______________________________
For all fellow cachers using handheld GPS devices, here are the log tasks in advance:
In order to log the EarthCache as “found it”, you have to send the answers to the questions below to our e-mail account. For the first questions, it is sufficient to read the listing carefully. The last two questions are to be solved on site.
Please use the link "message to the owner" on the listing page. Please do not put the answers into the log entries. After that, you can immediately log the cache as "found it". If something is wrong with the answers, we'll contact you.
To answer the questions, it is not necessary to visit the mine. (according to guidelines)
Question 1:
Why are there hardly any continuous ore veins (over longer distances) or no regular distribution of ores in the deposits?
Question 2:
Chalcopyrite may contain as impurity, traces of excess iron and precious metals. Which traces of precious metals can be found in the copper ore of the "Southern Section"?
Question 3:
On the nature trail to the mine you can see an old gallery entrance above the station "Stehende Kluft". Describe in your own words the color and structure of the rock. Estimate the height of the entrance in centimeters or feet.
Question 4:
Consider the slag in the area of the melting pots (smelters) in front of the mine. What does the shape of the slag pieces remind you of?
Optional
We would appreciate if you attach a photo of yourself or your GPS device with the lodge entrance in the background to your log.
_______________________________
Für alle Cacherfreunde mit GPS-Handgeräten, hier die Logaufgaben vorab:
Um den EarthCache als "gefunden" loggen zu können, müsst ihr uns die Antworten auf die nachfolgenden Fragen senden. Bei den ersten Fragen reicht es aus, das Listing aufmerksam zu lesen. Die letzten beiden Fragestellungen sind direkt vor Ort zu lösen.
Bitte benutzt die Funktion "Nachricht an den Owner" auf der Listingseite. Die Antworten bitte nicht in die Logeinträge stellen. Danach kannst du den Cache sofort als "gefunden" loggen. Wenn etwas bei den Antworten nicht stimmt, melden wir uns.
Zum Beantworten der Fragen, muss das Bergwerk nicht besucht werden. (gemäß Richtlinien)
Frage 1:
Weshalb gibt es kaum durchgehenden Erzgänge (über größere Strecken) bzw. keine regelmäßige Verteilung der Erze in den Lagerstätten?
Frage 2:
Kupferkies kann als Beimengung (Verunreinigung) Spuren von überschüssigem Eisen und Edelmetallen enthalten. Welche Spuren von Edelmetallen können im Kupfererz der "Südrevieres" gefunden werden?
Frage 3:
Auf dem Lehrpfad zum Schaubergwerk siehst du etwas oberhalb der Station "Stehende Kluft" einen alten Stolleneingang. Beschreibe in eigenen Worten die Farbe und Struktur des Gesteins. Schätze die Höhe des Einganges in Zentimeter.
Frage 4:
Betrachte die Schlacke im Bereich der Schmelztiegel vor dem Bergwerk. An was erinnert dich die Form der Schlackenstücke?
Optional
Wir würden uns freuen, wenn du deinem Log ein Foto von dir oder deinem GPS-Gerät mit dem Stolleneingang im Hintergrund anhängen würdest.
_______________________________

Im "Südrevier" der Ganglagerstätte Mitterberg gibt nur noch ein einziges, öffentlich zugängliches Kupferbergwerk, nach der behördlichen temporären Schließung des Arthurstollens bei St. Johann im Pongau: das Schaubergwerk Sunnpau.
Das Bergwerk ist Teil des "Erz der Alpen" UNESCO Global Geoparks.
Da sich die erzführenden Gänge in einer der härtesten Kalkgesteinsarten, nämlich dem Dolomitstein oder Dolomit befinden, ist es einzigartig für diesen Ort, dass hier allein mit Feuersetzung soweit durch diese Schicht vorgedrungen werden konnte. Das stellt einen mitteleuropäischen Rekord dar. Nachgewiesen und belegt ist dies durch Funde aus der Bronzezeit (datiert 1100 - 1000 v.Chr.). Es kann aber angenommen werden, dass bereits in der Kupfersteinzeit ein Kupferabbau erfolgte. Bei der Feuersetzung wurde das Gestein durch offene Feuer erhitzt, welches sich daraufhin ausdehnte und auflockerte. Teilweise wurde es durch Flüssigkeiten abgekühlt, was die Wirkung steigerte. Danach konnte es mit diversen Abbaugeräten herausgeschlagen werden. Die Feuersetzung wurde seit der Steinzeit bis Anfang des 19. Jahrhundert angewandt. Diese Methode war nicht ungefährlich, da es zu einer sehr starken Rauchentwicklung kam. Es erhöhte auch den Sauerstoffverbrauch und Gase, wie Kohlenmonoxid und Kohlendioxid konnten dabei entstehen. Das unkontrollierte Herausbrechen großer Gesteinsplatten gefährdete darüber hinaus die Bergmänner.
