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Leipziger Stadtteil Schwatz #17 / Großzschocher Event Cache

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ANNO1999: Ich habe mich wieder sehr über jeden Einzelnen von Euch gefreut und hoffe Euch bei meinen nächsten Events wieder begrüßen zu dürfen!
Bleibt bitte gesund und genießt trotz allem die letzten Tage des Jahres!

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Hidden : Saturday, October 17, 2020
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

17 October 2020, 17:00 - 17:30


*** Verpflichtendes Hygienekonzept ***

Diese Maßnahmen richten sich nach der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO) 

  1. Es ist ein Mindestabstand von 1,5m einzuhalten – es ist genug Platz vorhanden. Abstand heisst auch Verzicht auf Begrüßung per Handschlag / Umarmung. 
  2. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden ist eine Mund-Nasenschutz-Maske zu tragen – bitte selbst mitbringen!
  3. Die Husten- und Niesetikette ist zu beachten und einzuhalten
  4. Vor Ort wird es eine Möglichkeit zum Hände desinfizieren geben. Nutzt diese!
  5. Sanitäranlagen sind nicht vor Ort.
  6. Es wird eine Möglichkeit zur freiwilligen Corona Kontakverfolgung geben. Bitte tragt euch gerne ein!
  7. Bitte erscheint zum Event nur dann, wenn ihr wirklich gesund seid. Solltet ihr grippeähnliche Symptome zeigen, bleibt zu Hause! Das ist im Sinne von uns allen - schließlich haben wir eine Verantwortung den Anderen gegenüber!





In loser Reihenfolge möchte ich Euch die Leipziger Stadt/Ortsteile näher bringen.



Im Jahr 1889 begann Leipzig umliegende Orte, Gemeindeteile, bzw. Flurstücke einzugemeinden. Das sogenannte Alt-Leipzig umfasste davor eine Fläche von etwa 1700-1800 ha. Die ersten Orte, welche eingemeindet wurden waren 1889 Reudnitz und Anger Crottendorf. Im Jahr darauf folgten Neureudnitz, Thonberg, Neuschönefeld, Neustadt, Volkmarsdorf, Sellerhausen, Gohlis und Eutritzsch. Ein Jahr später wuchs Leipzig weiter mit Kleinzschocher, Schleußig, Plagwitz, Lindenau, Connewitz und Lößnig. 1892 erfolgte nur eine Eingemeindung mit Neusellerhausen. Erst 18 Jahre später, im Jahr 1910, ging es weiter mit Probstheida, Stötteritz, Stünz, Dölitz, Meusdorf, Dösen und Möckern. 1915 folgten Schönefeld und Mockau. 4 Jahre nach dem 1.Weltkrieg, 1922, fanden Großzschocher, Windorf, Leutzsch, Paunsdorf und Wahren nach Leipzig. 1930 dann Abtnaundorf, Heiterblick, Knautkleeberg, Schönau und Thekla. Portitz wurde 1935 eingemeindet,und 1936 Knauthain. Seitdem vergingen immerhin 57 Jahre, ehe 1993 Hartmannsdorf zu Leipzig stieß. 2 Jahre später,1995, folgten Lausen und Plaußig. Seehausen, Hohenheida, Göbschelwitz und Gottscheina gesellten sich 1997 zur Großstadt. Der letzte große "Schwung" dann 1999 mit Böhlitz-Ehrenberg, Gundorf, Engelsdorf, Althen, Baalsdorf, Hirschfeld, Kleinpösna, Sommerfeld, Holzhausen, Liebertwolkwitz, Lindenthal, Lützschena, Stahmeln, Miltitz, Mölkau, Wiederitzsch, Rehbach und Knautnaundorf. Burghausen und Rückmarsdorf sind die bisher letzten Eingemeindungen im Jahr 2000.



