Art-Attack Süderbrarup

Das obere Foto zeigt den Stromkasten, wie er bis Anfang 2022 aussah und das untere Foto zeigt den Stromkasten, wie er seit Juli 2023 aussieht.
Süderbrarup (dänisch Sønder Brarup) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes.
Geographie:
Süderbrarup liegt auf der Halbinsel Angeln. Sie ist ein Unterzentrum und anerkannter Erholungsort. In Süderbrarup befand sich eine radiumhaltige Quelle, die schon in vorchristlicher Zeit das Ziel von Wallfahrten war, seit dem Bau des Stadions jedoch versiegt ist.
Zur Gemeinde gehören neben dem Zentralort die (teilweise historischen) Ortschaften Bedstedt (Bedsted), Billwattbrück (Bilvadbro), Brebel (Bredbøl), Brebelholz (Bredbølskov), Brebelmoor, Brebelscheide, Dollrott (Dollerød), Dollrottfeld (Dollerødmark), Dollrottholz (Dollerødskov), Dollrottmoor, Dollrottroy, Dollrottwatt (Dollerødvad), Gaarwang (Gaardvang), Justrup, Oberland, Loitstraße (Løjtgade), Süderbrarupfeld, Süderbrarupholm (Holm oder Sønderbrarup-Holm), Süderbraruproy (Sønderbraruprød), Süderbrarupwesten (Sønder Brarup Vest), Süderfeld, Pleistrup (Plejstrup) und Winkelholm (Vinkelholm).
Geschichte:
Das Gemeindegebiet ist seit der Bronzezeit bewohnt, aus der mehrere Grabhügel erhalten sind. Besonders wichtig ist jedoch das 1861 erstmals geöffnete Hügelgrab Kummerhy westlich des Thorsberger Moors, das um 650 v. Chr. errichtet wurde und mit einem Steinkreis umgeben ist. Insgesamt befinden sich 22 Grabhügel in dem Gebiet.
Das Thorsberger Moor, aus dem bislang viele Gebrauchsgegenstände und Waffen sowie Kunstgewerbegegenstände wie Schmuck u. a. geborgen wurden, war – wie der Name vermuten lässt – dem germanischen Kriegsgott Thor als Opferstätte geweiht. Man geht davon aus, dass Thorsberg eine der wichtigsten Kultstätten der Region war – schon der Umstand, dass der alte Name Thorsberg auch in christlicher Zeit nicht vergessen wurde, soll darauf hindeuten. Die meisten der Fundstücke werden im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum im Schloss Gottorf aufbewahrt. Am Marktplatz wurden etwa 2000 Urnen aus der Zeit bis 400 n. Chr. ausgegraben. Die Vielzahl an gebrauchten, schartigen Waffen, die im 4. Jahrhundert im Moor versenkt wurden, wird als ein Hinweis auf Kämpfe gedeutet, die in dieser Zeit in Jütland stattfanden und möglicherweise in Zusammenhang mit der Völkerwanderung stehen. So ist denkbar, dass die militärischen Konflikte im Kontext der Auswanderung der meisten Angeln nach Britannien von Bedeutung waren.
Der Ort Süderbrarup wurde 1231 erstmals als Syndräbrathorp (brathorp: Dorf am Hang) urkundlich erwähnt. Auf der anderen Seite der Oxbek gibt es entsprechend auch Norderbrarup, das bis ins 19. Jahrhundert der wichtigere Ort war. Möglich ist auch Deutung ausgehend vom Personennamen Brá.
Zum 1. März 2018 wurden die Gemeinden Brebel und Dollrottfeld eingemeindet.
Wappen:
Blasonierung: „In Blau ein kreisrundes, vorgeschichtliches goldenes Schmuckstück, bestehend aus einem breiten äußeren und einem mit diesem durch vier Stege verbundenen, schmaleren inneren Ring, der einen sogenannten Dreiwirbel einschließt.“
Kultur und Sehenswürdigkeiten:
In der Liste der Kulturdenkmale in Süderbrarup stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
In Süderbrarup gibt es einen Sportverein und mehrere Chöre und Musikvereinen.
Brarup-Markt:
Der Brarup-Markt, der am letzten Juli-Wochenende stattfindet, ist der größte ländliche Jahrmarkt in Schleswig-Holstein. Er wurde im Jahr 1593 erstmals erwähnt und feierte 1993 sein 400-jähriges Jubiläum.
Der Markt geht auf das 16- Jahrhundert zurück, als Menschen um den 25. Juli, dem Gedenktag des Jakobus, an der heiligen Quelle des Ortes zusammenkamen. Hieraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein bäuerlich geprägter Markt und schließlich ein Volksfest mit Schaustellern und Künstlern. Heute handelt es sich um einen Jahrmarkt mit Fahrgeschäften und Buden, es gibt aber immer noch den traditionellen Viehmarkt am vorletzten Markttag.
Wirtschaft und Infrastruktur:
Süderbrarup hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region Angeln. Im Zentrum befinden sich viele Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen. Im Frühjahr 2006 wurde in der Nähe der Ortsmitte (Luftlinie zum Orts-Zentrum „Germaniaplatz“: 400 m) ein Einkaufszentrum, das so genannte „Süder-Center“, eröffnet.
Bis in die 1990er Jahre bestand in Süderbrarup die Thorsberg-Kaserne der Bundeswehr, die nach dem Thorsberger Moor benannt war. Nach der Schließung wurde in den Gebäuden zeitweilig ein Auffanglager für Flüchtlinge aus den Jugoslawienkriegen eingerichtet. Heute befindet sich auf diesem Grundstück ein Baumarkt.
Verkehr:
Die Bundesstraße 201 verbindet Süderbrarup mit Schleswig und der Bundesautobahn 7.
Bahnverbindungen bestehen im Stundentakt auf der Bahnstrecke Kiel–Flensburg.
Durch Süderbrarup führte die Schleswiger Kreisbahn, auf welcher der Personenverkehr 1972 eingestellt wurde. Die Strecke nach Schleswig wurde zum Rad- und Wanderweg umgestaltet. Seit Einstellung des Güterverkehrs auf dem 13 km langen Abschnitt nach Kappeln dient die Strecke nur noch der Museumsbahn Angelner Dampfeisenbahn.
Das war nun genug unnützes Wissen.
Auf dem Kasten stehen 2 Jahreszahlen, die braucht ihr.
Die erste Ziffer ist A, die zweite Ziffer ist B und das Ganze so weiter bis zur achten Ziffer H.
Der Cache ist dann bei:
N 54° 38.(B-D)(C-E)(F-G+D+E)
E 009° 47.(A+F)(H-D)(B-H+F)
Viel Spaß beim Suchen.
Achtung:
Da das alte Finale wohl verbannt war, habe ich am 11. August 2022 ein neues Versteck gesucht.
Die hohe Schwierigkeitswertung beruhte darauf, dass man vorher angeln musste.
Jetzt braucht man die Angel nicht mehr, die Wertung werde ich aber trotzdem nicht ändern.