Zum besseren Verständnis des folgenden Teils des Listings ein paar Fachbegriffe vorab:
Grauwacke = in der Literatur mehrdeutig verwendeter Begriff. Als Feldbezeichnung beschreibt die Grauwacke einen meist dunkel-(grün-)grauen Sandstein mit einem hohen Matrixanteil. Sie ist reich an Gesteinsbruchstücken bei wechselndem Feldspatgehalt. In der Regel sind Grauwacken schlecht sortiert und die Komponenten weisen eine schlechte Rundung auf. Je nach Anteil an Feldspat, Gesteinsfragmenten oder Quarz unterscheidet man feldspatführende und lithische Grauwacken sowie Quarzwacken. Viele Grauwacken entstanden durch Suspensionsströme, die in tektonisch aktiven Gebieten abgelagert wurden.
Buntmetall = schwere Nutzmetalle, neben Eisen auch Antimon, Blei, Cadmium, Kobalt, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Bismut und Zink. Buntmetalle treten natürlich v.a. in (z.T. bunten) Sulfidmineralien (Sulfide) bzw. in bunten Sekundärmineralien der Oxidationszone auf.
Vererzung = bergmännischer Begriff für erzhaltiges Gestein
Gang = Bergbau/Lagerstättenkunde: Erzgang, (seltener: Ader, Erzader), im Bergbau jedes Erz, das eine tafel- oder schichtförmige Geometrie aufweist. Bezüglich ihrer Geometrie und Genese werden verschiedene Typen von Gängen unterschieden (Ganglagerstätten).
Geologische Betrachtung
Im Salzburger Abschnitt der Grauwackenzone kann eine Vielzahl an Buntmetall-Vererzungen gefunden werden. Der Gesteinsbestand setzt sich hauptsächlich aus Schiefer, Grauwacke, Phyllite (Urtonschiefer), Grünschiefer und metamorphen (= ihren Zustand wandelnden) Kalksteinen zusammen. In der Lagerstätte Sunnpau handelt es sich um einen besonders harten Kalkstein, nämlich den Dolomit, der oft erzführend ist.
Bei den Vererzungen in der Salzburger Grauwackenzone überwiegen Kupfer- und Schwefelkies-Vererzungen. Aufgrund der Auffaltungen der Alpen, sind die Vererzungen durchwegs zerstückelt und es herrscht eine unregelmäßige Verteilung der Erze innerhalb der Lagerstätten vor. Aus Sicht des modernen Bergbaues ist ein Abbau dieser Vererzungen nicht mehr wirtschaftlich und daher nicht abbauwürdig.
Vom Lagerstättentypus her handelt es sich bei Sunnpau um eine Ganglagerstätte (Typus Mitterberg). Dieser Typus ist benannt nach der Erzlagerstätte am Mitterberg bei Mühlbach am Hochkönig, einer Kupferlagerstätte im sogenannten „Nordrevier“. Die Lagerstätte Sunnpau gehört zum Südrevier, das sämtliche Bergbaue südlich des Mühlbachtales zusammenfasst, die auf die Vererzungen des Brander-, Burgschwaig- und Bürgsteinganges im Gebiet Einöden-Palfnerkogel westlich der Salzach und den Buchberggang östlich der Salzach bauten. Die Bergbaue liegen großteils im Gemeindegebiet von St. Johann im Pongau bzw. Bischofshofen, aber auch in St. Veit im Pongau.
Der Kupferbergbau begann in Mitteleuropa während der Kupfersteinzeit. Das Kupfer verlor mit dem Ende der Bronzezeit und dem Beginn der Eisenzeit an Bedeutung. Im Mittelalter wurde nach mehreren 1000 Jahren Unterbrechung der Kupferabbau in St. Veit wiederaufgenommen. Mit Beginn des mittelalterlichen Gold- und Silberabbaues in Gastein und Rauris, kam auch der Kupferbergbau wieder in Schwung.
