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St. Stephan / Badische Landesbibliothek (BLB) Traditional Geocache

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Hidden : 2/14/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Bereits 1807 schenkte der Großherzog Karl Friedrich der katholischen Gemeinde das Grundstück der späteren Kirche und überließ der Gemeinde einen Teil aus dem Nachlass der Markgräfin Maria Viktoria Pauline von Arenberg, der Frau des Markgrafen August Georg Simpert von Baden. Deren Ehe blieb kinderlos; daher vereinten sich die Linien der Markgrafschaft Baden, Baden-Durlach und die katholische Linie Baden-Baden, wieder. Die Kirche wurde nach Vorgaben von Großherzog Karl Friedrich von Baden und den Plänen des Architekten Friedrich Weinbrenner in den Jahren 1808 bis 1814 erbaut. Nur ein Jahr nach der Grundsteinlegung der Evangelischen Stadtkirche begonnen, stellt St. Stephan das katholische Pendant der innenstädtischen Kirchen zu Karlsruhe dar. Errichtet wurde der eigenwillige Bau nach dem Vorbild des römischen Pantheons, weshalb auch zunächst auf den 43 m hohen Kirchturm verzichtet werden sollte, um den Zentralcharakter des Kirchenbaus nicht zu konterkarieren. Zu dem massigen Klassizismus der Kirche hatte sich Weinbrenner auf einer Italienreise inspirieren lassen. Lange wehrte sich Weinbrenner gegen die Vorgabe des Großherzogs einen Turm an die Kirche zu bauen, doch schließlich legte er seine stilistischen Bedenken beiseite und so kam es, dass der Großherzog bereits 1808 im hohen Alter den Grundstein zur Kirche legte. Die Kirche wurde daraufhin 1814 eingeweiht. Ursprünglich gehörten zum Zentralbau von St. Stephan noch vier Gebäude an den Ecken. Zwei Gebäude wurden bis 1850 erstellt, diese waren das Schul- und das Pfarrhaus, sie wurden jedoch bei den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der markante, das Stadtbild prägende Kuppelbau erhebt sich über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes und birgt in seinem Innern das von Hans Morinck (1555–1616) geschaffene Dreifaltigkeitsrelief, ein von Emil Wachter gefertigtes Gobelin-Triptychon, welches das Stephanusmartyrium veranschaulicht, sowie ein von Marie Ellenrieder (1791–1863) stammendes Hochaltargemälde. Das Gehäuse für den Hochaltar basierte bis 1882 auf einem Entwurf des Architekten Karl Joseph Berckmüller.[1] Die Wahl für das Stephanuspatronat durch die Kirchengemeinde erfolgte bereits vor Abschluss des Zentralbaus und stellt eine Hommage an die katholische Großherzogin Stéphanie de Beauharnais (1789–1860) dar, die sich nachhaltig für den Katholizismus in Baden einsetzte. Seit 1882 prägt die unverputzte Außenfassade den klassizistischen Sakralbau, der zu Weinbrenners Hauptwerken zählt und zu den bedeutendsten klassizistischen Kuppelkirchen in Südwestdeutschland zu rechnen ist. Im Innern des Turmes befindet sich eine Kirchenglocke mit Weihnachtsmotiv, die im Zweiten Weltkrieg durch den Abtransport zum Einschmelzen vor der Zerstörung gerettet wurde. Die 1966 gegossene Stephansglocke war die größte Kirchenglocke Baden-Württembergs, bis 2004 die nahegelegene Christuskirche eine noch größere erhielt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei Luftangriffen 1944 zum Teil zerstört. Bereits 1946 leitete das erzbischöfliche Bauamt Heidelberg den Wiederaufbau ein. In den Jahren 1951 bis 1955 wurde das Bauwerk wiederaufgebaut. Die beim Wiederaufbau erstellte neue Kuppel ist aus Fertigteilen aus Beton. Am Samstag, dem 27. März 1954 hat Weihbischof Eugen Seiterich aus Freiburg den neuen Hochaltar geweiht, am darauf folgenden Sonntag war der feierliche Einzug in die Kirche. Städtebaulichen Einfluss nahm der Kirchenbau auf die zwischen 1984 und 1991 gegenüber erbaute Badische Landesbibliothek, die durch Säulenelemente und Kuppeldach über dem Hauptlesesaal auf Weinbrenners Kirche rekurriert. 2011 fand eine umfassende Innenrenovierung statt, dabei wurde auch der Altar und Ambo auf einer Altarinsel in das Zentrum der Kirche verlegt, die Bänke wurden kreisförmig um die Altarinsel herum angeordnet. Gegenüber der Kirche befindet sich die Badische Landesbibliothek; hier gibt es sehr viele Bücher - mit tollen Lese- und Arbeitsplätzen.

Additional Hints (Decrypt)

Jre va qvr Xvepur trug, svaqrg vua avpug; nore qnf Zbfnvx ibe qre Xvepur jrvfg qve qra Jrt. Ovggr qra Pnpur jvrqre tnam irefpuyvrßra haq fb irefgrpxra, qnff re avpug mh frura vfg, qnzvg re ibe qra ivryra Zhttryf haragqrpxg oyrvog!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)