Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass es nicht in unserem Sinne ist, dass nicht gefundene Caches durch eigene Petlinge ersetzt werden. Wir haben wartungstechnisch unsere Runde(n) so aufgeteilt, dass wir innerhalb kurzer Zeit fehlende Petlinge ersetzen können. Bitte loggt nicht gefundene Caches als "DNF", dann erhalten wir eine entsprechende Nachricht und organisieren Ersatz oder schauen nach dem Rechten!
"Team Langs der Saar", das sind saarbock, HyppoderEinzige und skrolan3
Dies ist nun der fĂŒr uns letzte und auch der lĂ€ngste Teil der "Langs der Saar"-Runde. Insgesamt seid ihr weit ĂŒber 40 Km unterwegs, laut meinem Fitnesstracker waren wir knapp 4 Stunden (reine Fahrzeit ohne Suche) unterwegs.
Stand Mai 2020 gibt es einige Widrigkeiten unterwegs, die eine durchgehende Fahrt an der Saar entlang einschrÀnken. Diese haben wir auf einer Infoseite aufgelistet, wann diese wegfallen steht in den Sternen, aber das seht ihr ja dann selbst, wenn ihr an den Stellen seid.
FĂŒr uns etwas unbefriedigend war der Abschnitt bei GĂŒdingen, aber sei's drum, geplant ist geplant.
Hier
geht's zur Infoseite
Links Langs der Saar - Molschd
Bevor nun jemand fragt, was das fĂŒr ein komischer Name fĂŒr unsere Cachereihe ist, möchte ich darauf hinweisen, dass wir als Owner nun mal SaarlĂ€nder sind und es in unserem Sprachumfeld durchaus ĂŒblich ist, SĂ€tze wie "An der Saar entlang" oder "lĂ€ngs der Saar" in einem eigenen Idiom auszudrĂŒcken. "Langs der Saar" bedeutet nun genau das.
Schon vor LĂ€ngerem geisterte der Gedanke, eine Cachereihe in dieser Art zu legen, durch die Köpfe, aber die zu bewĂ€ltigende Aufgabe schien dann doch zu groĂ.
Und dann, im August 2019, nach einer Fahrradtour zu Herrn und Frau Saarbock nach Weiler, war sie wieder da, die Idee. Und kaum ausgesprochen war klar, wir waren nicht die Einzigen, die mit diesem Gedanken spielten.
Zum Wandern schienen uns die Distanzen dann doch zu groĂ, also blieb "Langs der Saar" nur die Alternative Fahrrad. Und damit war auch klar, dass es keine Angelcaches werden und dass die AbstĂ€nde so zu wĂ€hlen waren, dass man nicht alle 161m vom GefĂ€hrt absteigen muss. Das nervt nĂ€mlich irgendwann.
Auf einer "Einmessrunde" kam dann der Gedanke, dass es da, wo man hin fĂ€hrt, auch wieder zurĂŒck gehen muss. Somit sind alle Strecken so angelegt, dass man zum einen Caches links wie rechts der Saar findet und dass man zum anderen zwischendurch immer wieder Möglichkeiten findet, die Saar zu queren und wieder zurĂŒck zu fahren oder auch zu gehen.
Rathaus Malstatt-Burbach
Das Rathaus der ehemals selbstĂ€ndigen saarlĂ€ndischen Stadt Malstatt-Burbach in der Paul-Schmook-StraĂe (vormals RathausstraĂe) wurde im Jahr 1874 erbaut. Die Gesamtkosten betrugen nach einer Aufstellung des Jahres 1879 etwa 50.000 Mark. Bis dahin war von der Stadt eine Wohnung als Verwaltungssitz angemietet. Nach der StĂ€dtevereinigung zur GroĂstadt SaarbrĂŒcken wurde das RathausgebĂ€ude zwischen 1909 und 1910 zur Schule umgebaut.
UrsprĂŒngliche Gestaltung
Das Rathaus war mit seiner architektonisch hervorgehobenen Hauptfassade, der den Haupteingang aufnehmenden Nordfassade, lĂ€ngs zum Rathausplatz angeordnet. Der im Rahmen des Umbaus ab dem Jahr 1909 beseitigte Rathausplatz war ĂŒber eine zweilĂ€ufige Freitreppe von der höher gelegenen BreitestraĂe aus zugĂ€nglich. Den dreigeschossigen historistischen Rathausbau bestimmten antikisierende, klassizistische Formdetails. Der Haupteingang besaĂ eine von Wangen eingefasste Freitreppe mit Wandpfeilern, die ein GebĂ€lk, bestehend aus Dreifazienarchitrav, Fries und Gesims, trugen. Der im Jahr 1906 ausgefĂŒhrte zweigeschossige Anbau mit Attikaausbildung schloss sich gestalterisch an den alten Rathausbau an. Von 1906 bis 1907 sind bauliche VerĂ€nderungen kleineren AusmaĂes am Rathaus nachweisbar.
Umbau zum SchulgebÀude
Der Umbau des Rathauses in ein Schulhaus umfasste die Verlegung des Treppenhauses, das Entfernen von ZwischenwÀnden und das Einziehen neuer WÀnde, sowie die Verbreiterung der die SchulsÀle und das Treppenhaus belichtenden Fenster. Im Kellergeschoss befand sich die Wohnung des Schuldieners. Die Abortanlagen waren im Anbau untergebracht.
