Dolomit- oder gebundener Sandstein?
Hier vor Ort, siehst du Dolomit- und Sandstein in einem....
viel Spaß bei der Erkundung.
Vor rund 400 Mio. Jahren lagen verschiedene Gesteinsarten und Sand in einem flachen Teil eines Meeres in Äquatornähe. Verschiedene Organismen bildeten über einen langen Zeitraum hinweg ein Korallenriff. Als sich das Gebiet durch Plattenverschiebung langsam aus dem Meer erhob, fiel das Riff trocken und überschwappendes Meerwasser ließ bei seiner Verdunstung unter anderem große Mengen an Magnesium zurück. Das Korallenriff, dass zunächst nur aus Calcit bestand, wurde durch das Magnesium "Dolomitisiert". Es entstand das Dolomit.
Im Laufe der Jahrmillionen verkarsteten die Dolomitgestein und es bildeten sich unterirdische Höhlensysteme. Dolomitgestein entstand in flachen Gewässern. Grundvoraussetzungen waren sehr nährstoffreiches Wasser und eine hohe Temperatur.

Eigenschaften
DOLOMITGESTEIN:
Dolomit, wissenschaftlich Dolomitstein, ist ein Karbonat-Gestein, das zu mindestens 90 Prozent aus dem Mineral Dolomit (chemische Formel CaMg(CO3)2 (CaCO3·MgCO3)) besteht. Bei geringeren Dolomitgehalten liegt ein dolomitischer Kalkstein vor. Dolomitstein ist im Idealfall weiß, häufig elfenbeinfarben, hellgrau, graugelb oder grüngrau. Dolomitsteine sind im Vergleich zum chemisch verwandten Kalkstein etwas härter und sehr viel spröder. Da das Mineral (wie Calcit) sehr stark doppelbrechend ist, wirken die Gesteine hellfarbig und nicht durchscheinend, also opak, ähnlich wie auch Kalksteine. Ein erster Hinweis auf Dolomit ergibt sich aus einer splittrigen Felsoberfläche, zumindest wenn diese nicht bearbeitet wurde. Dieses Fehlen von glattgewaschenen Flächen ist ein Gegensatz zum Kalkstein. Vom Geländegeologen diagnostiziert werden sie durch ihre sehr langsam ablaufende Reaktion mit Säure. Ein Tropfen Salzsäure (Empfehlung: 5- bis 10-prozentig) entwickelt nur langsam kleine Gasbläschen von Kohlensäure; in der Kälte dauert die Reaktion stundenlang; im Gegensatz zum Kalk, der sich unter heftigem Zischen (Kohlensäurebläschen) in einigen Sekunden löst. Durch die langsame Reaktionsgeschwindigkeit bildet Dolomitgestein Karsterscheinungen in wesentlich geringerem Maße und von anderer Art als Kalkstein.
DOLOMITISCHER SANDSTEIN:
Der Dolomitische Sandstein ist überwiegend fein- bis mittelkörnig. Die meist gut gerundeten Quarz- und Feldspatkörner werden durch ein dolomitisch-calcitisches Bindemittel zementiert. Dünnschliff-untersuchungen zeigen, dass neben den Zementen auch ein primärer Karbonatanteil vorhanden ist, der aus frühdiagenetisch dolomitisierten Ooiden besteht. Dominierendes Schicht-gefüge der Dolomitischen Sandsteine sind planare Schrägschichtungskörper mit zwischengelagerten grünen Pelitlagen sowie flache Erosionsdiskordanzen, die typisch für auflaufendes Wasser am Rande stehender Gewässer sind. Gerippelte Sandlagen sind in die tonigen Horizonte eingeschaltet. Trocken-rissbildungen dokumentieren zeitweise subaerische Exposition.
Informationen von: Wikipedia/Bild eigenes

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