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Das Scheusal von Ilz Multi-Cache

Hidden : 1/28/2020
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Franz Rabl, Messner, Nachtwächter und Totengräber, bekannt als das Scheusal von Ilz wurde im Mai 1890 verhaftet. Er hatte 4 Morde, 5 Raubüberfälle, 7 Brandlegungen, 12 Diebstähle, eine Veruntreuung und Betrug auf dem Gewissen. Lange Zeit kam man ihm nicht auf die Schliche, da er gemeinhin als frommer Mann galt.

 

 

Dieser Multi soll Euch im Zuge einer kleinen Wanderung in die Vergangenheit mitnehmen und dabei in der Nähe einiger Schauplätze die niederträchtigen Taten einer gestörten Persönlichkeit erzählen. Bedenken wir dabei, wie schnell mitten unter uns Grausamkeiten passieren können und wie lange es dauern kann, bis sie ans Licht kommen. Bei Franz Rabl hatten viele wohl schon Verdacht geschöpft  – aber geschwiegen, weil zu wenig Anhaltspunkte, nicht wahrhaben wollen oder was auch immer.

Es handelt sich um eine wahre Geschichte, die aus dem Buch von Karl Mayr „Ilz – ein Heimatbuch“ aus dem Jahr 1965 recherchiert wurde. Die Bilder im Listing wurden im Heimatmuseum Ilz aufgenommen.

 

ACHTUNG: es gibt auch einen Bonus, der nur durch Aufmerksamkeit im Zuge des Hauptcaches zu machen ist, also bei Interesse vorher durchlesen.

 

Charakteristika und Hinweise:

  • Streckenlänge ca. 14km (inklusive Bonus) ca. 230m positiver Höhenunterschied.
  • Ca. 1/3 Feldwege, 1/3 Forstwege, 1/3 Nebenstraßen bzw. Gehsteige.
  • Verpflegung und öffentliche WCs gibt es in Ilz und Nestelbach, mehrere Buschenschenken liegen nicht weit weg vom Weg.
  • Vorgesehen ist das Ganze zu Fuß, machbar ist es streckenweise auch mit dem Fahrrad, die Waldpassagen jedoch nicht mit dem Rad empfohlen – auch aus Rücksicht auf die Wildtiere. Natürlich steht es jedem frei, alles was geht, auch mit dem Auto zu machen, ist nur ein bisschen kompliziert. Selbstverständlich ist auch ein Raketenrucksack erlaubt wink.
  • Obwohl es von der Geschichte ideal für einen Nachtcache wäre: Bitte nicht in der Nacht machen, ihr kommt teilweise durch Jagdgebiet, vor allem im Wald und im Finalbereich.
  • Wenn auf der Karte kein Weg eingezeichnet ist, gibt es trotzdem einen. Es geht also zu keinem Zeitpunkt weglos weiter (bis auf die letzten paar Meter zu physischen Stages und zum Final).
  • Werkzeuge werden keine benötigt, gutes Schuhwerk ist von Vorteil.
  • D-Wertung ergibt sich aus der Anzahl der Stages mit Notwendigkeit der genauen Beobachtung und der Berechnungen.
  • T-Wertung aufgrund der Weglänge und kurzen etwas steileren Stücke, nach Regen kann es stellenweise rutschig sein, bei oder kurz nach Regen sind Fangophobiker naturgemäss benachteiligt.
  • Dose bietet genug Platz für TBs und Tauschgegenstände. Originaler Inhalt: Logbuch, Stift, Stashnote, Silicagel, ein bisschen Spielzeug.
  • Wenn ihr ein bisschen Extra-Zeit mitbringt, liegen auch noch einige andere Caches am Weg oder nur unweit davon entfernt, es kann sich auch auszahlen, vorher ein paar Mysties in der Gegend zu lösen.
  • Bei Problemen oder Verbesserungsvorschlägen bitte gerne Kontaktaufnahme per eMail oder message center.

