🚬 Breitensee - TB Smoking Area 🚬
Dieser Cache liegt sehr zentral von fünf interessanten "Objekten", die ich hier vorstellen möchte.
- Theodor Körner Kaserne
- Ehemalige Remise Breitensee
- Ludwig-Zatzka-Park
- Schnellbahnstation Breitensee
- Ehemaliges Helenen Kino
ad 1.) Theodor Körner Kaserne
Bevor die Kaserne ihren heutigen Namen bekam war sie in den Jahren 1869 - 1918 eine k.k Infanterie-Kadettenschule, ab 1919 eine Höhere Internatsschule für Knaben und ab 1939 Napola (Nationalpolitische Erziehungsanstalt). Nach 1955 wurden hier Teile des Militärkommandos Wien untergebracht. 1967 erhielt das Gebäude den Namen „Kommandogebäude General Theodor Körner“ und beherbergt heute das Heeres-Nachrichtenamt. Der Lageplan zeigt die Kaserne von 1904 (rechts unten).


Quellen: Bezirkmuseum Penzing, https://de.wikipedia.org/wiki/Kommandogeb%C3%A4ude_Theodor_K%C3%B6rner
https://www.wikiwand.com/de/Breitenseer_Kaserne
ad 2.) Ehemalige Remise Breitensee (Bahnhof Breitensee)
1872 erwarb die Neue Wiener Tramwaygesellschaft preisgünstig ein ausgedehntes, fünf Hektar großes Areal, auf dem sie am 26.Juli 1873, den Bahnhof Breitensee eröffnete. Auf dem Grundkomplex befanden sich Hauptremise samt Reparaturwerkstätte, Magazine und Ställe (auch für Schwerfuhrwerke und als Quarantänestation).
Nachdem für die Breitenseer Linie 1884 provisorisch die Verwendung von Lokomotiven genehmigt wurde, kam noch ein Heizhaus für sechs Lokomotiven hinzu. (Offizieller Dampfbetrieb ab 28.Februar 1885, Eröffnung der Verlängerung nach Baumgarten 4. Juli 1885). Ab 2.Juni 1903 wurde die Strecke vom Gürtel bis zur Reinlgasse elektrisch betrieben, den Bahnhof Breitensee erreichte die Fahrleitung jedoch erst am 6.Oktober 1903 mit der Verlängerung bis Hütteldorf, führte aber nur am Bahnhof vorbei, ohne denselben einzubeziehen. Ursprünglich nicht zum Verkauf an die Städtische Straßenbahn vorgesehen, wurde das Areal des Betriebsbahnhofes in der zweiten Jahreshäfte 1903 um den Preis von 193.000 Kronen für die 9959 m⊃2; doch noch angekauft und bis Ende 1903 provisorisch elektrifiziert. Da die Gleise der vorhandenen Wagenhalle aber nur über eine Schiebebühne erreichbar waren, begann man 1904 mit der Errichtung einer neuen Halle (Halle II, Fertigstellung 1905), bereits als Eisenbetonkonstruktion von Ferdinand Rakuschan von der Abteilung für Hochbau und Gebäudeverwaltung entworfen, und leitete damit die betrieblich zweckgemäße Umgestaltung des Bahnhofs Breitensee ein. 1909 folgte die Halle III (Fertigstellung 1911) und schließlich in den Jahren 1927-29 die Halle I, für die zwar schon 1913 Pläne ausgearbeitet worden waren, die aber durch den Ersten Weltkrieg vorerst nicht zur Ausführung kamen. Für die Zufahrtsgleise zu dieser Halle mussten noch etwa 30 m⊃2; von den beiden Nachbargrundstücken erworben werden.
Am 28.Oktober 2006 wurde der Bahnhof aufgelassen und die Züge auf die Bahnhöfe Ottakring, Rudolfsheim und Speising aufgeteilt, wobei inzwischen Ottakring und Speising nur noch als Abstellanlagen von Rudolfsheim fungieren, wo auch offiziell alle Fahrzeuge stationiert sind.

