LP Bunker Hasenholz
Vorab die eindringliche WARNUNG! Nicht in der Dämmerung oder Dunkelheit gehen. Die Wildschweine und die Kugel des Jägers sind schneller!

Bei diesem sehr übersichtlichen LP soll es sich um den Eingang zu einem Sprengmittelbunker aus der Zeit der Tagebaue und der Brikettfabrik in Zipsendorf handeln. Auch von einem Flucht.- und Rettungsstollen bzw. Schutzbunker* ist die Rede. Er ist mitten im Wald! Feste Schuhe und Hosen sind sehr von Vorteil. Während der Vegetationsperiode ein Muß. Parkt bitte an den genannten Parkkoordinaten. Die Wege sind nicht für „normale“ CM geeignet. Nicht in der Dunkelheit gehen, die Jäger könnten euch für Wild halten. Ihr werdet die „Arbeit“ der Wildschweine bemerken. Auf dem Weg von der Parkmöglichkeit bis zum Cache kommt ihr an zwei weiteren Caches vorbei. Noch eine Anmerkung. Das hier Hasenholz genannte Waldstück wird in der Geschichte um die Glaserkuppe GC5XEB5 so genannt. Ich selbst bin der Ansicht das es sich eher Haselholz nennen sollte.** Aber seht selbst.
* Nachtrag1: Dazu gibt es auch eine Schilderung von Leonore Kupczok in der Broschüre „Meuselwitz im II.Weltkrieg“ von Volker Thurm. Dies entspricht auch den Erinnerungen durch Erzählungen aus meiner Kindheit. Hier ein Ausschnitt aus dem Heft. „Viele Meuselwitzer kamen in den Bunker nach dem Bismarkschacht. Der Bunker ging sehr tief in die Erde. Das waren früher Wasserstrecken. Man musste zuerst 15 Stufen hinunter gehen, erst dann ging es in den Bunker hinunter. Das waren nochmals 167 Stufen. Der Bunker verlief Richtung Falkenhain. Er war 2-3km lang“ Die Länge scheint mir etwas Überschätzt. Der LP hier war der Aus.- bzw. Eingang zum Bunker.
**Nachtrag2: Im Buch "Aus der Geschichte von Meuselwitz" von Heinrich Meyer !924 Seite 195 fand ich folgendes dazu: Ursprung des Namens unbekannt, wird in den Alten (III M in Nr.6) 1807 erwähnt. Den Namen Hasenholz in Haselholz umzuändern ist nicht statthaft. Das Hölzchen wird nirgends als Haselholz bezeichnet.