 

So, jetzt aber los. Viel Freude beim Suchen!

 

Stage 1: Pfarrkirche (N047° 05.274 E015° 55.545).

Hier beginnen wir unsere Reise in den Abgrund. Franz Rabl diente zeitweise dem Pfarrer. Er verrechnete jedoch immer wieder mehr, als er geleistet hatte. Zudem war er abgesehen von seiner Tätigkeit als Nachtwächter auch als Totengräber beschäftigt. Wir stehen hier nun vor dem Heldenfriedhof von Ilz, wo Soldaten aus dem ersten Weltkrieg beerdigt sind, den Franz Rabl nicht mehr erleben sollte.

Hier stellen wir uns die Frage, wie viele unbekannte deutsche Soldaten in der ersten Reihe liegen (A).

 

Stage 2 Feuerwehr. (N47 05.077 E015 55.449)

Die frühesten Untaten von Franz Rabl waren Brandstiftung. Er diente anfangs in Bärnbach bei der Familie Huber. Diese wollte ihn nicht aus ihrem Dienst entlassen, woraufhin Rabl am 21. September 1874 ein Feuer legte, welches sämtliche Gebäude der Familie und ein Wirtschaftsgebäude eines Nachbarn zerstörte. Damals kamen die Feuerwehren rasch zusammen und dieser Anblick hinterließ einen bleibenden Eindruck bei Rabl. Seine zweite Tat fand am 20.April 1880 statt, als Rabl das Weingartenhaus von Anton Haushofer mit einem brennenden Fetzen anzündete. Bei dem Brand wurde das Haus völlig zerstört und außerdem starben eine Kuh, zwei Kälber und ein Schwein. Rabl sagte später über sein Motiv aus, ihm habe das Zusammenlaufen der Feuerwehren und der rote Himmel bei dem Brand in Bärnbach gut gefallen.

Auch hier sind wir bei einer Feuerwehr. Wir nähern uns dem Eingangsbereich und finden heraus, wie viele gefallene Wehrkameraden in beiden Weltkriegen denselben Vornamen wie das Scheusal von Ilz trugen (B).

Hinweis: es ist der zweithäufigste Vorname auf dem Schild.

 

 

 

Stage 3: Keltischer Baumkreis (N47 05.152 E015 55.184)

Franz Rabl streute am 15.August 1882 in das Essen seiner ersten Frau Johanna, die er 9.Juni 1881 geheiratet hatte und die eine Keusche in Ziegenberg besaß (dorthin kommen wir später noch), Arsenik in eine Schüssel Kraut, woraufhin sie nach dreitägigem Leiden starb. Als Todesursache wurde eine Lungenentzündung angenommen, weshalb die Tat damals unentdeckt geblieben war. Das Motiv war die Eifersucht seiner Frau, sagte Rabl später aus.

Hier im keltischen Baumkreis gibt es auch einen Baum, der mit Eifersucht in Verbindung gebracht wird. Viele eingefleischte Baumkreisbesucher wissen zwar sicher sofort, welcher Baum gemeint ist, jedoch hilft das bei der Frage nicht weiter. Wir wollen stattdessen nun wissen, in welchem Monat (Jänner=1, Februar=2…) die Landjugend eine zentrale Sitzgelegenheit hier aufgestellt hat. (C )

 

 

 

Stage 4: Tennisanlage (N47° 05.087 E015 54.946)

Es geht in unserer Erzählung wieder um eine Brandstiftung. Am 18.April 1886 verwendete Rabl ein angezündetes Sacktuch, welches er in Stroh schob, um das Haus der Anna Wagenknecht in Ilz in Brand zu stecken. Danach rief er in seiner Funktion als Nachtwächter erst noch die zwölfte Stunde aus, bevor er selbst die Feuerwehr alarmierte. Auch hier entdecken wir eine dreistellige Notrufnummer auf gelbem Hintergrund. (D)

UPDATE 4.5.2020: Die Nummer derzeit nicht vor Ort. Daher D=128.

