Das Werk startete 1914 an der Casseler Bahn (Halle-Cassel). Die Chemische Fabrik Griesheim-Elektron (CFGE) kaufte es 1920 als neues Standbein in der Metallchemie.1921 folgte die Übernahme. Der Betrieb ging bis 1923/25. Ab 1934 wurde dort Molybdän hergestellt.Nach dem Zweiten Weltkrieg demontierten die Russen den Rüstungsbetrieb und nahmen die Maschinen in die Sowjetunion mit. Ab 1950 dienten die Werkshallen dann zur Herstellung von verschiedenen Betonerzeugnissen. Im Jahr 1964 wurden die selbstständigen Betonwerke in Teutschenthal und Plötz mit dem Gröbziger Werk vereint. Bis zur Wende 1990 trug das Werk in Teutschenthal nun die Bezeichnung VEB Betonwerke Gröbzig. Nach der Wende waren unter anderem die Firmen Gleisbau Röblingen und das Schotterwerk Röblingen auf dem Fabrikgelände beheimatet. Der Gleisbau Gröbzig ging an die bayerische Klebl-Gruppe über. Der Gleisbau GmbH Röblingen wurde im Spätsommer 2006 als Betrieb der Eichholz-Gruppe im Zuge eines Insolvenzverfahrens aufgelöst. Nachfolgebetrieb wurde die STRABAG SE.
Quelle:Perladesa.de/Artefakte