Ein Esel, der lange für einen Müller gearbeitet hatte, war alt und schwach. Sein Herr wollte ihn wegschaffen. Da ging er fort, um in Bremen als Stadtmusikant sein Futter zu verdienen. Auf dem Weg begegnete er einem Jagdhund, der schwer nach Luft schnappte. „Nun, was atmest du so schwer?“ fragte der Esel. Der Jagdhund antwortete darauf: „Ich bin alt und kann nicht mehr auf die Jagd und mein Herr wollte mich totschlagen.“ „Komm doch mit! “ sagte der Esel, „Ich gehe nach Bremen, um dort Stadtmusikant zu werden.“ Der Jagdhund ging mit. Die beiden sahen eine alte Katze, die ein brummiges Gesicht machte. „Was ist passiert, alter Bartputzer?“ fragte der Esel. „Das Alter klopft an meine Tür“, sagte die Katze. „Meine Zähne werden stumpf und ich sitze lieber hinter dem Ofen als nach Mäusen zu jagen, da wollte mich meine Frau ersäufen.“ „Komm doch mit uns nach Bremen und werde Stadtmusikant.“ Die Katze fand das gut und ging mit. Es dauerte nicht lange, da trafen sie auf einen Haushahn, der schrie. „Du schreist einem durch Mark und Bein, was hast du vor?“ Der Hahn antwortete: „Meine Frau will mich morgen in der Suppe essen. So schreie ich aus vollem Hals, solang ich noch kann.“ „Zieh lieber mit uns fort! Etwas Besseres als den Tod findest du überall! Du hast eine gute Stimme, wir könnten zusammen musizieren!“ Der Hahn nahm den Vorschlag an.
Da der Weg lang war, erreichten sie Bremen nicht innerhalb eines Tages. So kamen sie abends in einen Wald, wo sie übernachten wollten. Sie parkten an einem beschränkten Plätzchen und fanden genau dort ihre Dosis Schlaf.
Fortsetzung folgt …
Dies ist der erste Teil der Serie „Die Bremer Stadtmusikanten“. Hast du diesen Rätselcache gelöst, kannst du auch noch 3 weitere Teile lösen. Der Internetempfang auf der Runde ist sehr schwach und auch das GPS neigt manchmal zu tanzen.