 

 

Stage 5: Gschmaierbach-Brücke (N47° 05.132 E015° 54.680)

Hier führt eine Brücke über den Gschmaierbach. Am 6. Mai 1887 raubte Franz Rabl den betrunkenen Besitzerssohn (ja, das war die offizielle Bezeichnung, gibt es auch heute noch so ähnlich) Josef Lang aus, indem er ihn in der Nähe der Gschmaierbach-Brücke in den Straßengraben stieß und dem zu Tode erschrockenen das Geld abverlangte. Wir allerdings müssen zur Beantwortung der Frage weder in den Straßengraben noch in den Bach. Wir sehen uns die Brücke näher an, sie ist recht interessant, denn man kann sie auseinandernehmen. An wie vielen Stellen ist das Geländer mit der Brücke verbunden (E)

 

Eine ähnliche Brücke gibt es übrigens in der Nähe von Walkersdorf, dort gab es früher einen Cache, der leider archiviert wurde.

 

WP 1: Noch eine Gschmaierbach-Brücke (N47° 05.238 E015° 54.470)

Am 21. September 1887 attackierte Franz Rabl zum zweiten Male den unglücklichen Josef Lang (der wieder betrunken war) und raubte den Bewusstlosen aus. Diese Tat geschah am Weg zwischen Ilz und Walkersdorf. Wir gehen hier nach links weiter. Falls wir uns bei E unsicher sind, können wir hier nochmal überprüfen, ob wir richtig lagen: auf einer blauen Tafel finden wir 4 Ziffern, die Summe sollte um eins höher sein als E.

 

Stage 6: Pilze (N47 05.114 E015 54.337)

Wir erinnern uns an die Vergiftung von Rabls Ehefrau mit Arsenik? Auch manche Pilze sind giftig. Doch nicht diese hier. Wir sehen zwei große und einen kleinen davon. Dazwischen entdecken wir einen schwarzen Schraubverschluss und fragen uns, wie viele Ecken er von oben betrachtet hat (also die zweidimensionale geometrische Form)? (F)

 

Stage 7. Der Feldweg (N47° 05.152 E015 53.908)

Während seines Dienstes als Nachtwächter schlug Franz Rabl am 16. Mai 1887 den zufällig vorbeikommenden Anton Wagner mit einem Knüttel nieder und raubte ihn aus. Das Raubopfer verlor durch den Angriff seinen Gehörsinn. Franz Rabl hatte aber kein Glück mit dem Geld, er versteckte es auf seinem Dachboden, wo es von Mäusen aufgefressen wurde. Hier sehen wir ein wasserführendes Rohr unter Steinen. Welches der folgenden Wesen ist das größte, das hier noch durchkrabbeln kann?

  • Eine normal große Feldmaus? (G=10)
  • Eine leicht übergewichtige Wildkatze? (G=20)
  • Ein für österreichische Verhältnisse durchschnittlich dimensionierter Mensch? (G=30)
  • Ein besonders fettes Breitmaulnashorn? (G=40)
  • Ein halbwegs schlanker Pottwal? (G=50)

Nun spazieren wir ein wenig. Unterwegs können wir uns die Frage stellen, ob weniger Schandtaten verübt worden wären, wenn Franz Rabl mit seinem Geld mehr Glück gehabt hätte, da er das Geld dann nicht so dringend gebraucht hätte. Oder wären es mehr gewesen, weil er gierig geworden wäre und sich bestätigt gefühlt hätte?

 

WP 2 N47° 05.333 E015 53.082

Hier links abbiegen.

