Verschiedene Tiere haben ihren Winterschlaf. Zu diesen Tieren gehört unter Vielen auch der Igel.
Die Igel bilden eine Familie von Säugetieren, deren bekannteste Vertreter die in Europa lebenden Arten Braunbrustigel und Nördlicher Weißbrustigel sind. Der Braunbrustigel ist die in West- und Mitteleuropa typischerweise anzutreffende Art.
Der Name "Igel" leitet sich vom griechischen ab und bedeutet soviel wie "Schlangenfresser", und das obwohl hauptsächlich Insekten und Regenwürmer auf dem Speiseplan des Igels stehen. Bei der Futtersuche benutzt der Igel sowohl Gehör und Nase. Mit den Ohren können Igel kleinere Wirbeltiere unter und über der Erde orten. Dagegen eignet sich die Nase mehr zur Suche nach Insekten und Regenwürmern. Igel haben ein riesiges Revier wo sie auf Futtersuche und nach der Suche nach Weibchen ein Gebiet von bis zu 100 Hektar durchstöbern. Igel sind Einzelgänger. Bei drohender Gefahr rollt sich der Igel zu einer Kugel zusammen und richtet seine Stacheln auf. Ihre Feinde sind Uhus, Füchse und Marder.
Zur Paarungszeit ist das so genannte "Igelkarussell" gut zu beobachten. Das Männchen läuft im Kreis um die Dame seiner Wahl herum. Wenn sie nicht „überzeugt“ ist, dreht sie sich mit, stellt die Stacheln auf und faucht. Das kann stundenlang so gehen.
Igel haben eine Tragzeit von 30-48 Tagen, nach denen 4-5 blinde und taube Igelbabys auf die Welt kommen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie schon um die 100 Stacheln, die noch weich sind. Die Igelfrisur besteht aus einem Stachelkleid, das aus bis zu 8000 Stacheln besteht. Diese sind innen hohl und können einzeln aufgerichtet werden.
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