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🚮‍♂ Links Langs der Saar - FĂŒrstenhausen Traditional Cache

Hidden : 05/18/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass es nicht in unserem Sinne ist, dass nicht gefundene Caches durch eigene Petlinge ersetzt werden. Wir haben wartungstechnisch unsere Runde(n) so aufgeteilt, dass wir innerhalb kurzer Zeit fehlende Petlinge ersetzen können. Bitte loggt nicht gefundene Caches als "DNF", dann erhalten wir eine entsprechende Nachricht und organisieren Ersatz oder schauen nach dem Rechten!
"Team Langs der Saar", das sind saarbock, HyppoderEinzige und skrolan3

Dies ist nun der fĂŒr uns letzte und auch der lĂ€ngste Teil der "Langs der Saar"-Runde. Insgesamt seid ihr weit ĂŒber 40 Km unterwegs, laut meinem Fitnesstracker waren wir knapp 4 Stunden (reine Fahrzeit ohne Suche) unterwegs.

Stand Mai 2020 gibt es einige Widrigkeiten unterwegs, die eine durchgehende Fahrt an der Saar entlang einschrÀnken. Diese haben wir auf einer Infoseite aufgelistet, wann diese wegfallen steht in den Sternen, aber das seht ihr ja dann selbst, wenn ihr an den Stellen seid.

FĂŒr uns etwas unbefriedigend war der Abschnitt bei GĂŒdingen, aber sei's drum, geplant ist geplant.

Hier

geht's zur Infoseite

Links Langs der Saar - FĂŒrstenhausen

Bevor nun jemand fragt, was das fĂŒr ein komischer Name fĂŒr unsere Cachereihe ist, möchte ich darauf hinweisen, dass wir als Owner nun mal SaarlĂ€nder sind und es in unserem Sprachumfeld durchaus ĂŒblich ist, SĂ€tze wie "An der Saar entlang" oder "lĂ€ngs der Saar" in einem eigenen Idiom auszudrĂŒcken. "Langs der Saar" bedeutet nun genau das.

Schon vor LĂ€ngerem geisterte der Gedanke, eine Cachereihe in dieser Art zu legen, durch die Köpfe, aber die zu bewĂ€ltigende Aufgabe schien dann doch zu groß.

Und dann, im August 2019, nach einer Fahrradtour zu Herrn und Frau Saarbock nach Weiler, war sie wieder da, die Idee. Und kaum ausgesprochen war klar, wir waren nicht die Einzigen, die mit diesem Gedanken spielten.

Zum Wandern schienen uns die Distanzen dann doch zu groß, also blieb "Langs der Saar" nur die Alternative Fahrrad. Und damit war auch klar, dass es keine Angelcaches werden und dass die AbstĂ€nde so zu wĂ€hlen waren, dass man nicht alle 161m vom GefĂ€hrt absteigen muss. Das nervt nĂ€mlich irgendwann.

Auf einer "Einmessrunde" kam dann der Gedanke, dass es da, wo man hin fĂ€hrt, auch wieder zurĂŒck gehen muss. Somit sind alle Strecken so angelegt, dass man zum einen Caches links wie rechts der Saar findet und dass man zum anderen zwischendurch immer wieder Möglichkeiten findet, die Saar zu queren und wieder zurĂŒck zu fahren oder auch zu gehen.

Kokerei FĂŒrstenhausen

Die Kokerei FĂŒrstenhausen war eine Kokerei der Saarbergwerke AG in FĂŒrstenhausen, einem Stadtteil von Völklingen im Saarland.

Der Bau der Kokerei in den Jahren 1957 bis 1959 fiel in die Zeit des wirtschaftlichen Anschlusses des Saarlandes an Frankreich. Den Standort hatte die „RĂ©gie des mines de la Sarre“ wegen der NĂ€he zur Grube Luisenthal gewĂ€hlt. Von dort gelangten bis zu 60 % der eingesetzten Kohle kostengĂŒnstig und umweltfreundlich auf einem Förderband durch den Kokereistollen unter der Saar hindurch zur Kokerei.

Die Produktion war zunĂ€chst auf zwei Batterien beschrĂ€nkt. Der erste Koks wurde am 14. Juli 1959, dem französischen Nationalfeiertag, gedrĂŒckt. Im Oktober desselben Jahres endete mit der Inbetriebnahme der Batterien drei und vier die erste Baustufe. In den Jahren 1963–1966 erfolgte eine KapazitĂ€tsverdoppelung auf acht Batterien.

