Ein kleiner für zwischedurch und ein paar abrisse aus der Historie:
1852: Gründung durch Schiffbaumeister Johann Gottfried Schinke Weiterführung durch dessen Sohn Gustav Schinke. Bau von Frachtkähnen.
1940: Übernahme durch Ernst Liebich. Das Produktionsprofil wurde um Motorgüterschiffe und Prahmfähren für die deutsche Wehrmacht erweitert. Durchführen von Schiffsreparaturen.
1950: Aus der Firma wird eine KG, das Fertigungsprofil wird um den Behälterbau erweitert.
1957: Dem Unternehmen wurde eine staatliche Beteiligung auferlegt.
1960: Mit dem Bau von technischen Wasserfahrzeugen, wie Saugspülbaggern, schwimmenden Eimerkettenbaggern kam es zu einem Qualitätsumschlag im Produktionsprofil.
1965: Fusion mit der Firma J.C. Ritter (Schiffswerft Königstein), woraus die „Vereinigte Stahl und Schiffsbau Oberelbe Königstein“ entsteht.
1972: Verstaatlichung zum VEB Schiffswerft Oberelbe.
1979-1984: Kompletter Neubau der Werft in Bad Schandau.
1981-1989: Weiterentwicklung und Vertrieb des Schwimmgreiferbaggers der Yachtwerft Eisenhüttenstadt mit 2,6 m³ Greifervolumen. Außer den Kontrollbooten mit 12m Länge wurde nach 1981 die Schwimmband-Anlage Typ SWO entwickelt, konstruiert und gebaut (eigenes Patent). Weiterhin wurde für den Hochwasserschutz, speziell für kleinere Flüsse, ein Eimerkettenbagger mit dieselelektrischem Antrieb der Arbeitsorgane konstruiert und gebaut.
1989-1990: Übernahme des Betriebes durch die Treuhand.
1991: Kauf der Firma durch W. Rohr Otterstadt, Fertigung von Komponenten für Schwimmbagger, Eimerkettenbagger und Schwimmband-Anlagen.
2001: Konkurs der Firma Bleichert & Rohr.
2002: Übernahme durch die Firma BEYER GmbH – Gewinnungsgeräte für Sand und Kies in Viernheim.
2012: Einführung von 3D in CAD-Konstuktion