Dies ist der reupload des Caches "Antimonbergwerk", der voriges Jahr archiviert wurde. Der Bonuscache "Antimonbergwerk-BONUS" kann zurzeit jedoch noch nicht freigegeben werden, da dort die Dose allem Anschein nach fehlt.
Dieser Multi-Cache begibt sich auf die Spuren des Bergwerker Antimonbergwerks, das im Schatten des Antimonbergwerks in Schlaining immer mehr in Vergessenheit geriet. Aber genau hier fing die Suche nach diesem Halbmetall im 18. Jahrhundert an. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden kilometerlange Stollen gegraben und riesige Aufbereitungsanlagen erbaut, bis in den 30er-jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Schicksalsschlag das jähe Ende des Bergwerker und den blühenden Anfang des Schlaininger Antimonbergwerks einleitete. Aber auch noch danach, sogar bis in die 80er-Jahre wurde in den Stollensystemen in Bergwerk Antimon abgebaut, die Aufbereitung übernahm seitdem aber Schlaining. Das endgültige Ende der über fünf Jahrhunderte andauernden Bergwerksgeschichte in Bergwerk war dann Ende der 80er-Jahre die vollkommene Auserzung der bis nach Neustift reichenden Stollenanlage.

Im Rahmen dieses Caches begibt man sich zu allen markanten Plätzen der Bergwerksanlage, wie zu den Mundlöchern oder den Fundamenten der Aufbereitungsanlagen. Bei jeder Station sind Texte und Bilder hinterlegt, wie zum Beispiel Originalfotos aus damaliger Zeit oder alte Beschreibungen dieses Ortes. Mithilfe dieser Informationen begibt man sich auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert, besucht die da und dort erwähnten Plätze und bekommt ein Gefühl, wie dieser Ort vor über 100 Jahren einmal ausgesehen haben muss. Ein Gefühl dafür, wie hier einmal Hunderte Arbeiter in riesigen Gebäuden arbeiteten und wie Joseph Eduard Körmendy, der Werksbesitzer, in seinem Schloss lebte. Ein Gefühl dafür, wie das gewonnene Erz über eine Seilbahn bis zum Bahnhof in Bad Tatzmannsdorf abtransportiert wurde. Ein Gefühl dafür, wie hier noch vor 25 Jahren die Hunte aus den Stollen fuhren und das Gestein auf LkWs verluden.

Die gesamte Wegstrecke beträgt ca. 3,5 km. Der Cache kann auf folgende zwei Varianten absolviert werden:
Variante 1: Man parkt sein Auto an den angegebenen Parkplatzkoordinaten und geht die einzelnen Stationen zu Fuß ab. Hinweis: Wegpunkt für den Weg zu Station 5 beachten, dieser macht die Strecke nur ca. 400 m länger, als wenn man die Station 5 auslässt.
Variante 2: Wem die Strecke zu lang ist, kann die Stationen auch mit dem Auto abfahren. Jedoch ist Station 5 auf diese Weise nicht erreichbar, was aber kein Hindernis ist, da die Koordinaten für Station 6 auch schon in Station 4 ersichtlich sind. Die Parkplatzkoordinaten brauchen hierbei nicht beachtet zu werden.
Als Anregung, die Variante 1 zu wählen, sind die Koordinaten zum Bonus-Cache Antimonbergwerk-BONUS in Station 5 hinterlegt. Weiters ist die Station 5 ein vollwertiger Teil des gesamten Caches. Außerdem kann Variante 2 im Winter nicht gewählt werden, da ein Straßenabschnitt nicht vom Winterdienst betreut wird.