Warum war das so?
Der Hauptzweck des Kupferbergbaubetriebes in jener Zeit war nicht die Verarbeitung zur Handelsware, sondern die Gewinnung des sogenannten „Lech“ oder „Kupfersteins". Diesen brauchte man, um Gold- und Silber leichter einschmelzen zu können. Der Lech diente in den Hütten in Gastein und Rauris, aber auch in der Goldschmelze in Lend, als Zuschlag. Man kann also sagen, dass das Bergwerk Sunnpau, aus heutiger Sicht, ein „Zulieferbetrieb“ war („Subsidiär“-Grube).
Die abgebauten Kupferkiese in den Lagerstätten enthielten auch geringe Mengen an Silber und Spuren von Gold. Man glaubte im Mittelalter, dass man mit den Edelmetallen den Betrieb des Bergbaues bezahlen könnte. Dem war aber nicht so, da man nur etwa 0,3% minimal goldhaltiges Silber im Kupfererz fand. Der gesamte Bergbaubetrieb im Raum St. Veit umfasste im Mittelalter 19 Gruben. Belegbar sind Zahlen aus dem Jahre 1545, in welchem etwa 50 Tonnen Erz abgebaut wurden.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts verringerte sich die Produktion im St. Veitner Bergbau. Gründe dafür waren ein Versiegen der Erzgänge, aber auch verstärkte Wassereinbrüche in die tieferen Stellen der Bergwerke. Das Wasserproblem führte bereits 1545 zur Schließung einiger Gruben.
Im 18. Jhd. wurde der Kupferabbau in Sunnpau im Auftrag von Kaiserin Maria Theresia wieder in Betrieb genommen.
Endgültig wurde Sunnpau um 1875 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.

Das Bergwerk Sunnpau
Einzigartig in Mitteleuropa ist der Vortrieb, wahrscheinlich schon in prähistorischer Zeit, wo man nur mit Feuersetzung weit in den harten Dolomit vorgedrungen ist. Damit hält die Erzlagerstätte und das Bergwerk Sunnpau einen mitteleuropaweiten Rekord. Besucher, die eine Führung mitmachen, können sich davon in der „Großen Halle“ und im Matthiasstollen selbst überzeugen.
Man geht davon aus, dass bereits in prähistorischer Zeit in Sunnpau, Kupfer abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass der Beginn des Bergbaues bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Hier sind eingehende Feldstudien noch ausständig. Für diese Erzlagerstätte und deren Abbau, belegt durch zahlreiche Funde, ist damit eine Dauer von fast 4000 Jahren an Bergbau nachweisbar. So gehört der Bergbau in Sunnpau zu den ältesten Bergwerken im Land Salzburg. Noch ältere Spuren wurden nur im Arthurstollen bei St. Johann im Pongau entdeckt. (Das Schaubergwerk dort, ist aber bis auf weiteres behördlich geschlossen.)
Darüber hinaus stieß man auf Spuren des „Alten Mannes“. Eine Bezeichnung der Bergmänner für frühzeitliche Bergbauspuren.
So entdeckte man im Jahre 1996 einen, im Berg bestatteten Bergmann. Das Alter des Toten konnte auf 1000 bis 1100 v.Chr. datiert werden. Auch wurden Grabbeigaben gefunden, so ein Fuchskopf, eine bronzene Lanzenspitze und Keramikgefäße. Einmalig ist, dass es sich um eine Körperbestattung in der „Urnenfelderzeit“ (= Späte Bronzezeit) handelt und dazu noch untertage. Eine Rekonstruktion des Grabes kann man bei einem Rundgang im Bergwerk besuchen. Die Fundstücke sind im Seelackenmuseum ausgestellt.
Im Jahre 2009 war das Schaubergwerk Sunnpau wieder in den Schlagzeilen. Damals fand eine Gruppe um den Kustos des Bergwerkes, Hans-Werner Pelzmann, eine 1700 Jahre alte Grubenlampe aus Ton. Sie steckte in einer Wasserpfütze.

Cache
Ein weiterer Cache unserer "Kraftorterunde" (= KOR), diesmal von geologischer Natur.