 

Stage 8: Die Halbinsel: N47° 05.197 E015° 52.896

In der Nacht des 11. August 1889 ging Franz Rabl wieder einem Betrunkenen nach (diesmal war es Franz Hörzer aus Mutzenfeld) und versetzte ihm mit einem schweren Stock Hiebe auf den Kopf. Da Hörzer aber nicht umfiel, stieß Rabl ihn in die Ilz, wo er sich an den Ufersträuchern festhalten konnte. Rabl drohte ihm mit dem Erschlagen, wenn er sein Geld nicht herausgebe, also übergab Hörzer seine Brieftasche. Rabl lies auch tatsächlich von ihm ab und brachte das Geld nach Hause. Auch diesmal hatte er aber kein Glück, denn da er es zum Trocknen in das Ofenrohr gelegt hatte, wurde es von seiner unvorsichtigen Frau versehentlich verbrannt. Wir fragen uns an dieser Stelle, mit wie vielen Punktfundamenten die Informationstafel im Boden verankert ist (H).

Mit den bisher gesammelten Informationen können wir übrigens schon die Berechnung für Objekt 1 vornehmen, welches wir als Stage 12 suchen müssen. Hier ist eine Bank, an der wir die Berechnung schon vornehmen könnten: N47°[H].[F] [E-C] [A-B-F] E015° 5(B).[(A*H)/E)] [(D-C)/G] [D-(G*H)-F]

 

Stage 9: Nach der Mühle (N47 05.172 E015 52.855)

Am 30. April 1890 traf sich Franz Rabl sich mit seinem Bruder Johann, der unterwegs war, einen Maibaum am Ilzberg aufzustellen, bei der Hammerschmidtmühle. Dort sagte Franz zu seinem Bruder: „Schau, da hängt ein Stück Fleisch im Wasser, an dem eine Menge Fische nagen.“ Als dieser sich über das Wasser beugte, hob Franz Rabl ihn an den Füssen hoch, stieß ihn in das Wasser der Ilz und drückte ihn mit einem Eishaken so lange unter Wasser, bis er tot war. Er hatte die Tat ausgeführt, um seinem Bruder 200 Gulden, die dieser ihm einst zur Aufbewahrung gegeben hatte, nicht mehr zurückzahlen zu müssen. Er hatte das Geld nämlich verbraucht. Diese war die letzte Untat des Scheusals von Ilz, jedoch endet unsere Runde hier noch nicht.

Wir stellen uns jedoch die Frage, wie lange die Leitplanke hier ungefähr ist:

  • weniger al 5 Meter. (J=3)
  • zwischen 5 und 10 Meter. (J=6)
  • mehr als 10 Meter (J=9)

 

Leider ist das urspüngliche Objekt hier im Februar 2024 zerstört worden.

Nun können wir wieder ein wenig spazieren und uns die Frage stellen, wie viel der Untaten aus der Gelegenheit entstanden sind. Hätte es die Überfälle und Brandtiftungen auch gegeben, wenn Franz Rabl nicht Nachtwächter, sondern Knecht gewesen wäre? Oder wohlhabend? Oder hätte er dann aufgrund seiner offenkundig gestörten Persönlichkeit nur andere - möglicherweise noch schlimmere - Verbrechen verübt? Während wir darüber nachdenken, sollten wir übigens nicht vergessen, hier links abzubiegen: N47° 05.143 E015 52.697.

 

Stage 10. An der Autobahn (N47° 04.845 E015° 53.245)

Nach seiner Verhaftung wurde Franz Rabl verhört und weitere Untaten kamen ans Licht. So gestand er weiters, dem Pfarrer Weizlab zehn Gulden gestohlen zu haben und ihm außerdem mehr Arbeit verrechnet zu haben, als er geleistet hatte. Da er gemeinhin als frommer Mann galt, waren viele Verbrachen lange Zeit nicht aufgefallen. Hier richten wir den Blick zum Himmel, fragen uns erstens „Warum?“ und zweitens „“Was ist die Summe der neun schwarzen Ziffern, die wir dort oben auf grauem Untergrund sehen können?“ (K)

