TRANSLATOR
KOBOLDE DER NACHT
Fledermäuse üben eine besondere Faszination auf uns Menschen aus! Kein Wunder, die kleinen Säugetiere können vieles, was einzigartig ist: Sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten. Und nein, sie trinken nicht unser Blut und sind auch nicht angriffslustig, solange sie nicht bedroht werden!
MERKMALE Fledermäuse sind in Österreich selten größer als 5 cm. Die Tiere sind bekannt für ihre spitzen, zum Teil sehr großen Ohren und haben ein Fell, das bei ausnahmslos allen Arten auf dem Rücken dunkler ist als auf der Bauchseite. Insbesondere die Eckzähne sind stark ausgeprägt. Sie dienen zum Aufbrechen der Panzer ihrer Beuteinsekten. Die Augen von Fledermäusen sind meist sehr klein, schwarz und wimpernlos.
NAHRUNG Fliegen, Stechmücken, Fruchtfliegen, Käfer, Wespen, Stinkwanzen.
FEINDE Katzen, Marder, Greifvögel, Eulen.
FLIEGEN Fledermäuse fliegen quasi mit den Händen. Zwischen den verlängerten Fingerknochen spannt sich die sogenannte Flughaut bis zum Hals und zu den Hinterbeinen und darüber hinaus bis zum Schwanz. Nur der „Daumen“, den die Fledermaus zum Festhalten an unebenen Oberflächen benutzt, ist nicht in die Flughaut eingespannt.
HÖRVERMÖGEN Über die Nase oder das Maul stoßen die Säugetiere Töne – für den Menschen unhörbar! - im Hochfrequenzbereich aus. Die so ausgesandten Schallwellen treffen auf den Körper der Beute, verändern beim „Aufprall“ ihre Frequenz und wandern in der veränderten Frequenz zurück ins Fledermausohr. Anhand des so zurückgeworfenen Echos erkennt die Fledermaus die exakte Position und Größe ihrer Beute. So schafft sie es, auch im Stockdunklen zielgenau zuzuschnappen. Auf der Suche nach Nahrung stoßen Fledermäuse zwischen 5- und 20mal pro Sekunde ihre Beutefangrufe aus. Sehen können Fledermäuse nicht mal halb so gut wie hören.
LEBENSWEISE Die europäischen Fledermäuse haben aufgrund der Witterung sowohl Sommer- als auch Winterquartiere. Fledermäuse sind in der Regel nachtaktive Tiere und schlafen tagsüber. Zum Schlafen ziehen sie sich in Höhlen, Felsspalten, Baumhöhlen oder in von Menschen gemachten Unterschlüpfe, wie Dachböden, Mauernischen oder Bergstollen zurück. Dabei leben manche Arten in Gruppen zusammen, andere Arten sind wiederum Einzelgänger. Wie alle Tiere, die Winterschlaf halten, drosseln auch die Fledermäuse während dieser Zeit ihren Stoffwechsel drastisch, um Energie einzusparen und senken dabei ihre Körpertemperatur auf wenige Grad. [1]
SOMMERSBERGSEE RUNDWEG
RUNDWEG Zwischen den Caches "Enzian im Alpengarten" und "Kobolde der Nacht" liegen derzeit unzählige umgefallene Bäume auf dem Wanderweg. Dennoch ist der Rundweg mit etwas Geschick begehbar.
GEBÜHRENFREIER PARKPLATZ Parke beim Alpengarten, von hier aus ist der Rundweg beschildert (siehe Parkkoordinaten). Der Parkplatz direkt am Sommersbergsee ist in Privatbesitz und somit ausdrücklich verboten.
LÄNGE 3,4 Kilometer
DAUER ca. 1 Stunde
HAPPY HUNTING wünschen euch BA_huntress und chitto!
Caches können online als “Gefunden” geloggt werden, nachdem der Geocacher die Koordinaten besucht und das Logbuch signiert hat. Logs ohne Logbucheintrag, Fotologs oder Spoilerbilder werden von uns kommentarlos gelöscht. Geocaching-Richtlinen: https://www.geocaching.com/blog/2019/06/geocaching-etikette-201-finden-und-loggen/
QUELLE:
[1] Deutsche Wildtierstiftung: Fledermäuse. Abgerufen 17. Mai 2020, von: https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/fledermaus
[3] Bild – Kobolde der Nacht: Pixabay. Abgerufen 17. Mai 2020, von: https://pixabay.com/de/illustrations/fledermaus-nacht-gruselig-988219/