Den EarthCache erreicht man nach einem kurzen Spaziergang auf einem Wanderweg vom Parkplatz aus. Zum Beantworten der Fragen, muss das Bergwerk nicht besucht werden. (gemäß Richtlinien)
Um den EarthCache als "gefunden" loggen zu können, müsst ihr uns die Antworten auf die nachfolgenden Fragen senden. Bei den ersten Fragen reicht es aus, das Listing aufmerksam zu lesen. Die letzten beiden Fragestellungen sind direkt vor Ort zu lösen.
Bitte benutzt die Funktion "Nachricht an den Owner" auf der Listingseite. Die Antworten bitte nicht in die Logeinträge stellen. Danach kannst du den EarthCache sofort als "gefunden" loggen. Wenn etwas bei den Antworten nicht stimmt, melden wir uns.
Frage 1:
Weshalb gibt es kaum durchgehenden Erzgänge (über größere Strecken) bzw. keine regelmäßige Verteilung der Erze in den Lagerstätten?
Frage 2:
Kupferkies kann als Beimengung (Verunreinigung) Spuren von überschüssigem Eisen und Edelmetallen enthalten. Welche Spuren von Edelmetallen können im Kupfererz der "Südrevieres" gefunden werden?
Frage 3:
Auf dem Lehrpfad zum Schaubergwerk siehst du, etwas oberhalb der Station "Stehende Kluft", einen alten Stolleneingang. Beschreibe in eigenen Worten die Farbe und Struktur des Gesteins. Schätze die Höhe des Einganges in Zentimeter.
Frage 4:
Betrachte die Schlacke im Bereich der Schmelztiegel vor dem Bergwerk. An was erinnert dich die Form der Schlackenstücke?
Optional
Wir würden uns freuen, wenn du deinem Log ein Foto von dir oder deinem GPS-Gerät mit dem Stolleneingang im Hintergrund anhängen würdest.
Happy Hunting und Glück Auf!
Öffnungszeiten des Schaubergwerkes Sunnpau (Stand 2019)
1. Mai bis 31. Mai Mi. und an Sonn- u. Feiertagen 10-16 Uhr
1. Juni bis 30 Sept. Mi. Do. und an Sonn-u. Feiertagen 10-16 Uhr
jeweils letzte Führung 15:00 Uhr
Eintrittspreise (Stand 2019)
Normaltarife für Einzelkarten
Erwachsene € 12,-
Kinder 6 bis 15 Jahre € 6,-
Kinder 4 - 6 Jahre kostenlos
Ermäßigte Tarife für Gruppen
Gruppe (ab 8 Erwachsenen) € 10,-
Gruppe (ab 10 Erwachsenen) außerhalb der Öffnungszeiten € 13,-
Jugendgruppen ab 15 Jahre € 7.-
Kinder (Schulklassen) € 5,-
Einlass für Kinder erst ab 4 Jahren
Gratiseintritt mit der SalzburgerLand Card!
Kontakt und weitere Informationen auf:
http://www.schaubergwerk-sunnpau.at/
Gratulation dem Erstfinder:
FTF öli1
... und danke für das blaue Mascherl! 
Quellenverzeichnis
Gerhard Feitzinger et al., Bergbau- und Hüttenaltstandorte im Bundesland Salzburg, 1998
Karin Lindenthaler, Heimatbuch St. Veit, hrsg. von der Marktgemeinde St. Veit im Pongau, 1990
Gerhard Moser (Hrsg.), Stadtbuch St. Johann im Pongau, 2005
https://www.schaubergwerk-sunnpau.at
https://geopark-erzderalpen.at/st-veit/
https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/
Abbildungen
alle Bilder von Fairway Hunters
_____________________________

In the "Southern Section" of the vein deposit Mitterberg there is only one publicly accessible copper mine still existing, after the official temporary closure of the Arthurstollen at St. Johann im Pongau: the exhibition mine Sunnpau.
The mine is part of the "Ore of the Alps" ("Erz der Alpen") UNESCO Global Geopark.
