"So kommt man wirklich an plätze, die man in seiner heimat noch nie gesehen hat."
Das war 2011 mein Log zu einem Cache mit dem gleichen Thema. Damals hatte ich noch wenig Cacheerfahrung und von Lost Places im Prinzip keine Ahnung. Damals war auch noch vieles offen und man konnte einen Blick auf die Maschinenreste werfen. Doch heute darf niemand mehr rein. Der Denkmalschutz ist in diesem Fall ein Problem für die Stadt: Man muss viel Geld investieren, aber man darf nicht abreißen. Wer früher die Gelegenheit hatte, einen Blick ins Innere zu werfen weiß, dass hier tatsächlich ein Stück Kultur verloren gehen würde.

Geocaching möchte schöne Orte zeigen. Ich mag schöne Orte, die an vergangene Zeiten erinnern. So auch diesen hier. Die Stadt Schwetzingen überlegt schon seit einer Weile, was sie mit diesen denkmalgeschützten Gebäuden machen kann: Zu verfallen, um sie zu renovieren, aber eben auch denkmalgeschützt und daher nicht einfach abzureißen. Wenn man irgendwann eine Lösung gefunden hat, dann würde ich die Hallen gerne besichtigen.
Für die Dose müsst ihr Zuhause etwas recherchieren und euch vor Ort ein wenig umschauen. Für die Finalkoordinaten braucht ihr vor Ort Internet.

Indoor:
1. Wie viele Jahre existierte das Ausbesserungswerk?
2. Wie heißt das größte noch erhaltene Gebäude (ohne Nummer)?
3. Wie wird die Bauweise des bereits nach dem Krieg gesprengten Hochbunkers genannt?
4. Wieviele Km Bahnstrecke hatte das Deutsche Reich vor dem Bau des Ausbesserungswerks?
Outdoor:
5. Gehe zu WP 1 und schaue durch das Fenster. Wie viele Deckenlampen (Nur eine Reihe zählen) und wie viele Treppenstufen (mit oberem Absatz) siehst du? Schreibe beide Zahlen hintereinander.
6. Gehe zu WP 2 und finde das rostige, runde Schild mit einer Warnung in verschiedenen Sprachen. Wie heißen das erste und das letzte deutsche Wort auf dem Schild (ggf. fotografieren und vergrößern)?
7. Gehe zu WP 3. Welche "Hausnummer (weiß)" hat das Pförtnerhaus?
8. auch WP3: Welches englische Tier hat sich in schwarz/ weiß auf rot auf der Rückseite verewigt?
Gib jetzt alle Antworten in den Checker ein. Dann erhältst du die Finalkoordinaten.
Zum Heben des Caches oder zum Beantworten der Fragen muss man keine Gebäude oder verbotene Stellen betreten. Der Weg entlang der Hallen wurde von der Stadt extra als Verbindung zur Nordstadt angelegt und man kann hier auch noch wie die Arbeiter damals durch das schöne Eingangstor spazieren.
Beim Heben des Caches passt bitte auf Muggel auf. Hier halten sich auch oft Jugendliche auf, die natürlich nicht sehen sollen, dass eine Dose versteckt ist.
Vielen Dank an meine Betatester: nichtsnutz &daria74, strahlenspecht und CDK