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"Instahotspot" - Roßlacher Marienkapelle Traditional Cache

Hidden : 5/17/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Meine Freundin hat diese schöne Kapelle auf Instagram gesehen und sofort habe ich recherchiert, wo diese Kapelle steht. Als wir heute in die Gegend kamen, habe ich gedacht, dass die Kapelle einen Cache wert ist.
Besucht die Kapelle, denn sie ist wirklich hübsch. Sie ist normalerweise geöffnet und auch innen einen Besuch wert. Danach könnt ihr die Aussicht von diesem Ort genießen.

Geschichte
Die Idee für den Neubau dieser Kapelle hatten Johann Renk, der später zur Bauzeit Bürgermeister war, und Balthasar Böhnlein. Sie wollten, dass auch von Roßlachs Höhen eine Glocke Gottes Lob verkündet.
Als die beiden Kameraden in den 2. Weltkrieg ziehen mussten, gaben sie sich beim Abschied das Versprechen, mit aller Kraft ihr Vorhaben zu verwirklichen. Jedoch nur Johann Renk kehrte zurück und fühlte sich seinem gefallenen Kameraden gegenüber in der Pflicht, das Versprechen, das sie sich gegeben hatten, in die Tat umzusetzen.
Mit großer Begeisterungsfähigkeit motivierte er seine Familie, seine Verwandtschaft sowie die Bürger der Gemeinde Roßlach. Auch der damalige Pfarrer von Friesen Otto Dittrich half mit.
Der Baumeister Heinrich Geiger aus Friesen erstellte den Bauplan. Nun konnten die Idealisten die Arbeit aufnehmen.
Auf dem Grundstück von Johann Böhnlein stand eine kleine und baufällige Kapelle, die den Hl-Fünf-Wunden geweiht war. Hier sollte die Roßlacher Kapelle gebaut werden. Übrigens: das Grundstück schenkte Johann Böhnlein der Gemeinde. Die Bauleitung lag in den Händen von Johann Renk (Maurer) und Hans Renk (Zimmermann). Sie gelten als der Erbauer dieses Gotteshauses.
Viele engagierte Leute und auch zwei Heimatvertriebene halfen mit. Die Roßlacher Bürger, damals 29 Häuser in Roßlach, spendeten großzügig durch Haussammlungen. Die Gemeindekasse steuerte 1.000,- DM bei. Die Steine stammen aus dem Steinbruch von Michael Fischer. Nach mühevollen Brucharbeiten schleifte Georg Baier diese im Winter mit dem Pferdeschlitten zum Bauplatz. Dort wurde jeder einzelne Block mit der Hand behauen.
Viele Waldbesitzer stellten Baumstämme zur Verfügung. Adam Wich fuhr Sand und Kies herbei. Da die Wege, besonders der Kotschersgrund, sich in sehr schlechtem Zustand befanden, waren die Transporte mit großen Schwierigkeiten verbunden. Oft mussten Kühe vorgespannt werden oder ein zweiter Schlepper von Letsch half in Notlagen.
Nach einer Bauzeit von ca. 2 Jahren konnte endlich die Glocke installiert werden. Sie stammt aus Friesen. Friesen besaß insgesamt 6 Glocken. Vier mussten im Krieg abgegeben werden, zwei wurden versteckt. Vom Versteck befreit fand eine Glocke ihren endgültigen Platz in der Roßlacher Kapelle.
Am 3. Mai 1951, einem Himmelfahrtstag, erlebte die damals selbständige Gemeinde Roßlach einen stolzen Tag. Der Pfarrer von Friesen Otto Dittrich gab der neu erstellten Marienkapelle den kirchlichen Segen. Und so feiern die Roßlacher in jedem Jahr an diesem Feiertag ihre Kirchweih.

Additional Hints (Decrypt)

EG29

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)