Ritterstein #153 "Hungerbrunnen" Letterbox Hybrid
Ritterstein #153 "Hungerbrunnen"
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Ritterstein Nr. 153 "Hungerbrunnen"
Dieser Ritterstein befindet sich im Hungerbrunnental an der Straße von Kaiserslautern nach Waldleiningen. Er ist ein Hinweis auf die nur periodisch schüttende Quelle der Lauter.
Schau Dich im Umkreis von 60 Metern vom Ritterstein um, dort findest Du drei Tafeln/Wegweiser ermittle anhand des Fotos die Werte A bis G. Die Straße muss dazu nicht überquert werden.
A = Ziffer
B = Quersumme der beiden Ziffern
C = Ziffer
D = Quersumme aller Ziffern
E = Quersumme aller Ziffern
F = Ziffer
G = Zweite Ziffer
Um den Cache zu finden führe folgende Peilung von den Kopfkoordinaten aus durch:
Richtung AB,C° und Entfernung DEF,G Meter
Die „Rittersteine" wurden nach dem Reg.-Dir. K.A. v. Ritter (1836 - 1917, geb. im ehemaligen Stiftswalder Forsthaus, Kaiserslautern) benannt. Er war nicht nur Gründungsmitglied und bis ins Jahr 1912 der 1. Vorsitzende des Pfälzerwaldvereins, sondern auch leidenschaftlicher Wanderer und Heimatforscher. Zu nennen ist auch Herr Professor Dr. Daniel Häberle (1864 - 1934, geb. am Daubenbornerhof bei Kaiserslautern): Gleichfalls Heimatforscher und Mitglied und wissenschaftlicher Förderer des Pfälzerwaldvereins, hatte er Von Ritter die Anregung gegeben, Orientierungs- und Gedenksteine zu errichten, um die Erinnerung an die historische Bedeutung der markierten Stellen für die Nachwelt lebendig zu erhalten. Sie wurde begeistert aufgenommen und findet - wie man sieht - immer wieder Beachtung bei den Wanderern.
QUELLE: http://www.heimat-pfalz.de/inas-geheimtipps/825-was-ist-ein-qrittersteinq.html
Bis 1914 wurden über 200 Rittersteine als „steinerne Geschichtsschreibung des Pfälzerwaldes“ aufgestellt. 1916 erschien erstmals ein gedrucktes Verzeichnis mit 144 Standorten.
Angesichts der wirtschaftlichen Probleme nach dem Ersten Weltkrieg gerieten die Rittersteine in Vergessenheit. Von 1930 bis 1950 versuchte Emil Ohler († 1959), die alten Steinmarken wiederzufinden und – unter Einschluss neu hinzugekommener Steine – eine aktualisierte Liste zu erstellen. 1954 erhielt Ohler das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Nach Ohlers Tod führte Karl Becker die Arbeit bis 1966 weiter, dann drohte die Erinnerung erneut zu verblassen. Deshalb beauftragte der PWV den Heimatforscher Walter Eitelmann († 2009), alles erreichbare Wissen rund um die Rittersteine und die von ihnen markierten Objekte und Ereignisse zu sammeln und vor dem vollständigen Vergessen zu bewahren. Bis 1972 war Eitelmann zu Fuß im Pfälzerwald unterwegs, um Objekte zu suchen, zu restaurieren und heimatkundige Zeitzeugen zu befragen. Ergebnis von Eitelmanns Arbeit war das Buch Rittersteine im Pfälzerwald, in dem das ermittelte Wissen zu jedem einzelnen Ritterstein zusammengetragen ist und das inzwischen in 5. Auflage vorliegt. Das Buch gliedert die Steinmarken nach folgenden Gesichtspunkten:
Orientierungspunkte Untergegangene Siedlungen Kriegsschauplätze und Schanzen, Begebenheiten und Legenden Holzwirtschaft und Holzflößerei Forst- und Jagdbetrieb Viehwirtschaft und Wolfsplage Industrien im Pfälzerwald Ehrungen von Persönlichkeiten
In den 1990er Jahren übernahm Erhard Rohe (verstorben 2012), 1980 zum ersten hauptamtlichen Geschäftsführer des PWV bestellt, die Betreuung der Rittersteine, seit 2000 Klaus Frölich aus Kaiserslautern, der von 2003 bis 2012 stellvertretender Hauptvorsitzender des Pfälzerwald-Vereins war. Jährlich investiert der Pfälzerwald-Verein bis zu 5000 € in die Pflege und Instandhaltung seiner „steinernen Geschichtsschreibung“. Heute existieren – je nach Quelle – 306 oder 307 Rittersteine.
QUELLE: https://de.wikipedia.org/wiki/Ritterstein
Additional Hints
(No hints available.)
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