Großzschocher ist ein Stadtteil im Südwesten von Leipzig. Nach dem Zusammenschluss mit Windorf 1897 entstand die Gemeinde Großzschocher-Windorf, die 1922 Leipzig eingemeindet wurde. Großzschocher liegt an der Weißen Elster. Der administrative Ortsteil Großzschocher, der auch die Stadtteile Lauer, Mark Flickert, Windorf und Teile von Knauthain umfasst, gehört zum Stadtbezirk Südwest.
Um 1450 hatte Großzschocher eine große Bedeutung im Leipziger Umkreis inne und leistete sich deshalb einige Ausgaben. Der Ort gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Kreisamt Leipzig. Im Jahre 1571 wurde ein Großteil des Dorfes nach einem Blitzeinschlag zerstört.
In Großzschocher wurden 1582 Hexenverfolgungen durchgeführt: Vier Personen gerieten in Hexenprozesse und wurden hingerichtet.
Das Schloss Großzschocher stammte aus dem 14. Jahrhundert. Ende des 16. Jahrhunderts wurde der rechteckige dreigeschossige Bau mit Satteldächern, Zwerchhäusern und hohen Giebeln errichtet. 1720 erfolgte ein Umbau mit Barockisierung, um 1850 eine Restaurierung. Das Schloss wurde bei dem schweren Luftangriff auf Leipzig am 20. Februar 1944 durch Bomben getroffen und brannte aus. Die Reste wurden in den 1960er Jahren abgetragen. Das Rittergut ist, zum Teil in schlechtem Zustand, noch erhalten. Die letzten Besitzer von Schloss und Rittergut vor der Enteignung 1945 waren die Grafen von Wedel. Eine Tochter aus der Familie war Elisabeth Gräfin Werthern-Beichlingen, geb. von Wedel (1916–2009). Sie verlor ihren Mann im Frankreich-Feldzug 1940, flüchtete 1945 aus Großneuhausen vor der Roten Armee mit ihrer kleinen Tochter Luisa per Treck nach Westfalen und war von 1951 bis 1985 die Geschäftsführerin der Deutschen Parlamentarische Gesellschaft in Bonn. Sie war Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.
In den 1960er Jahren wurden westlich der Dieskaustraße Plattenbauten errichtet.
Im Zentrum des Stadtteils steht die Apostelkirche, ursprünglich eine romanische Chorturmkirche aus dem Jahre 1217, die unter anderem in den Jahren 1904–1908 einen neobarocken Umbau der Westfassade mit Schaffung von zwei Nischen über den Eingangsportal erfuhr. Die beiden Figuren der Apostel Petrus und Paulus für die Nischen wurden von Johannes Hartmann (1869–1952), einem Schüler von Max Klinger (1857–1920), im Jahr 1926 geschaffen. Den Namen Apostelkirche bekam die Kirche erst am 30. April 1950. Das Körnerhaus, das ehemalige Gutsgärtnerhaus, erinnert an den Dichter und Freiheitskämpfer Theodor Körner (1791–1813), der nach seiner Verwundung am 17. Juni 1813 bei Kitzen eine Nacht in dem Haus gepflegt wurde. Ca. 2 km südlich des Körnerhauses befindet sich in der Elsteraue der Körnerstein. Mühlpark mit Teich. Zwischen Elster und Mühlgraben gelegen, befanden sich bis 1840 die Kleine Hutweide sowie die Mühlgärten mit Wiesen und Obstbaumbeständen. Diese grenzten an das Mühlengrundstück an und erstreckten sich bis zu den Wehren der Weißen Elster. Auf einem Teil des Geländes wurde, vermutlich um 1870, der Mühlpark als private Gartenanlage der Müller-Familie Zickmantel angelegt. Nach Enteignung im Jahr 1945 wurde der Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine großzügige Wasserfläche (Teich mit Insel), geschwungene Wege, hübsche Blickbeziehungen und ein schöner Altbaumbestand (Esskastanie, Tulpenbaum, Silberahorn, Eiche, Buche, Schwarznuss, Ginkgo, u. v. a.) prägen dieses landschaftliche Idyll. Bänke laden zum Verweilen ein. 1904 wurde ein Wasserwerk errichtet, wodurch die Einführung von Hauswasserleitungen möglich wurde. Der in diesem Zusammenhang erbaute 42 Meter hohe Wasserturm ist seitdem das Wahrzeichen von Großzschocher.
In der Umgebung finden sich die Elsteraue als Teil des Leipziger Auwalds und einige künstlich angelegte Seen, welche aus den ehemaligen Braunkohlegruben entstanden sind. Als größtes Gewässer dieser Art ist der Cospudener See zu nennen. Zwischen Windorf und Knautkleeberg erstreckt sich das Naturbad Südwest, eine ehemalige Kiesgrube.
In Großzschocher befinden sich eine Mittelschule (56. Mittelschule), eine Grundschule (120. Grundschule), die Staatliche Studienakademie Leipzig und die Ruth-Pfau-Schule, ein Berufliches Schulzentrum für Gesundheits- und Sozialwesen. Dem Schulzentrum wurde der Name „Ruth Pfau“ 2010 verliehen; 2011 besuchte die in Leipzig geborene Lepraärztin die nach ihr benannte Schule.

Quelle: Wikipedia

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