1963 bezog die 51. belgische Raketenbatterie auf diesem Areal Stellung. Die ca. 400 Mann starke Einheit gehörte zum Raketen-Sperrgürtel, der sich quer durch die Bundesrepublik Deutschland von der Ostsee bis zu den Alpen erstreckte. 23 Raketen des Typs Nike-Hercules waren hier in ständiger Einsatzbereitschaft, um eventuell angreifende Flugzeuge des Warschauer Paktes zu vernichten. Die Bestückung der Hercules war sowohl mit konventionellen als auch nuklearen Gefechtsköpfen möglich.
Mit dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblockes kam überraschend schnell auch der Abzug der belgischen Einheit. Schon Ende Juli 1988 wurden die Nuklearköpfe mit Hilfe von Lastenhubschraubern abtransportiert. Die Belgier blieben mit den konventionellen Sprengsätzen bis Oktober 1989.
Heute ist das Gelände in privater Hand. Um den Cache zu finden, muss das Gelände nicht betreten werden.
Der neue Besitzer der Anlage verbietet ausdrücklich den Zugang zum Gelände. Da auch Annäherungen wiederholt heftig kritisiert wurden, hat der Cache ein neues Zuhause erhalten, das in gebührendem Abstand liegt.