Die Geräte des Chemikers
Wer kennt ihn nicht aus seiner Schulzeit - den BUNSEN-Brenner? Als der 1811 in Göttingen geborene Robert Wilhelm Eberhard Bunsen im Jahre 1855 einen Gasbrenner konstruierte, ahnte er nicht, dass Generationen nach ihm seine Erfindung zu schätzen wussten und auch heute noch wissen. Auch jeder Schüler, der im Chemieunterricht einmal Stoffe erhitzen musste, wird den Begriff „Bunsenbrenner“ schon einmal gehört haben. Fraglich ist nur, ob es jedesmal auch ein Bunsenbrenner wie in Abbildung 1 war? Wenn nicht, was war es dann?
Bei dieser Frage kam mir die Idee für diesen Mystery. Es fehlte nur noch die entsprechende Örtlichkeit. Schließlich erinnerte ich mich an ein Foto, das ich in unserem Ortsarchiv schon mal gesehen hatte. Von 1910 bis 1994 existierte in Muldenhütten ein Zentrallabor für die umliegenden Hüttenbetriebe. Leider wurde das Gebäude 1994 abgerissen (Abb. 2). So bleibt nur noch ein schöner Blick auf das Hüttengelände, den Ihr vom Cache aus genießen könnt.

Nahezu bei jedem Laborgerät, das sicherlich auch im Zentrallabor zu finden war, hat der ein oder andere Chemiker, Apotheker, Physiker oder Bakteriologe seine Ideen eingebracht. Letztendlich finden sich ihre Namen in der Bezeichnung verschiedener Geräte wieder. Beispiele sind der Kipp’sche Gasentwickler oder die Müller’sche Gasmessglocke oder die Petri-Schale oder, oder …
Nun findet doch einmal selbst die Namen der Erfinder folgender Laborgeräte heraus ...
Ermittelt dazu jeweils den Buchstabenwortwert (ä=27,…) der Nachnamen. Sollte man auf Doppelnamen stoßen, zählen beide Namen.
Zur Ermittlung der Nordkoordinate stehen die folgenden Laborgeräte zur Verfügung:

N 50° (D - 8) . ( (C - B) / 9) (I - 2 * E + 10) ( (A + F - G - H) / 20) '
Für die Ostkoordinate stehen nun folgende Geräte zur Verfügung:

E 013° (R + 3) . ((M - K) / 2) ((N + O + Q) / 50) (3 * P - (S + L) - 8) '
Damit der Verdruss nicht zu groß wird, habe ich mich entschlossen, euch einige Suchbegriffe als Starthilfe mitzugeben:
Laborgasbrenner, Acetylenbürette, Gasbürette, Schmelzpunktbestimmungsapparat, Laborkühler, Langhalsrundkolben, Quetschhahn, Gaswaschflasche, Absorptionsvorlage, Luftbäder
Nicht zu verachten sind außerdem die Wissenschaftlichen Sammlungen der Uni Göttingen.
Und noch ein Tipp zum Abschluss: Eine Recherche lässt sich auch analog in entsprechenden Einrichtungen durchführen.
Und nun viel Spaß beim Rätseln.