Mit dem Bau der Kokerei FĂŒrstenhausen verfolgte die Saarbergwerke AG das Ziel, mit Hilfe der an der Saar entwickelten Stampftechnik einen möglichst hohen Anteil Saarkohle in Form von Koks zu vermarkten. Die KapazitĂ€t der Kokerei war ursprĂŒnglich ausschließlich auf Hochofenkoks ausgelegt und lag bei 1,5 Mill. Tonnen pro Jahr. Weiterhin konnten jĂ€hrlich 690 Millionen mÂł Gas, 82.000 Tonnen Rohteer, 27.500 Tonnen Rohbenzol, 14.000 Tonnen Ammonsulfat und 1200 Tonnen Rohphenol erzeugt werden.

Bis 1985 war eine Benzolraffinations- und Destillationsanlage in Betrieb. In dieser Anlage wurde das Rohbenzol aller saarlĂ€ndischen Kokereien zu Fertigprodukten weiterverarbeitet (z. B. Reinbenzol und Motorenbenzol). Außerdem war ab 1979 die weltweit erste Molekularsieb-Anlage zur Herstellung von Reinstwasserstoff aus Koksgas angeschlossen, die aus AbsatzgrĂŒnden seit 1989 nicht mehr in Betrieb war.

Anstrengungen der Kokerei, die AbhĂ€ngigkeit von der Stahlindustrie zu reduzieren, fĂŒhrten Ende der 1960er-Jahre zur Erzeugung von Reduktionskoks, der in Elektroöfen der chemischen Industrie Verwendung findet. In den 1970er-Jahren wurde die Produktion von Gießereikoks aufgenommen. Da zudem der Absatz von Brechkoksen gesteigert werden konnte, wurde die Sieberei im Jahre 1969 der erweiterten Produktionspalette angepasst und entsprechend vergrĂ¶ĂŸert. Mitte der 1970er-Jahre konnte die LeistungsfĂ€higkeit der Stampftechnik entscheidend verbessert werden. Dies fĂŒhrte zum Bau einer 6-m-Verkokungskammer in FĂŒrstenhausen. Nach mehrjĂ€hriger Entwicklungsarbeit hatte die 6-m-Stampftechnologie ihre Betriebstauglichkeit fĂŒr den großtechnischen Einsatz unter Beweis gestellt.

Als Anfang der 1980er-Jahre die Roheisenerzeugung der SaarhĂŒtten in der Rogesa am Standort Dillingen zentralisiert wurde, fiel auch die Entscheidung zum Bau der Zentralkokerei Saar in Dillingen als Ersatz fĂŒr die ĂŒberalterten kleineren HĂŒttenkokereien. In der Zentralkokerei Saar kam die in FĂŒrstenhausen entwickelte Saarberg-Stampftechnologie zum Einsatz. Diese Technologie ist mittlerweile weltweit vermarktet, darunter in Frankreich, Indien, Polen, Russland und Tschechien.

Im Zuge der Erweiterung der Umweltschutzeinrichtungen ging 1991 eine Koksgasentschwefelung mit abwasserverbessernder Komponente in Betrieb. Die Anlage entschwefelt sowohl das Unterfeuerungsgas fĂŒr die Koksbatterien als auch das Stadtgas auf die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte. DarĂŒber hinaus wurden die Entstaubungsanlagen dem Stand der Technik angepasst.

Ein spezifisches Problem der Stampftechnik besteht in der Handhabung der FĂŒllgase. Auch auf diesem Gebiet leistete die Kokerei FĂŒrstenhausen ĂŒber Jahre hinweg Entwicklungsarbeit. Sie reichte von Einrichtungen fĂŒr die Dampfabsaugung bis hin zum FĂŒllgasabsauge- und -verbrennungswagen mit Waschstrecke fĂŒr die Rauchgase.

Dem Stand der Technik entspricht ein integriertes System zur Überleitung der FĂŒllgase in den vorhandenen Gasreinigungsprozeß. Diese Technologie stellt ein sehr effizientes und gleichzeitig kostengĂŒnstiges Verfahren zur Beherrschung der FĂŒllgase in Stampfkokereien dar und hat sich seit 1992 im praktischen Betrieb bewĂ€hrt. Es garantiert ein staub- und lĂ€rmfreies Absaugen der beim Setzvorgang entstehenden FĂŒllgase. Auch fĂŒr das Überleitsystem war bei den Betreibern von Stampfkokereien ein reges Interesse zu verzeichnen.

