Willkommen in Stade!
Bei diesem Multi- Cache erwartet euch ein kleiner Rundgang um unseren schönen Stader Hafen, vorbei an den technischen Zeugnissen der Vergangenheit.
Auf diesem Spaziergang sind drei Fragen zu beantworten und schon geht's ab zum Final.
Station 1 (Start), Station 2, Station 3 und Final.
Station 1: Wie viel kW leistet der Elektromotor der Slip- Winsch - Anlage? Ergebnis = A
Station 2: Wie viele kleine Fensterscheiben hat der Hagenah- Borcholte Kran ? Ergebnis = B
Station 3: Auf wie vielen Rollen ruht der Stader Hafenkran? Ergebnis = C
Final:
N 53° 36. (BxC) + A-10
E 09° 28. (AxC) + (AxC) + C-3
UPDATE 18.11.2025:
Bitte achtet auf eine korrekte Positionierung der Lock & Lock Dose damit die Magneten ordentlich halten !!
Jetzt ist wieder alles wie im Ursprung !
Hier könnt ihr ihn euch schon mal ansehen: Webcam
Und nun wünsche ich euch viel Spaß!
Zur Geschichte: "Der Stader Stadthafen"
Die Anlage eines neuen guten Hafens für Stade wurde schon im 18. Jahrhundert als notwendig angesehen. Den entscheidenden Anstoß zur Verwirklichung gab erst die 1879 beendete erneute Begradigung und Vertiefung der Schwinge. Im folgenden Jahr 1880 wurde der erforderliche Teil des Festungsgrabens vor dem Salztor erworben. Daraufhin konnte 1880/81 links von der Salztorsschleuse vor der Burg- Bastion ein neuer Hafen für Schiffe bis zu 3,50m Tiefe und 65m Länge gebaut werden.
Die 1850 gegründete, expandierende Holzhandlung Hagenah- Borcholte pachtete zur selben Zeit einen großen Lagerplatz östlich des projektierten Hafenbeckens. Holzhandel und Holzschifffahrt waren auch der Grund für den zunehmenden Schiffsverkehr durch die Salztorsschleuse, die ursprünglich am Ende des 18. Jahrhunderts nur als Spülschleuse errichtet worden war. 1875 erweiterte man die Schleuse für den Schiffsverkehr, und der rechts der Schleuse liegende Teil des Festungsgrabens wurde als Holzhafen genutzt.
Der neue Hafen war Grundlage für die Entwicklung neuer gewerblicher Betriebe in der Salztorsvorstadt.
Die in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder gegründete Schiffswerft erlebte einen begrenzten Aufschwung, am bedeutendsten aber war die 1896 an der Schwinge errichtete Stader Lederfabrik, die zeitweise 300-400 Arbeiter beschäftigte.
Die neuen Betriebe wurden mit Industriegleisen an den 1881 erbauten Stader Bahnhof angeschlossen, so dass hier eine eigene Gewerbevorstadt entstand, die mit dem neuen Stadthafen und der Eisenbahn verbunden war. Auch die 1899 in Betrieb genommene Schmalspurbahn nach Freiburg- Itzwörden, die "Kehdinger Kreisbahn", wurde über den neuen Hafen geführt.
Der Stader Hafen war allerdings als Tidehafen und wegen seiner Verschlickung relativ unbeliebt. Der Frachtverkehr hielt sich daher in relativ engen Grenzen; gewisse Bedeutung hatte insbesondere die Obstschifffahrt. Daneben kam auch die Niederelbe- Dampfschifffahrt mit der "Brunshausen", der "Gutenberg", der "Germania" und anderen Ausflugsschiffen in den Stader Hafen, bis die Hafen-Dampfschifffahrts-AG (die heutige HADAG) nach dem 2. Weltkrieg die Personenschifffahrt hierher einstellte.
Damit einher ging auch der ökonomische Rückgang der "alten" Stader Industrie. Geschlossen wurden nacheinander:
- 1960 die Lederfabrik
- 1976 die Schiffswerft
- 1986 die Holzhandlung Hagenah- Borcholte
Der Stadthafen ist nun zum Treffpunkt vor allem der Hamburger Segler geworden. Für die Salztorsvorstadt, das alte Stader Industriegebiet, entsteht heute eine neue Nutzung als Freizeitzentrum.
Quelle: Stadtarchiv Stade, Johannisstr. 5, 21682 Stade.