Since the ore-bearing veins are located in one of the hardest types of limestone, namely dolomite or dolomite rock, it is unique to this place that it was possible to pierce this layer only by applying the method of fire-setting. This is a Central European record and is evidenced and documented by finds from the Bronze Age (dated 1100 - 1000 BC). However, one assume that copper was already won during the Copper Age in this place. During the fire-setting, rock layers were heated by open fires, which then expanded and loosened the material. Sometimes it was cooled by liquids, which increased the effect. Then it could be knocked out using various mining equipment. The fire-setting method has been used since the Stone Age until the beginning of the 19th century. This method was not safe because it implicated a very strong smoke generation. It also increased oxygen consumption, and gases such as carbon monoxide and carbon dioxide could be produced. In addition, the uncontrolled breaking out of large slabs endangered the life of the miners.
For a better understanding of the following part of the listing, a few technical terms beforehand:
Greywacke = term used ambiguously in the literature. As a field description, the greywacke describes a mostly dark (green) gray sandstone with a high matrix content. It is rich in rock fragments with varying feldspar content. In general, greywacke is poorly sorted and the components have a poor rounding. Depending on the content of feldspar, rock fragments or quartz, a distinction is made between feldspathic and lithic greywackes and quartzwacke. Many greywackes were formed by suspension streams that were deposited in tectonically active areas.
Non-ferrous metals = heavy base metals, besides iron also antimony, lead, cadmium, cobalt, copper, nickel, mercury, bismuth and zinc. Of course, non-ferrous metals occur especially in (sometimes colorful) sulfide minerals (sulfides) or in colorful secondary minerals of the oxidation zone.
Mineralization = mining term for ore-bearing rock
Vein = mining / geology of mineral deposits: ore vein (mining: lode; more rarely: veinlet, stringer), in mining any ore that has a panel or layered geometry. With regard to their geometry and genesis, different types of veins are distinguished (vein deposits or lode deposits).
Geological considerations
In the Salzburg section of the greywacke zone, a variety of non-ferrous metal ore can be found. The rocks consist mainly of slate, greywacke, phyllite, greenschist and metamorphic (= changing their state) limestones. In the Sunnpau deposit, it is an exceptionally hard limestone, namely dolomite, which is often ore bearing.
As for the mineralization in the greywacke zone of Salzburg, copper and pyrite mineralization predominate. Due to the folding of the Alps, the mineralization is consistently fragmented and there is an irregular distribution of ores within the deposits. From the point of view of modern mining, winning these ores is no longer economical and therefore not worth mining.
From the type of deposit, Sunnpau is a vein deposit (Mitterberg type). This type is named after the ore deposit at the Mitterberg near Mühlbach am Hochkönig, a copper deposit in the so-called "Northern Section". The Sunnpau deposit is part of the “Southern Section”, which comprises all mines south of the Mühlbach valley, built on the mineralization of the Brander-, Burgschwaig- and Bürgstein-vein in the area Einöden-Palfnerkogel west of the Salzach and the Buchberg-vein east of the Salzach. The mines are mostly in the municipalities of St. Johann im Pongau and Bischofshofen, as well as in St. Veit im Pongau.
Copper mining in Central Europe began during the Copper Age. The copper lost its importance by the end of the Bronze Age and the beginning of the Iron Age. In the Middle Age, after several 1000 years of interruption, copper mining in St. Veit was resumed. With the beginning of the medieval gold and silver mining in Gastein and Rauris, copper mining also gained momentum.
Why was that?
The main purpose of the copper mining operations at that time was not to turn it into an article of trade but to obtain the so-called "Lech" or "copper matte." It was needed to melt gold and silver more easily. The Lech was used as an additive in the smelters in Gastein and Rauris, as well as in the gold smelt in Lend. One can therefore say that the Sunnpau mine, from today's point of view, was a "subcontractor" ("subsidiary pit").
The mined copper ore in the deposits also contained small amounts of silver and traces of gold. During the Middle Age, it was believed that precious metals could be used for financing the mining industry. Unfortunately, that was not the case, since only about 0.3% of gold was found in the copper ore. The entire mining operation in the St. Veit area included 19 mines during the Middle Age. Figures from 1545 AD verify that about 50 tons of copper ore were mined.
Towards the end of the 16th century, the production of the St. Veit mining decreased. The reasons for that were the depletion of ore in the veins on one hand and an increased water ingress into the deeper parts of the mines on the other hand. The water problem led to the closing of some pits in 1545 AD.
In the 18th century, the copper mining in Sunnpau was put back into operation on behalf of Empress Maria Theresia.
Finally, Sunnpau was shut down in 1875 for economic reasons.

