Dieser Mysterie-Multi befaßt sich mit einem kleinen Teil der griechischen und römischen Mythologie:
Die Unterwelt,
das finstere Reich der Toten, wird auch Tartaros, Erebos oder Orkus genannt.
Im griechischen Mythos wird sie von Hades und Persephone beherrscht.
Unter der Erde wandern dort die Seelen der Verstorbenen, welche ein wesenloses Schattenleben führen, ziellos umher und beklagen ihr Schicksal.
Die vier Bereiche der Unterwelt:
Erst die römische Vorstellungskraft erdachte für diese dunkle Welt eine eigene Geographie.
Die Unterwelt besteht aus vier getrennten Bereichen:
- Tartaros war der finsterste, schrecklichste Ort davon. Man könnte diesen Bereich auch mit dem Wort ,,Hölle" bezeichnen. Diejenigen, die in ihrem Leben schlecht gewesen waren, mussten dort für immer bleiben. Es war der Ort der ewigen Bestrafung.
- Elysium: Es war das Gegenteil des Tartaros, also der ,,Himmel" der Unterwelt. Das Elysium wird auch oft als ,,Elysische Felder" bezeichnet. Hier herrschte stets Tag, ewige Freude, und immerwährende Musik und Fröhlichkeit. Die Bewohner des Elysiums waren die Seelen der Verstorbenen, welche ein tugendhaftes und ehrenhaftes Leben geführt haben. Sie konnten sich jederzeit in das Leben zurückwünschen.
- Asphodelische Gefilde: Der Name stammt von einer blassen Blume, die diesen traurigen Boden bedeckte. Hier lebten die meisten Seelen.
- Erebos : In diesem Bereich war der Palast des Hades. Auf ihrem Weg in die Unterwelt mussten die Toten diesen Ort als erstes passieren.
Die fünf Flüsse der Unterwelt:
Es umgaben fünf Flüsse das Reich der Toten, welche alle eine besondere symbolische Bedeutung hatten:
- der Acheron - der Styx - der Kokytos - der Phlegeton - der Lethe
Die ersten beiden Flüsse sind Acheron und Styx. Sie sind sich in ihrer Aufgabe ziemlich ähnlich und daher auch schwer zu unterscheiden. Beide mussten von den Verstorbenen zuerst überquert werden, damit diese ins Reich der Toten gelangen konnten. Man hielt den Styx für besonders heilig. Ein Eid, der dort geschworen wurde, konnte niemals gebrochen werden - auch nicht vom Göttervater Zeus.
Charon, der Fährmann setzte die Seelen über die Gewässer Acheron, Styx und Kokytos.
Jenseits hielt der Höllenhund Kerberos Wache, um alle Toten in die Unterwelt einzulassen, aber niemanden mehr die Rückkehr zu gestatten. So gelangten diese immer weiter in die Unterwelt hinein.
Der Kykotos war der Fluss des Jammerns, weil allen die von seinem Wasser getrunken haben, das Wunder des Lebens bewusst wurde. Erst jetzt begriffen sie, was sie alle durch den Tod verloren hatten.
Der Phlegeton -auch Periphlegeton genannt- war ein Feuerfluss mit brennenden, nie verlöschenden Flammen. Er umschloß den Tartaros, welcher wiederum von einer dreifachen Mauer umgeben war. Seine Flammen wurden dazu genutzt, die Bösen zu quälen.
Der Lethestrom -Fluss des Vergessens- dagegen leistete den Verstorbenen den besten Dienst aller fünf Ströme. Hatte man von ihm getrunken, vergaß man vollständig sein früheres Leben und war mit seiner neuen Existenz zufrieden. Er umschloß die Elysischen Gefilde.
Zum Cache:
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Du bist Geocus, der Gott der Schätze und sollst dich in die Unterwelt begeben, um dort ein von Hades gestohlenes, wertvolles mit Edelsteinen besetztes Logbuch zurück zu holen.
Da du es schon häufig geschafft hast wertvolle Schätze zu bergen, wird dir diese Aufgaben ebenfalls zugetraut.
Die folgenden Fragen sind, mit Hilfe des Listings relativ leicht, zu beantortenden und führen dich in den Erebos.
A = Anzahl der Herrscher der Unterwelt im griechischen Mythos
B = Anzahl der Buchstaben des 4. Flusses
C = Anzahl der Buchstaben des "Himmels" der Unterwelt
D = Anzahl der Buchstaben des 5. Flusses
E = Anzahl der Bereiche der Unterwelt
F = Anzahl der zweiköpfigen Pferde im Tartaros
G = Wieviele Flüsse mußten, auf dem Weg in die Unterwelt, zuerst überquert werden
H = Anzahl der Buchstaben (Name des Fährmanns)
N 53° 0A.BCD
E10°(E-1)F.GGH
Anschließend mußt du den Fluß Styx überqueren. Auch mit Gummistiefel gelingt es dir aber nicht, also wirst du ein Obolus benötigen, damit Charon dich über das Wasser zum Eingang des Orkus bringt.
"Ich höre ein leises, ganz schwaches Geräusch...
...es hört sich an als wenn jemand mit einer Stange in das dunkle Moorwasser stakst...
...ich lausche still in den Nebel...
...kurz vor Mitternacht kann ich eine schemenhafte Gestalt im Dunkel der Nacht ausmachen...
"Charon?" flüstere ich...
Ich greife in meine Tasche und hole einen Taler hervor..."
Nun mußt du nur noch unbemerkt am dreiköpfigem Wachhund Kerberos vorbei kommen und das Logbuch aus dem Tartaros bergen.
Außer Gummistiefel( evtl.), eine Tala und ein wenig Kraft wird bei diesem Cache kein weiteres eigenes Werkzeug oder Hilfsmittel benötigt.
Ich empfehle euch, den Cache nicht alleine anzugehen !!
Bitte benutze den angegebenen Parkplatz
Viel Spaß und komm gesund zurück !