 

Stage 11: Mutzenfeld (N47 04.780 E015 53.343)

Am 5.Oktober 1887 ging das Gebäude des Gastwirtes Franz Genser in Ilz gingen in Flammen auf. Auch hier war es Franz Rabl. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits zahlreiche Untaten auf dem Kerbholz, aber es konnte noch kein Zusammenhang hergestellt werden. Hier stehen wir vor einem Schild, auf dem Ausnahmen vermerkt sind (vier Worte). Aus den hier verwendeten Buchstaben kann man „Franz Rabl“ nicht vollständig bilden. Wie viele Buchstaben fehlen dazu? (L)

Groß- und Kleinschreibung ist für diese Aufgabe irrelevant.

WP 3: N 47° 04.660 E 015° 53.350: hier links

WP 4: N47° 04.609 E015° 53.485: hier links

 

Stage 12: Das erste Objekt: N47°0[H].[F][E-C][A-B-F] E015° 5(B).[(A*H)/E)][(D-C)/G][D-(G*H)-F]:

Nun können wir bereits das Versteck des ersten Objekts berechnen, falls wir es bei Stage 8 noch nicht gemacht haben.

Wenn wir es in einem alten, morschen Baumstumpf unter einigen Rindenstücken gefunden haben, so sehen wir es uns an und müssen uns nun erinnern, für welches Verbrechen Franz Rabl so etwas verwendet hat (im Zweifelsfall auch die Bilder betrachten). Die Quersumme der Jahreszahl, in der das Verbrechen begangen wurde, notieren wir uns als M.

Übrigens: Dieses Objekt habe ich keine 10 Meter entfernt vom heutigen Versteckort gefunden, als ich die Route für diesen Multi erkundete. Irgendwie unheimlich, oder? Die nötige Information steht übrigens im Listing. Nun folgt das erste Labyrinth aus Forstwegen, die Wegpunkte sollen Euch hier helfen.

 

WP 5: N47° 04.577 E015° 53.629: hier links

WP 6: N47° 04.588 E015° 53.882: hier geradeaus

WP 7: N47° 04.558 E015° 53.986: hier rechts

 

Stage 13: Pferde (N47 04.536 E015 54.029)

Am 22.Juli 1886 zündete Franz Rabl zündete das Wirtschaftsgebäude von Josef Schmidt in Ilz an. Wir befinden uns hier auch vor einer Wirtschaft, die wir uns näher ansehen sollten. Früher gab es hier Mangalitza-Schweine. Nun nicht mehr. Sucht nach einem Schild, auf dem sich ein Pferd in einem Kleeblatt befindet. Dort stehen zwei Worte. Wie oft kommt der Buchstabe "R" hier vor? Die Anzahl nehmen wir als N.

WP 8: N47° 04.546 E015° 54.119: hier links in den Wald

Nun wäre ein guter Zeitpunkt, mit der Berechnung für Stage 14 zu beginnen.

WP 9: N47° 04.590 E015° 54.229: hier rechts

 

Stage 14: Das zweite Objekt (N47° 0[H].[J-H] [K-M-H-L] [M-J-1]     E015° [K+(N*J)+L].[N] [(M/J)*N] [M-J-N]

Eines der bevorzugten Tatwerkzeuge von Franz Rabl war denkbar einfach. Hier suchen wir ein vergleichbares Objekt, auf dem eine zweistellige Zahl P steht (aus Redundanzgründen zweimal).

Hier können wir uns überlegen, wie viel Leid und Tod durch das Scheusal von Ilz mit ganz einfachen Tatwerkzeugen über seine Mitmenschen gebracht hat und wie niedrig die Gewalt-Hemmschwelle eines Menschen sein muss, um das zu tun.