Quelle: https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php/Bahnhof_Breitensee
ad 3.) Ludwig-Zatzka-Park
Der rund 5.000 m2 große Ludwig-Zatzka-Park ist ein gern genutzter Freiraum im 14. Bezirk. Aufgrund der angrenzenden S-Bahn-Station Breitensee ist der Park auch ein wichtiger Transitraum. Der Park wurde im Jahre 2020 nach dem historischem ersten Lockdown (Weltweite Pandemie) auf Initiative der Bezirksvorstehung umgestaltet. Die Eröffnung fand Mitte Oktober 2020 statt.
Ludwig Zatzka (* 25.August 1857 in Wien; † 14.September 1925 in Spital am Semmering, Steiermark) war ein österreichischer Architekt, Stadtbaumeister und Kommunalpolitiker im Kabinett Karl Luegers. Sein jüngerer Bruder war der Maler Hans Zatzka, er ist der Urgroßvater der Wiener Schauspielerin Hilde Sochor.
Auszeichnungen und Ämter |
| 1889-1891 |
Gemeinderat in Breitensee |
| 1895-1918 |
Wiener Gemeinderat für die christlich-soziale Partei |
| 1898-1918 |
Wiener Stadtrat |
| 1897-1905 |
Mitglied der Kommission für Verkehrsanlagen |
| 1915- 1918 |
Kuratoriumsmitglied des Technischen Museums |
| o.J. |
Mitglied des NÖ Landes-Eisenbahnrates |
| o.J. |
Obmann der Ortsgruppe 13 der Wiener Bürgervereinigung |
| 1898 |
Ritter des Franz-Josefs-Ordens |
| 1899 |
Komturkreuz des päpstlichen Sylvester-Ordens |
| 1898 |
Jubiläumsmedaille |
| 1903 |
Ehrenbürger der Gemeinde Spital a. Semmering, Stmk. |
| 1917 |
Orden der Eisernen Krone 3. Klasse |
| o.J. |
Ritterkreuz des Gregor-Ordens |
Werke |
WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN: |
| 1886 |
Wohnhaus, Wien 12, Kaulbachstraße 31 |
| 1887-1888 |
Miethaus, Wien 1, Bartensteingasse 8 |
| 1887-1888 |
Miethaus, Wien 1, Rathausstraße 2 |
| 1888 |
Miethaus, Wien 6, Linke Wienzeile 12-14 |
| 1889 |
Miethaus „Haydn-Hof“, Wien 6, Mariahilfer Straße 107 |
| 1891 |
Wohnhaus Wien 18, Michaelerstraße 10 |
| 1892 |
Miethaus, Wien 7, Kirchengasse 24 |
| 1892 |
Miethaus, Wien 8, Josefstädter Straße 67 |
| 1892 |
Miethäuser, Wien 14, Breitenseer Straße 6 u. 8 / Boschgasse 2 |
| 1894 |
Miethaus, Wien 7, Breitegasse 28 |
| 1894 |
Miethäuser, Wien 7, Lerchenfelder Straße 94-98 |
| 1901-1902 |
Wohnhaus, Wien 14, Kuefsteingasse 6 |
| 1902 |
Wohnhaus, Wien 13, Altgasse 2 |
| 1902 |
Miethaus, Wien 13, Maxingstraße 2 |
| 1902 |
Straßenhof, Wien 18, Gentzgasse 11-13 |
| 1902 |
Miethaus, Wien 13, Am Platz 4 |
| 1890-1905 |
Zatzka Villen, Spital a. Semmering, Obere Bahnstraße 5 und Obere Bahnstraße 13 |
ÖFFENTLICHE BAUTEN: |
| 1887-1888 |
Klosterkapelle des Marianeums, Wien 12, Hetzendorfer Straße117 ( Entwurf tw. Friedrich v. Schmidt) |
| 1890 |
Katholisches Lehrerseminar, Wien, 18, Michaelerstraße 10 |
| 1890-1895 |
Stiftungsgebäude und Kapelle, Mayerling, NÖ |
| 1892 |
Leseverein St.Vinzenz, Wien 6, Stumpergasse 31 |
| 1893 |
St.Antonskirche mit angeschlossenem Kloster und Asylheim, Wien 15, Pouthongasse16 (mit Eduard Zotter) |
| 1896 |
Vereinshaus zur Förderung für Blinde, Wien 15, Kendlerstraße 18 |
| 1895-1898 |
St.Laurentius Pfarrkirche, Breitensee, Wien 14, Laurentiusplatz 2 (mit Eduard Zotter) |
| 1898 |
Landwehrkaserne in Wien |
| 1900-1901 |
Pflegeheim Baumgarten Wien 14, Hütteldorfer Straße 188 |
| 1900 |
Mausoleum der Famile Zatzka, Wien 13, Hietzinger Friedhof |
| 1902-1903 |
