
Der Harthsee zwischen Borna und Frohburg ist aus dem ehemaligen Braunkohlentagebau Borna Ost entstanden. Schon zu DDR - Zeiten wurde die Sanierung der Bergbaufolgelandschaft geplant. Das betraf auch das Restloch Nenkersdorf, aus dem später der See hervorging. Mit Wasser aus dem Harthbach und ansteigendem Grundwasser wurde er geflutet und erreichte 1995 seine endgültige Größe von 87 Hektar. Im Sommer tummeln sich an den naturbelassenen Ufern, vor allem auf der Neukirchener Seite, zahlreiche Badegäste, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit hat der See seinen Reiz. Seit vielen Jahren ist er in Privatbesitz, schon vor zwanzig Jahren kündigte der Eigentümer die touristische Erschließung und einen Bebauungsplan an. Doch bis heute wurde davon nichts umgesetzt... vielleicht ist es auch gut so, denn sonst würden bestimmt schon Häuser und Villen dicht an dicht den Blick auf den schönen See verbauen.
Hier am östlichen Ufer gibt es immer wieder kleine Buchten zu entdecken... und auch eine Dose.