Bis zum Jahr 1913 diente das GebĂ€ude ĂŒbergangsweise als erste UnterrichtsstĂ€tte fĂŒr das neu gegrĂŒndete stĂ€dtische Reformrealgymnasium, das dann in einen Jugendstil-Neubau in der Otto-StraĂe, heute Klausener StraĂe, umzog. AnschlieĂend wurde das ehemalige RathausgebĂ€ude zur Erziehung von lernschwachen Kindern genutzt.
Im Jahr 1935, nach der RĂŒckgliederung der Saar an das Deutsche Reich, musste die sogenannte Hilfsschule das GebĂ€ude verlassen. Fortan nutzt die NSDAP das Schulhaus.
Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau
Wie bereits im Ersten Weltkrieg, diente die Pestalozzischule auch im Zweiten Weltkrieg als Unterkunft fĂŒr Truppen. Durch den Fliegerangriff vom 30. Juli 1942 wurde das Schulhaus an der Jakob-Johannes-StraĂe durch Bomben schwer beschĂ€digt und brannte aus.
In der unmittelbaren Nachkriegszeit herrschte in Malstatt verschĂ€rfte Schulraumnot, der man zunĂ€chst mit dem Wiederaufbau bestehender und noch zu rettender kriegszerstörter SchulhĂ€user begegnete. Im Falle der Pestalozzischule wurde im Jahr 1947 zunĂ€chst eine vorhandene Holzbaracke von knapp 229 Quadratmetern zur Wiedereinrichtung einer Hilfsschule fĂŒr die Stadt SaarbrĂŒcken auf dem GelĂ€nde des Schulhauses aufgestellt. Eine Begutachtung und PrĂŒfung der Standfestigkeit der noch bestehenden Bausubstanz des ehemaligen Malstatt-Burbacher Rathauses hatte ergeben, dass das Bruchsteinmauerwerk der AuĂen- und InnenwĂ€nde noch gut erhalten war, so dass auf den Grundmauern des zerstörten GebĂ€udes wiederaufgebaut werden konnte.
Heutiges Aussehen der Schule (2018)
In der AuĂenansicht zeigt sich der Wiederaufbau als klar gegliederter schmuckloser Baukörper. Charakteristisch fĂŒr Peter Paul Seeberger ist das durch eine zurĂŒckversetzte FuĂpfette gegen den Baukörper abgesetzte Dach, so dass die einzelnen Bauglieder als eigenwertig gekennzeichnet werden. Pointierte Farbsetzungen an den SohlbĂ€nken, sind typisch fĂŒr die Fassadengestaltung des Architekten und tragen zur Belebung er Fassade bei. MaĂgebendes Gestaltungselement des AuĂenbaus sind die Fenstergruppierung und -anordnung, die sich stark an den VorgĂ€ngerbau anlehnt.
Umbau in den 1980er und 1990er Jahren
Das heutige Erscheinungsbild bestimmen die NutzungsĂ€nderung und der Umbau des Jahres 1983/84 sowie der im Jahr 1990 in Angriff genommene Erweiterungsbau im SĂŒden des SchulgelĂ€ndes. Im Jahr 1983 wurde das mittlerweile als kaufmĂ€nnische Berufsschule genutzte GebĂ€ude in Folge stetig steigender SchĂŒlerzahlen unter Johann Peter LĂŒth, Leiter des SaarbrĂŒcker Bauamtes, umgebaut und saniert.
Am 16. August 1978 war das GebĂ€ude dem Stadtverband SaarbrĂŒcken grundbuchmĂ€Ăig ĂŒbertragen und einer neuen Nutzung zugefĂŒhrt worden. Der Umbau der Paul-Schmook-Schule umfasste den Um- und Ausbau, sowie die Reorganisation des Schulstandortes als AuĂenstelle des Technisch-Gewerblichen-Berufsbildungszentrums II der Stadt SaarbrĂŒcken.
Im Jahr 1990 begann die Planungsphase fĂŒr den im Norden an das Schulhaus und im Osten an den noch bestehenden Bunker anschlieĂenden zweigeschossigen Erweiterungsbau mit quadratischem Grundriss. Ab dem Jahr 1992 erfolgt die Realisierung des Bauprojektes nach EntwĂŒrfen der Planungsgruppe Bernhard Focht und Partner. Der Neubau ordnet sich in seiner Gesamthöhe dem Altbau unter und ist mit diesem ĂŒber eine Eingangshalle verbunden, zugleich aber auch bewusst als spĂ€tere Erweiterung gekennzeichnet.
Quelle: Wikipedia
So, genug der Infos, ab auf den Drahtesel oder auf Schusters Rappen und die Caches gesucht. Alle sollten ohne Hilfsmittel zu bergen sein, es sei denn, man hat nicht eine NormkörpergröĂe - will heiĂen, bei den ein oder anderen ist ein wenig Strecken nötig.
Ach ja, sollte mit dem Cache etwas nicht in Ordnung sein, scheut euch nicht, einen "DNF" oder ein "Need Maintenance" zu loggen, denn nicht immer lesen wir alle Notes oder Logs, so dass uns Manches vielleicht entgeht! Bei einer NM bekommen wir aber explizit eine entschrechende Email! Also:
Völklingen - GĂŒdingen und zurĂŒck