Geocache: Versunkener Sportplatz
Es handelt sich hier um ein Biotop, und die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.
In Groß Bülten gab es auch ein Freibad, das vom Bergbau unterhalten wurde. Es konnte jederzeit von allen Einwohnern der umliegenden Gemeinden kostenlos besucht werden. Es lag idyllisch in einer stillgelegten Sandgrube des Bergbaus. Sandstrand war in Hülle und Fülle vorhanden. Der Wasserstand wurde von dem Pumpenwärter im Mittelreich geregelt. Zur Freude der Kinder befand sich das Einlaufrohr circa ein Meter über dem Wasserspiegel: eine kräftige Dusche, wie sie heute in den "Spaßbädern" zu finden ist. Es gab ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecker, die ledglich durch eine schwimmende Balkengelage, die an den Seiten verankert war, getrennt wurden. Das Schwimmerbecken hatte außerdem eine kleine Sprunganlage. Als während des Krieges die Freibadeanstalt in Ölsburg geschlossen wurde, war das Bad in Groß Bülten ein willkommenes Angebot, das auch von den Ölsburger Kindern sehr gut angenommen wurde. Nach der Stilllegung des Freibads in Groß Bülten wurde dort ein Sportplatz angelegt. Als jedoch die Grundwasserhaltung für den Betrieb der damaligen großen Sandgrube Bülten - Adenstedt wegen deren Schließung eingestellt wurde, stieg der Grundwasserspiegel und der Sportplatz stand unter Wasser, Das Gelände ist heute ein flaches Fischgewässer. (Quelle: Chronik Ölsburg 1003-2003, Arbeitskreis 1000 Jahre Ölsburg, 2003)
Werdegang: Sandgrube, Freibadeanstalt, Sportplatz, flaches Fischgewässer, Biotop