The Sunnpau mine
Unique in Central Europe is the tunneling, probably already in prehistoric times, only by the use of fire-setting to drive far into the hard dolomite. Thus, the ore deposit and the Sunnpau mine holds a Central European record. Visitors who take part in a guided tour can assure themselves of it in the "Great Hall" and in the "Matthiasstollen".
One believes that copper has already been mined in prehistoric times in Sunnpau. Furthermore, it is assumed that the beginning of mining in the St. Veit area dates back to the Neolithic period. Detailed field studies are still pending. For this ore deposit and its mining, evidenced by numerous finds, a duration of nearly 4000 years of mining activities is detectable. Therefore, mining in Sunnpau is one of the oldest in the province of Salzburg. Still older traces were discovered only in the Arthurstollen near St. Johann im Pongau. (The exhibition mine there is officially closed to the public until further notice.)
In addition, one came across traces of the so-called "goaf". A miners’ expression for early mining hints.
Thus, in 1996 a miner was discovered, buried inside the mine. The age of the dead was dated back to 1000 or 1100 BC. In addition, burial objects were found with him, such a fox's head, a bronze lance tip and ceramic vessels. It is unique that it was an inhumation burial during the time of the "Urnfield period" (= Late Bronze Age) and in addition that his tomb was in the underground. You can visit a reconstruction of the tomb during a tour of the mine. The finds are exhibited in the Seelackenmuseum.
In 2009, the exhibition mine Sunnpau was back in the headlines. At that time, a group around the custodian of the mine, Hans-Werner Pelzmann, found a 1700-year-old miner's lamp made of clay. It stuck in a puddle of water.

Cache
Another cache of our "Places of Power Tour" (= KOR), this time of geological nature.
You can reach it after a short walk on a hiking trail from the parking lot.
In order to log the EarthCache as “found it”, you have to send the answers to the questions below to our e-mail account. For the first questions, it is sufficient to read the listing carefully. The last two questions are to be solved on site.
To answer the questions, it is not necessary to visit the mine. (according to guidelines)
Please use the link "message to the owner" on the listing page. Please do not put the answers into the log entries. After that, you can immediately log the EarthCache as "found it". If something is wrong with the answers, we'll contact you.
Question 1:
Why are there hardly any continuous ore veins (over longer distances) or no regular distribution of ores in the deposits?
Question 2:
Chalcopyrite may contain as impurity, traces of excess iron and precious metals. Which traces of precious metals can be found in the copper ore of the "Southern Section"?
Question 3:
On the nature trail to the mine you can see an old gallery entrance above the station "Stehende Kluft". Describe in your own words the color and structure of the rock. Estimate the height of the entrance in centimeters or feet.
Question 4:
Consider the slag in the area of the melting pots (smelters) in front of the mine. What does the shape of the slag pieces remind you of?
Optional
We would appreciate, if you attach a photo of yourself or your GPS device with the gallery entrance in the background to your log.
Happy Hunting and Glück Auf!
Opening hours of the exhibition mine Sunnpau (as of 2019)
May 1st to May 31st, Wednesdays, Sundays and Holidays 10:00 – 16:00
June 1st to Sept. 30th Wednesdays, Thursdays, Sundays and Holidays 10:00 – 16:00
Last tour at 15:00
Ticket prices (as of 2019)
Normal rates for single tickets
Adults € 12, -
Children 6 to 15 years € 6, -
Children 4 - 6 years free
Reduced rates for groups
Group (from 8 adults) € 10, -
Group (from 10 adults) outside opening hours € 13, -
Youth groups from 15 years € 7.-
Children (school classes) € 5, -
Children must be 4 years or older
Free entrance for all SalzburgerLand Card holders!
Contact and further information on:
http://www.schaubergwerk-sunnpau.at/
List of References
Gerhard Feitzinger et al., Bergbau- und Hüttenaltstandorte im Bundesland Salzburg, 1998
Karin Lindenthaler, Heimatbuch St. Veit, hrsg. von der Marktgemeinde St. Veit im Pongau, 1990
Gerhard Moser (Hrsg.), Stadtbuch St. Johann im Pongau, 2005
https://www.schaubergwerk-sunnpau.at
https://geopark-erzderalpen.at/st-veit/
https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/
Illustrations
all photos by Fairway Hunters