Volksschule Josefinum und Kinderschutzstation, Wien 14, Breitenseerstraße 31 |
| 1903 |
Renovierung und Erweiterung Pfarrkirche Spital a. Semmering (Stmk.) |
| 1904 |
Kapelle „Zur unbefleckten Mariä“ (Maria an der Steinwand), Spital a. Semmering, Stmk. |
| 1916 |
Artillerie Kaserne |
| ohne Datum: |
| |
Kollegiumgebäude der Jesuiten, Kalksburg, NÖ |
| |
Ludwigshof mit Sängerheim |
| |
Kirche in Teschen, Mähren / Tesin, CZ |
| |
Kirche in Sütor, H |
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Zatzka und http://www.architektenlexikon.at/de/712.htm
ad 4.) Schnellbahnstation Breitensee
Die Haltestelle Wien Breitensee ist eine Station der S-Bahn-Linie S45, der Vorortlinie, im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing. Die Haltestelle steht ebenso wie große Abschnitte der Vorortelinie unter Denkmalschutz. Sie befindet sich in Tieflage südlich der Hütteldorfer Straße, an der Trasse der Vorortelinie. Namensgeber ist der Wiener Vorort Breitensee.
Ursprünglich in ländlichem Gebiet gelegen, wurde die Haltestelle im Stil Otto Wagners zum ersten Mal 1898 eröffnet, als die Wiener Stadtbahn in Betrieb ging. Bereits 1932 wurde der Personenverkehr auf der gesamten Strecke eingestellt und somit verlor auch die Haltestelle Breitensee ihren ursprünglichen Verwendungszweck und verfiel in den folgenden Jahrzehnten zusehends. Am 30. April 1979 beschlossen Bund und Land Wien den Umbau der Vorortelinie zur S-Bahn. Da der Gleisbogen nach dem Tunnel zu eng war und von der Station nur noch ruinenhafte Reste vorhanden waren, wurde diese abgetragen und im postmodernen Stil mit historisierenden Anklängen an Otto Wagner wieder aufgebaut. Sie ging am 31. Mai 1987 als Station der S45 in Betrieb.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Haltestelle_Wien_Breitensee
ad 5.) Ehemaliges Helenen Kino
Im Jahre 1911 wurde das Kino gegründet und wurde zehn Jahre später geschlossen. Heute ist ein Lokal in diesem Gebäude untergebracht, welches gerne von Rapid Wien Fans besucht wird. Im Frühjahr/Sommer gibt es hin und wieder Live Musik.

Quelle: Bezirksmuseum Penzing
Zum Cache: Es ist eine 18 x 14 cm große Box, die beim Gebäude der Trafik befestigt ist. Sie bietet Platz für Trackables und Geocoins. Der Besitzer der Trafik (Besitzer des Gebäudes) willigte ein das man hier einen Cache verstecken darf. Das heißt er und seine Angestellten wissen bescheid. Da es an diesem Platz immer viele Muggels gibt, bitte Stealth Mode einschalten. Darum habe ich auch die D Wertung etwas höher gesetzt.
Zum stressfreien loggen bieten sich die nahegelegenen Parkbänke an.
Dieser Cache sollte niemanden zum Rauchen ermutigen (ich bin Nichtraucher), aber in Wien sollte es auch so einen Cache geben. Übrigens laut Trafikbesitzer gibt es bei ihm die "besten" Zigaretten zu kaufen. Da ich Nichtraucher bin kenne ich mich da nicht aus, ob das stimmt.
Ursprünglicher Inhalt der Dose: Logbuch und Stift, Holzmobeliar, Holzzigarren.
Für den FTF gibt es einen nagelneuen, originalverpackten Trackable als Belohnung.
Update 20.08.2024 neues Innenleben, nicht mehr so aufwendig.
Update 23.01.2025 von Premium auf Basic runtergesetzt.
Erreichbarkeit: Zu Fuß, CM, Rad, Motorrad, mit der Linie S45 oder Strassenbahnlinie 49 (Haltestation Breitensee).
Jeder Geocacher ist für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich.