Der Hospitalberg liegt fast in der MItte der Dahlener Heide, zwichen Dahlen und Lausa - mitten in einem urigem Urwald.. Fast könnte man sagen das sie einen kleinen "Pass" für die Holzstrasse bildet.
Die Holzstrasse hat eine lange Geschichte. Sie beginnt in Belgern an der Elbfähre und führt dann über Dahlen bis an die heutige B6 - früher wie heute eine der wichtigsten Lebensadern Sachsens - nur das die B6 damals die "Hohe Strasse" genannt wurde. Eine urkundliche Ersterwähnung konnte ich leider nicht finden. Wie der Name sagt, wurde zuerst Holz aus der Dahlener Heide zum Abtransport über die Elbe nach Belgern, aber auch in Richtung Leipzig und Dresden geliefert. Bald kamen aber auch andere Produkte dazu, wie Fisch, Bier, Wein, Salz, Obst und andere Erzeugnisse aus der Region.
Der Hospitalberg hat seinen Namen von Einem Hospital, das von den Mönchen des Klosters Belgern (gegründet 1258) betrieben wurde.
Unter Kurfürst Moritz von Sachsen und später unter August dem Starken wurde der ursprüngliche Urwald der Dahlener Heide kultiviert. Eine straff geregelte Holzwirtschaft wurde eingeführt. Am Hospitalberg befand sich damals eine Art Aktionsplatz (Holtzhütte wird erstmalig im 15Jh. erwähnt), auf dem das fertig geschlagene Bauholz, geschnitten in Klafter zu je 3,5cbm, versteigert wurde. Weiterhin befand sich hier eine Köhlerei, in der Holzkohle, Pech und Teerressig erzeugt wurden. Genutzt wurden Erdmeiler, später Retortenöfen. Die Holzkohleproduktion wurde aber 1948 eingestell und danach nicht wieder aufgenommen.
Von 1694 bis 1733 nutzte August der Starke regelmäßig die Dahlener Heide, umd große Jagden abzuhalten. Gejagt wurden Bären, Rot, Schwartz und Nierderwild, aber auch Auerhahn, Trappen, Graniche und Wölfe. ...
Die heutige Hospitalhütte wurde erst 1862 als massives Gebäude aus Porphyrquadern umgebaut. Ihren Namen erhielt sie von dem Waldgebiet in dem sie sich befindet. Dieses Flurstück wurde dem Hospital in Dahlen vermacht. Nach dem Stadtbuch von Dahlen aus dem 15. Jahrhundert beriet damals der Rat auch über kirchliche Angelegenheiten, also auch über das Hospital mit seinen Einrichtungen und Flurstücken. Als Besitzer der Hospitalhütte bewohnte der Rittergutsbesitzer während seiner 1-2 tägigen Jagden das Gebäude im oberen Teil. Aber sonst stand es leer. Dagegen waren im unteren Teil dem Wirt mit seiner Frau und drei Kindern lediglich eine Schlafstube im Haus und eine zweite im Seitengebäude zur Verfügung gestellt wurden. Erst auf sein Bitten hin erhielt er nach Jahren eine kleine Stube, die der Gaststube gegenüberliegt. Nach dem zweitem Weltkrieg ging die Gaststätte in die Verwaltung der Stadt Dahlen über, die sie regelmäßig als Ausflugsgaststätte verpachtete. Die staatliche Wende im damals zweiten deutschen Staat rüttelte auch an ihrer Tür, indem sie in Privatbesitz der Familie Schaefer überging. (Quelle Webseite Hospitalhütte).
Die Idee zu diesem Cache kam mir am 15.5.2020, als ich gemeinsam mit meinenen Freunden salmiaker und Jortus nach erfolgreicher Absolvierung des " STOI LP in der Dahlener Heide " hier eingekehrt bin. Ein historischer Tag - denn das ist seit der Coroana Krise das erste Mal das wieder Restaurants öffnen durften. Bei einem Bierchen und dem resümieren über den sehr gelungenen Cachetag, stellte ich fest, das hier überhaupt kein Cache in großem Umkreis liegt. Das musste natürlich geändert werden. Weitere Gründe diesen Cache zu legen gibt es genug. So habe ich gerade meinen 2500ten Fund zu verbuchen.
Doch nun zum Cache: Der Cache ist ein Drive In. Das Gelände der Hospitalhütte muss zu keiner Zeit betreten werden. Der Eigentümer ist über das Vorhandensein des Caches und über seine Lage informiert.
Also, mir zur Freude - Euch zur Ehr - liegt hier ein kleines Döslein mehr...
220305 --> Die alte schwarze vierbeinige Spinne mit den vier gro0en gelben Augen, unter der der Cache befestigt war, ist nicht mehr vorhanden. Ich danke Sandi777 für die Info! Die neue Dose liegt nun an leicht verändertert Stelle aus. Euch weiter gute Jagd wünscht svvogt