Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass es nicht in unserem Sinne ist, dass nicht gefundene Caches durch eigene Petlinge ersetzt werden. Wir haben wartungstechnisch unsere Runde(n) so aufgeteilt, dass wir innerhalb kurzer Zeit fehlende Petlinge ersetzen können. Bitte loggt nicht gefundene Caches als "DNF", dann erhalten wir eine entsprechende Nachricht und organisieren Ersatz oder schauen nach dem Rechten!
"Team Langs der Saar", das sind saarbock, HyppoderEinzige und skrolan3
Rechts Langs der Saar - Burg Montclair
Bevor nun jemand fragt, was das fĂŒr ein komischer Name fĂŒr unsere Cachereihe ist, möchte ich darauf hinweisen, dass wir als Owner nun mal SaarlĂ€nder sind und es in unserem Sprachumfeld durchaus ĂŒblich ist, SĂ€tze wie "An der Saar entlang" oder "lĂ€ngs der Saar" in einem eigenen Idiom auszudrĂŒcken. "Langs der Saar" bedeutet nun genau das.
Schon vor LĂ€ngerem geisterte der Gedanke, eine Cachereihe in dieser Art zu legen, durch die Köpfe, aber die zu bewĂ€ltigende Aufgabe schien dann doch zu groĂ.
Und dann, im August 2019, nach einer Fahrradtour zu Herrn und Frau Saarbock nach Weiler, war sie wieder da, die Idee. Und kaum ausgesprochen war klar, wir waren nicht die Einzigen, die mit diesem Gedanken spielten.
Zum Wandern schienen uns die Distanzen dann doch zu groĂ, also blieb "Langs der Saar" nur die Alternative Fahrrad. Und damit war auch klar, dass es keine Angelcaches werden und dass die AbstĂ€nde so zu wĂ€hlen waren, dass man nicht alle 161m vom GefĂ€hrt absteigen muss. Das nervt nĂ€mlich irgendwann.
Auf einer "Einmessrunde" kam dann der Gedanke, dass es da, wo man hin fĂ€hrt, auch wieder zurĂŒck gehen muss. Somit sind alle Strecken so angelegt, dass man zum einen Caches links wie rechts der Saar findet und dass man zum anderen zwischendurch immer wieder Möglichkeiten findet, die Saar zu queren und wieder zurĂŒck zu fahren oder auch zu gehen.
Burg Montclair
Die Burg Montclair (âMunzlarâ) (lat. mons clarus = heller Berg) ist eine mittelalterliche Burgruine bei Mettlach, einer Gemeinde im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland). Die Burg war im Mittelalter eine der bedeutendsten Befestigungen an der unteren Saar und diente der Kontrolle des Flusses als Verkehrsader. Mit annĂ€hernd 900 Metern LĂ€nge zĂ€hlte die im Jahr 1351 geschleifte VorgĂ€ngeranlage âAlt-Montclairâ zu den gröĂten Burgen des Hochmittelalters in Deutschland.
Die Ruine der Höhenburg liegt rund 290 Meter ĂŒber NN auf dem von der Saarschleife umflossenen hohen und langgestreckten BergrĂŒcken, dem so genannten Burgberg sĂŒdlich von Mettlach. Der BergrĂŒcken ist etwa fĂŒnf Kilomenter lang, ca. 300 Meter breit und erhebt sich 150 Meter ĂŒber dem Flussbett der Saar. Die Burganlage nĂŒtzt die natĂŒrlichen geographischen Gegebenheiten in vollem MaĂe aus. Die Nordwest- und SĂŒdseite ist sie durch unzugĂ€ngliche SteilhĂ€nge gesichert, zur Landseite war sie durch einen Graben geschĂŒtzt.
Die Gunst der Lage des umflossenen Bergsporns veranlasste bereits die keltische Urbevölkerung zur Errichtung eines Schutzwalles, der zwei Kilometer östlich der mittelalterlichen Burgruine Montclair liegt. Vermutlich wurde der Bergsporn der Saarschleife als keltische Fliehburg genutzt. Spuren der Römer an dem der Sonne zugewandten Steilhang sind nachweisbar.
Nach dem Untergang des Römischen Reiches in der Völkerwanderung und der Etablierung der frĂ€nkischen Herrschaft errichtete ein ardennisches Adelsgeschlecht auf dem Bergsporn vermutlich im 9. Jahrhundert die Burg Skiva (auch Skipha oder Sissiva, Wortbedeutung: Fels, Abhang, Berg, vg. âskyfeâ im Altenglischen) als TurmhĂŒgelburg. Mit den Erzbischöfen des Erzbistums und Erzstiftes Trier, die als Lehensherren amtierten, gab es stĂ€ndige Konflikte. Im Jahr 1016 gelang es dem Trierer Erzbischof Poppo von Babenberg (Amtszeit: 1016 bis 1047), die Burganlage eines nicht nĂ€her zu identifizierenden Burgherrn Adalbert zu erobern und zu zerstören. Das GelĂ€nde der Burganlage war in der Folgezeit trierisches und seit dem Jahr 1052 luxemburgisches Lehen. Die Reste des kĂŒnstlich aufgeworfenen TurmhĂŒgels mit den zugehörigen GrĂ€ben und WĂ€llen befinden sich etwa 350 Meter östlich der heutigen Burgruine âNeu-Montclairâ.
Quelle: Wikipedia
So, genug der Infos, ab auf den Drahtesel oder auf Schusters Rappen und die Caches gesucht. Alle sollten ohne Hilfsmittel zu bergen sein, es sei denn, man hat nicht eine NormkörpergröĂe - will heiĂen, bei den ein oder anderen ist ein wenig Strecken nötig.
Ach ja, sollte mit dem Cache etwas nicht in Ordnung sein, scheut euch nicht, einen "DNF" oder ein "Need Maintenance" zu loggen, denn nicht immer lesen wir alle Notes oder Logs, so dass uns Manches vielleicht entgeht! Bei einer NM bekommen wir aber explizit eine entschrechende Email! Also:
Besseringen - Saarhölzbach und zurĂŒck