In den letzten Jahren waren starke Einbußen beim Koksabsatz zu verzeichnen. Wesentliche GrĂŒnde hierfĂŒr waren:

  • Die schwache Stahlkonjunktur,
  • Billigimporte von Koks, z. B. aus ehemaligen OstblocklĂ€ndern und China und
  • Verringerter Koksbedarf bei der Roheisengewinnung im Hochofen durch die Kohleeinblastechnologie.

Die KokereikapazitĂ€t musste der geringeren Nachfrage angepasst werden; vier der ehemals acht Koksbatterien wurden deshalb seit 1991 außer Betrieb genommen. Die Belegschaft musste von etwa 680 BeschĂ€ftigten in den 1980er-Jahren auf jetzt 360 BeschĂ€ftigte zurĂŒckgefahren werden. Mit dem Bau einer biologisch arbeiteten KlĂ€ranlage – 1994–1995 – wurde die Möglichkeit geschaffen, alle aus der Produktion anfallenden AbwĂ€sser wesentlich sauberer an die Umwelt abzugeben.

Außerbetriebnahme

Am 30. Juni 1999 erfolgte die Außerbetriebnahme der Batterie 6–8 und damit die Stilllegung der Kokerei FĂŒrstenhausen. Kurze Zeit spĂ€ter begann der Abriss. Die Kokerei FĂŒrstenhausen hat wĂ€hrend ihrer 40-jĂ€hrigen Betriebszeit wesentlich zum Kohleabsatz der saarlĂ€ndischen Bergwerke beigetragen. Durchschnittlich wurden pro Jahr mehr als 1,3 Millionen Tonnen Saarkohle in FĂŒrstenhausen zu Koks veredelt, wobei die Spitzenwerte frĂŒher bei ĂŒber 1,8 Millionen Tonnen lagen.

Seit Inbetriebnahme produzierte die Kokerei FĂŒrstenhausen rund 50 Millionen Tonnen Koks aus 44 Millionen Tonnen Saarkohle und 16 Millionen Tonnen Fremdkohlen, Petrolkoks und Koksmehl. Dies entspricht der Ladung von etwa 50.000 GĂŒterzĂŒgen mit einer GesamtlĂ€nge von mehr als 15.000 Kilometern. Um diese Kohlemenge durchzusetzen, waren etwa 3 Millionen Ofenspiele erforderlich, d. h. jede Ofenkammer musste nahezu 12.000 Mal gefĂŒllt und entleert werden.

An die Kokerei FĂŒrstenhausen erinnert nur noch das eiserne Gerippe des KĂŒhlturms (BischhofkĂŒhler). Der 76 Meter hohe und 45 Meter im Durchmesser messende Gasometer mit 100.000 mÂł Fassungsvermögen wurde am 6. September 2008 um 8 Uhr morgens nach mehrwöchiger Vorbereitung gesprengt.

Teile des ehemaligen Kokerei-GelÀndes werden heute als KonversionsflÀche genutzt. Im April 2013 ging dort ein Solarpark mit einer Spitzenleistung von 3,94 Megawatt ans Netz, den die RAG Montan Immobilien in Kooperation mit Wirsol realisiert hat.

Quelle: Wikipedia

So, genug der Infos, ab auf den Drahtesel oder auf Schusters Rappen und die Caches gesucht. Alle sollten ohne Hilfsmittel zu bergen sein, es sei denn, man hat nicht eine NormkörpergrĂ¶ĂŸe - will heißen, bei den ein oder anderen ist ein wenig Strecken nötig.

Ach ja, sollte mit dem Cache etwas nicht in Ordnung sein, scheut euch nicht, einen "DNF" oder ein "Need Maintenance" zu loggen, denn nicht immer lesen wir alle Notes oder Logs, so dass uns Manches vielleicht entgeht! Bei einer NM bekommen wir aber explizit eine entschrechende Email! Also:

 

Mut zum NM

Idee von Sven Heuer: Mut zum NM

Völklingen - GĂŒdingen und zurĂŒck

Additional Hints (Decrypt)

Hagre Tenf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)