Darum ist es im Boxhagener Kiez am schönsten...
27. Juni 2018 eine große Hauswand mit vielen verschiedenen Motiven
Die bunte Hauswand in der Kreutziger Straße fasst den Kiez rund um den Boxi treffend zusammen: bunt, skurril und auf keinen Fall langweilig.
Foto: QIEZ - ©Lilja Ásmunsdóttir
Exzessive Partys, grölende Touristen und genervte Anwohner.
Daran denken wohl die meisten Berliner, wenn sie "Simon-Dach-Straße" hören. Böse Zungen nennen sie inzwischen nur noch Simon-Krach-Str.
Hier haben wir zehn Gründe, die beweisen, dass der Kiez zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz auch ganz anders sein kann :-)
1. … weil hier so viele verschiedene Kulturen aufeinander treffen.
Von der vietnamesischen Nachbarin über den türkischen Cafébesitzer bis zu den englischen Touristen; jeder hat seine Geschichte zu erzählen. Immerzu lernt man neue Leute und Kulturen kennen, so wird es nie langweilig.
2. … weil man frei ist. Der Boxhagener Kiez ist nicht nur Zuhause von Menschen verschiedenster Nationen, sondern auch verschiedenster Lebensweisen. Egal ob Familie, Ur-Berliner, Punk oder Hippie; jeder ist willkommen und kann hier seine Lebensvorstellungen verwirklichen. Hier kannst du offen deine Meinung sagen und deiner Leidenschaft nachgehen.
3. … weil der ganze Kiez ein einziges Kunstwerk ist. Es bleibt kein Platz für graue Flecken. Überall kleben bunte Plakate und Graffitis verzieren die Wohnhäuser. Abschnitt einer Hausfasse, auf der sich bunte Plakate, Sticker und Graffitis befinden. Die Fassade des Kinos Intimes sieht jeden Tag anders aus; täglich kommen neue Sticker, Plakate und Graffitis hinzu.
4. … weil überall Musik läuft, ob in den Kneipen, auf dem RAW-Gelände oder von den Straßenmusikern.
5. … weil man sonntags auf dem Flohmarkt am Boxi zwischen alten Mänteln, Untertassen und 70er Jahre Schallplatten immer fündig wird. Außerdem gibt es dort am Samstag seit über 120 Jahren einen Wochenmarkt.
6. … weil du beim Schlendern durch die Straßen von verschiedensten Gerüchen gelockt wirst. Sei es der Döner oder der Duft von frisch gebackenem Teig. Aber am einladensten ist wohl der süße Geruch von kandierten Nüssen und vielen weiteren Leckereien auf der Warschauer Str.,
der einem schon aus 20 Metern Entfernung das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.
7. … weil man den Kiez hass-liebt.
Zugegeben: Manchmal kann es schon nerven, wenn man sich mit Ellenbogen durch die Touristen- und Hipstermassen drängeln muss oder zwischen Dönerresten und zerbrochenen Schnapsflaschen auf die M13 wartet. Aber irgendwie gibt dieses Dreckige dem Kiez seinen Charakter und irgendwo ist es wieder hipp.
8. … weil du an jeder Ecke frühstücken/essen/trinken kannst und das zu *fairen Preisen* und mit einer tollen Atmosphäre...
Über den ganzen Tag und auch Abends bieten sich viele internationale und div. länderspezifische Restaurants Speisen aus Ihrer Heimat an: wie z.B. Vietnamesisch, Hawaiianisch, Burger, Hot Dog & Soup, Syrisch, div. italienische Restaurants, Döner, Falafel oder die Currywurstbude im Kiez (in dem Ihr Euren Schärfegrad bis zur 10 testen könnt) Willst du weinen? dann, die 10 ;-)
aber auch Vegan oder Indisch, Begalesisch, Deutsch, Arabisch, Äthiopisch (mit den Fingernessen) Es gibt (fast) alles am und um den Boxi und auch süße Speisen findet man überall verteilt z.B. Cupcake's oder Eisroll's, Kuchen, Crepes oder du wählst zwischen einer der vielen Bars und Kneipen die z.T. mit Coctail Happy Hours locken und wo man noch im überdachten Gartenbereich Rauchen darf. Wir haben in unsere Kiez aber sogar unsere eigene Hausbrauerei und auch die Bäcker an vielen Ecken dürfen nicht vergessen werden
(die Liste wäre unendlich lang, sie ist daher nicht vollständig)
Also es gibt für jede Geschmacksrichtung im Boxi-Kiez etwas zu essen und zu trinken.. Guten Appetit, und Prost
aber erst den Cache finden.. Danke
9. … weil es in jedem Haus süße Boutiquen und Kram-Läden gibt.
Im Warehouse lohnt es sich immer, nach Antiquitäten zu stöbern, es gibt schöne Anlaufstelle für Last-Minute Geschenke und die schönsten Vintage-Klamotten oder Second Hand Läden.
10. … weil man in den Seitenstraßen gut vor dem Touristentrubel fliehen kann. In der grünen Knorr-Promenade oder der Kreutziger Straße mit den früher besetzten Häusern vergisst man den ganzen Hype um die Simon-Dach-Straße ganz schnell.
Mit der außerhalb entstehenden Industrie wurde das Gebiet zum Arbeiterviertel. Ausnahme bildete die um den Helenenhof angesiedelte genossenschaftliche Wohnanlage für Beamte und die bis 1914 für wohlhabendere Bürger eingerichtete Knorrpromenade.
Während des Neuaufbaus der Nachkriegszeit und der DDR veränderte sich die Gegend im Gegensatz zu dem nördlich der Frankfurter Allee gelegenen Teil von Friedrichshain (Nordkiez) nur geringfügig.
Nach der Wende war die Gegend bis zur Räumung der Mainzer Straße 1990 stark von Hausbesetzungen geprägt, wovon heute nur noch wenig zu sehen ist.
Die Bewohner des Kiezes um den Boxhagener Platz zeichnen sich heute durch unterschiedliche Lebensstile und Herkünfte aus.
Endlich Info's zum Cache: (Finde den "Holzwurm")
Es siedelten sich div. Unternehmen im Boxhagener Kiez an, von denen heute nicht mehr viele übrig sind. Sie wurden von der sich über Jahrzehnte ausbreitenden Party- und Gastroszene in Berlin Friedrichshain verdrängt.
Aber immer wieder, zwischen den Bars und Kneipen, findet man einige Handwerksbetriebe oder Geschäfte für div. tägliche Bedarfen wie: Lebensmittel, Weine, Stoffe, Spielzeuge, Friseure, Tatowierer und Unmengen an Späti's u.a. mit Post-, Hermes- DPD-Annahmestellen, Ärzte für Mensch und Tier und auch einen Fachhandel für Tischlereibedarf und Werkzeug befindet sich am Boxhagener Platz.
Finde ihn.. und Du bist dem Cache ein gutes Stück näher.. :-)
Ich hoffe ich hab Euch unseren "Boxi" (wie wir unseren Platz liebevoll nennen) etwas näher bringen können.
Und Ihr seht wie viellseitig unser Kiez ist, genau das... was Berlin ist... Weltoffen......
Besten Dank das Ihr meine Idee sucht und findet..
Danke sagt uspolice