






Svantevit und die Schimmel
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Im Dienste des Svantevit wurden auf Arkona ehemals sechzig Schimmel gehalten, diese wurden auf dem nahegelegenen Gut Smantewitz gefüttert. Auf dem Gutshofe von Smantewitz befand sich auch eine alte Scheune, deren Umfassungsmauern von dem zerstörten Tempel aus Arkona stammten. Lange Zeit nach der Zerstörung der Tempelburg diente der scheunenartige Bau als geheime Kultstätte für das steinerne Bild Gottes, während das hölzerne bei der Eroberung der Burg verbrannt war.
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Aus der ganzen Umgebung kamen die Menschen mit Opfergaben zu dem erhaltenen Steinbild, bis es nach langer Zeit im nahen Moor in der Lühß versenkt wurde.
(Quelle: Sagen und Märchen aus Putgarten auf Rügen, Carola Kühl)