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#3 Paddeln zwischen Tidesperrwerk + "Stauschleuse" Traditional Cache

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mpolo2001: Hier ist Feierabend

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Hidden : 9/8/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Paddeln auf dem EWS zwischen Tidesperrwerk und Schiffdorfer "Stauschleuse"


Hallo liebe Geocacher,

Dieser Cache ist Teil einer kleinen Paddeltour zwischen dem Tidesperrwerk und der Schiffdorfer Stauschleuse. Dieser Teil des Elbe-Weser-Schifffahrtsweges ist erst seit 1961 ohne Tideeinfluss befahrbar. Das Tidesperrwerk wurde im Jahre 1961 in Betrieb genommen und machte die Schiffdorfer "Stauschleuse" bedeutungslos.

Parkkoords und Einstiegsmöglichkeiten bei #1


Zu den Bauwerken:

Schiffdorfer "Stauschleuse"

Die sogenannte Schiffdorfer Stauschleuse liegt 9,1 km von der Geestemündung entfernt in der Gemarkung der Samtgemeinde Schiffdorf im Landkreis Cuxhaven. Technisch ist sie weder ein Stauwehr mit Kammerschleuse noch eine Stauschleuse, sondern eine Sielanlage, gewissermaßen das älteste Tidensperrwerk in der Geeste. Sie wurde 1890–1892 im Zuge eines großen Meliorations- und Entwässerungsprojektes nach Plänen von Theodor Hoebel gebaut. Schiffe konnten die Sielschleuse nur bei ablaufendem Wasser passieren, wenn der Wasserstand der Geestemündung den des oberhalb gelegenen Flussabschnittes unterschritten hatte. Vor allem in der Vegetationsperiode sollte sie das Marschland der Geesteniederung vor Sturmfluten schützen. Durch ihre reine Sielfunktion (ohne Stauhaltung) konnte man die Wasserstände in der Geeste und im Bederkesa-Geeste-Kanal nur bedingt regulieren, hohe Wasserstände bei Flut verhindern, aber niedrige Wasserstände bei Ebbe nicht. Die Verminderung der Gezeitenströme bewirkte eine zunehmende Verschlickung, die die Schifffahrt behinderte. So entstand ein Interessenkonflikt zwischen Landwirtschaft und Schifffahrt. Die Bauern forderten niedrigen Tidenhub, die Schiffer wenigstens bei Flut hohe Wasserstände. Erst der Bau des Tidesperrwerks in Verbindung mit dem Ausbau der Geeste, des Bederkesa-Geeste-Kanals und des Hadelner Kanals in den 1960er Jahren brachte Abhilfe. Die Schiffdorfer „Stauschleuse“ verlor 1961 ihre Funktion und wurde 1967 endgültig stillgelegt. Sie wird als technisches Denkmal erhalten. Das Schleusenwärterhaus diente jahrzehntelang als Ausflugslokal. Im modernen Anbau wohnte der Schleusenwärter Claus Meyn. Die historische Brücke über die Schleuse musste 1985 durch eine Holzbrücke ersetzt werden. Das Stahlwerkgeländer fand Wiederverwendung. Die Schleuse hat vier Pfeiler und drei 8 m breite Öffnungen mit stählernen Stemmtorpaaren. Bis 1999 wurde sie mit der Pegelstation restauriert.

Tidesperrwerk

Wenige Meter östlich der Eisenbahnbrücke und 5,18 km flussaufwärts der Geestemündung wurde in den 1960er Jahren das Tidesperrwerk mit Schleuse gebaut. Es hat nicht nur die Funktion eines Siels, sondern hat auch eine Stauhaltung, d. h. das Oberwasser wird bei Pegelhöhe 4,25 m gehalten, während das mittlere Niedrigwasser bei knapp 3 m liegt. Das dient sowohl der Schiffbarkeit des Elbe-Weser-Schifffahrtsweges als auch der Ökologie der Geestemarsch. Wegen der geringen Durchfahrtshöhe der Brücke liegen die offiziellen Schleusenzeiten jeweils zwei Stunden vor und nach dem Tidenhochwasser.

Quelle: Wikipedia


Viel mehr ist zu diesen Dosen eigentlich gar nicht zu sagen.

Die Standard Warnhinweise möchte ich aber nicht vergessen:

Kein Cache der Welt ist es Wert seine Gesundheit für das Finden des Gleichen zu riskieren. Überlegt Euch gut, ob Ihr diesen Trail angehen wollt. Ansonsten setze ich auf Euren gesunden Menschenverstand.

Bedenkt bitte auch, dass ein Suchen der Dosen in den kalten Monaten ein erhöhtes Risiko beherbergt.


Allgemeine Hinweise zum Elbe-Weser-Schifffahrtsweg:

Ihr fahrt auf einem Teil des Elbe-Weser-Schifffahrtsweg, der eine Gesamtlänge von 54,7 km hat. Er besteht aus drei Teilen: Hadelner Kanal, Bederkesa-Geeste-Kanal und dem letzten Stück der Geeste. Ihr befindet euch hier auf dem Hadelner Kanal. Gebaut wurde der Hadelner Kanal 1852 bis 1855 und diente bis in die 1990er Jahre, neben der Entwässerung, vor allem den kleinen Küstenmotorschiffen und Sportbooten als Abkürzung zwischen der Weser und der Unterelbe.

Der Kanal ist für Schiffe mit einer Länge bis zu 33,5 m und einer Breite bis zu fünf Metern ausgelegt. Ein Tiefgang bis 1,5 m ist möglich, sowie, bedingt durch die vielen Brücken, eine maximale Höhe von 2,7 m.

Auf dem Weg von der Elbe zur Weser kommt man über drei Schleusen. Die Erste ist gleich in Otterndorf. Schleusungen finden dort in den Sommermonaten regelmäßig und im Winter nur nach Anmeldung statt.
Bei Lintig im Bederkesa-Geeste-Kanal ist die zweite Schleuse. Diese kann von jedem Schiffer ganzjährig selbst bedient werden.
Die dritte Schleuse in Bremerhaven (das Tidesperrwerk) schleust täglich. Auf dem Weg dorthin kommt man noch an der Schiffdorfer Stauschleuse vorbei, die aber seit 1967 stillgelegt ist.

Wer mit einem größeren Boot unterwegs ist, sollte die oben genannten maximalen Maße für Schiffe, die diesen Kanal befahren dürfen, beachten. Für die Benutzung der Lintiger Schleuse und das Befahren des Kanals mit Motorbooten fallen Gebühren an. An der Lintiger Schleuse kann man aber Kanadier und Kajaks problemlos umsetzten und so die Schleusung meiden.


Noch ein ganz wichtiger Hinweis:

Die Wartung der Runde obliegt dem Owner. Sofern mit einem Cache etwas nicht stimmen sollte, dann loggt bitte "Needs Maintenance".

Sollte eine Dose einmal nicht da sein, dann loggt bitte einen "DNF".

Ohne diese Logs kann der Owner nicht reagieren und es ist keine Schande auf einem Trail einmal nicht alle Dosen in einen Smiley zu verwandeln.


Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Paddeln.



Eine Empfehlung in eigener Sache ist der Cache "Y - Der ist mein erster Ketsch"


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