 

WP 10: N47° 04.541 E015° 54.295: hier rechts

 

Stage 15: Mitten im Wald (N47° 04.518 E015° 54.291)

Am 2. September 1889 torkelte der Bindermeister Franz Ziegner aus Riegersdorf betrunken in der Nacht durch Ilz. Franz Rabl schlug ihn mit einem schweren Stock nieder und raubte ihm sein Geld. Vier Tage später starb Ziegner an den Folgen der Verletzung. Hier sind wir mitten im Wald angekommen und halten kurz inne. Dann sehen wir uns um. Was befindet sich hier?

  • Ein Quader aus Holz. (Q=2)
  • Ein Zylinder aus Beton? (Q=4)
  • Eine Pyramide aus Metall? (Q=8)
  • Ein Würfel aus Stein? (Q=16)

WP 11: N47° 04.619 E015° 54.436: hier rechts

 

WP 12: N47° 04.613 E015° 54.455: hier rechts hinauf

 

Stage 16: Die Wegweiser (N47 04.573 E015 54.560)

In Ziegenberg steckte Franz Rabl am 7. Juli 1889 das Weingartenhaus von Anton Wilfling in Brand. Später sagte es aus, er habe alle Feuer in seiner Nachtwächterzeit gelegt, weil er einmal ein Feuer verschlafen und nicht gemeldet hatte, woraufhin er getadelt worden war. Daraufhin hatte er beschlossen, selbst Brand zu legen und dann die Feuerwehr zu alarmieren. Wir befinden uns hier vor einer Stange, an der mehrere Wegweiser montiert sind. Passend zum Ort des eben genannten Verbrechens suchen wir den Wegweiser nach Ziegenberg und schauen uns dann jenes Schild an, das über „Ziegenberg“ ist. Die Anzahl der Buchstaben des Wortes auf diesem Schild minus dem Buchstabenwert des ersten Buchstaben (A=1, B=2, …) nehmen wir als R.

Stage 17: Der Sportplatz (N47 04.577 E015 54.771)

Am 23. August 1889 war das Opfer Peter Thür, ein Grundbesitzer aus Gschmaier, der von Rabl in der Nähe seines Wohnhauses angegriffen wurde. Rabl versetzte ihm einige Schläge mit einem Stock, doch Thür konnte in sein Haus entkommen. Rabl behauptete, er habe Thür nur durchprügeln wollen, weil er seine Frau schlecht behandle. Hier stehen wir an einem Ort, der zur Hebung der körperlichen Fitness dient. Am Straßenrand sehen wir metallene Sitzgelegenheiten, die von Leitpflöcken „gestützt“ werden. Von wie vielen? (S) Falls wir uns nicht sicher sind oder sich vor Ort etwas ändern sollte, können wir alternativ am Sportplatz auch ein grünes Schild suchen und den Buchstabenwert (A=1, B=“, …) des zweiten Buchstaben nehmen. Das ist dieselbe Zahl S.

Die Sitzgelegenheiten laden uns übrigens dazu ein, die Koordinaten der nächsten Stage zu berechnen.

WP 13: in den Wald (N47 04.543 E015 54.877) Hier geht es links hinunter in den Wald.

 

Stage 18: Das dritte Objekt. (N47 0[C-H].[R+S] [Q*R] [Q-R] E015 [(P*Q)+R]. [Q+R+S] [R+S] [P-S-R])

Franz Rabl war ein notorischer Brandstifter, das ist uns inzwischen wohl allen klar. Hier suchen wir Streichhölzer und zählen sie, um T zu erhalten. Es genügt, den grauen Deckel zu öffnen. Der Petling soll bitte nicht geöffnet werden.

Wieviel Schaden mit solch einfachen Dingen angerichtet werden kann. Überlegen wir uns, was es bedeuten kann, wenn ein Zuhause abbrennt, mit allen darin befindlichen Gegenständen und Unterlagen. Noch dazu in Zeiten, als es keine Versicherungen wie heute gab.

