Die Feldschleuse bzw. Deichschleuse Ritteburg dient dem Hochwasserschutz bei Katastrophenhochwasser sowie bei Eisversetzungen des Unstrutprofils. Das Bauwerk liegt an der Flutgrenze Artern - Ritteburg am rechten Unstrutdamm unweit der Einmündung der kleinen Helme.
Bedient wird die Schleuse mit zwei Kurbeln per Hand, diese lagen bis in die Achziger Jahre auf der Gemeinde Ritteburg bzw. Kalbsrieth. Jetzt ist die Flussmeisterei zuständig und diese haben die Kurbeln.
Zuletzt geöffnet wurde Sie 2002/2003 zum Unstruthochwasser.
Geschützt werden die Ortschaften Ritteburg, Kalbsrieth, Schönewerda, Bottendorf und Roßleben.
Weitere Deichschleusen gibt es in Artern und Schönewerda, diese können bei extremen Hochwasser den unteren Unstrutpolter füllen.
Hier in der Gegend heist Sie immer noch Schwarze Schleuse, denn bis nach der Wende war sie Schwarz.
Seite einiger Zeit führte nun auch der Unstrutradweg hier vorbei.