 

Stage 19: Abzweigung (N47 04.588 E015 55.256)

Wir gehen weiter und es folgen die nächsten schäbigen Missetaten: Kajetan Muhr aus Aschau kaufte am 30. September 1889 in Ilz Petroleum, anschließend betrank er sich im Gasthaus Gradwohl. Als er dann betrunken durch die Ortschaft ging, schlug Franz Rabl ihn nieder und raubte ihm sein Geldtäschchen. Am folgenden Morgen wurde Muhr bewusstlos im Straßengraben gefunden und ins Rathaus getragen. Mehrere Leute – auch Rabl – waren dabei. Als Muhr kurz erwachte, aber nicht sprechen konnte, deutete er auf Rabl, wahrscheinlich um ihn als Angreifer zu identifizieren. Dieser jedoch sagte, der Schwerverletzte wolle mit ihm beten und die anderen mögen den Raum verlassen. Als sie dann allein waren, ermordete Franz Rabl den hilflosen Muhr. Zu dessen Frau sagte Rabl noch „Wer das epper getan hat, so eine Tat ist rein nicht zu verantworten.“

Wie wir inzwischen wissen, hat sich Rabl oft betrunkene Opfer ausgesucht, vielleicht waren aber in der Nacht auch einfach immer alle Leute hier betrunken, wer weiß. Jedenfalls finden wir hier wieder mehrere Wegweiser, die unter anderem Gasthäuser und Buschenschenken anzeigen. Außerdem entdecken wir hier ein grünes Schild, das auch gut zum Thema passt (das zweite von oben). Hier interessiert uns der Buchstabenwert (A=1, B=2…) des zweiten Buchstaben des zweiten Wortes (U).

Stage 20: Bildbaum. N47° 04.656 E015 55.279

Nun kommen wir wieder zurück auf den Brudermord, der die letzte Schandtat war. Am 01. Mai 1890, am Morgen, nachdem er seinen Bruder ermordet hatte, suchte Franz Rabl zum Schein nach seinen Bruder entlang der Ilz, jammerte laut und meinte, er müsse wohl ertrunken sein und beim Aufzug der Mühle wurde der tote Bruder auch gefunden. Nach dieser Tat jedoch wurde Franz Rabl verhaftet und seine anderen Untaten kamen ans Licht. So gestand er auch, dem Malermeister Johann Walter einen Eimer Schmalz und einen Schinken vom Fensterbrett gestohlen und die Sachen dann versteckt zu haben und war dann zum Haus zurückgekommen, um Lärm zu schlagen und zu behaupten, er habe soeben drei „baumlange Kerle“ verscheucht, die versucht hatten einzubrechen.

Hier finden wir auch einen Bildbaum. Mitunter müssen wir genau schauen, vor allem wenn die Vegetation üppig ist. Dann entdecken wir eine Jahreszahl unter dem Bild. Die Quersumme dieser Jahreszahl ist W.

Hier finden wir auch eine Bank. Und obwohl es nicht der ruhigste Ort ist, können wir zumindest sitzen und die letzten Berechnungen anstellen.

 

Das Ende N47 0[Q]. [(W*P*S)-M-P] E015 [(W-T)*U].[[T*W*S)+(U*Q*R)+(L*Q)]

Am 20. September 1890 wurde Franz Rabl in Graz in einer zweitägigen Schwurgerichtsverhandlung zum Tod durch den Strang verurteilt. Am 12. November 1890 wurde er hingerichtet. Er war 34 Jahre alt.

Additional Hints (Decrypt)

Xbagebyyfhzzr nyyre Inevnoyra: qervuhaqregivremrua Bowrxg 1: Onhzfghzcs rvavtr Zrgre erpugf ibz Jrt Bowrxg 2: uäatg mjvfpura Fgäzzra (Ohpur) Bowrxg 3: seüure ivre- aha qervfgäzzvtr Ohpur, Jhemryorervpu Svany: Jhemryorervpu (fvrur Fcbvyresbgbf)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)