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Wiege der Schweizer Zivilluftfahrt Traditional Cache

Hidden : 5/25/2020
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Dieses unscheinbare Gebäude des Berufsfliegerkorps der Luftwaffe war einst der erste zivile Flughafen-Terminal der Schweiz und steht unter Denkmalschutz. Von 1933 bis 1948 diente es der Swissair als «Aufnahmegebäude». Zuvor wurde der zivile Luftverkehr in erster Linie noch mit Flugbooten vom Zürichsee aus betrieben – siehe Geocache Flughafen Zürihorn. Das Stationsgebäude, wie es damals genannt wurde, und der Sportfliegerhangar wurden am 16. Juli 1932 dem Betrieb übergeben. Eine Flugzeug-Werft bereits am 1. März 1932.

In der ursprünglichen Raumaufteilung waren im Erdgeschoss des Hauptgebäudes die Platzbelegung und Abfertigung der Swissair, Zoll-, Fracht- und Posträume, Flugpolizei, Flugleitung und Startdienst, Warteraum, Räume für andere Fluggesellschaften, Sanität, Toiletten und ein Kiosk zu finden. Im Obergeschoss die Räume der Swissair mit Buchhaltung, Korrespondenz, Kasse, Einkauf, Chefbüro und Konferenzraum, die Räume der Staatlichen Flugplatzdirektion, die Meteoräume, Toiletten und eine kleine Wohnung. Wer sich heutzutage getraut hineinzuschauen, sieht, dass die ursprünglichen Beschriftungen immer noch vorhanden sind – insbesondere derjenige der den Weg «zu den Flugzeugen» signalisierte.

Die Swissair beförderte 1932 in 3’785 Flugstunden auf ihrem gesamten Streckennetz 11’833 Passagiere und flog mit ihren 12 Flugzeugen 670’436 Kilometer. Der Personalbestand betrug 72 Personen.

Ab 1935 standen die DC-2 mit 14 Passagierplätzen und ab 1937 die legendäre DC-3 (mit 21 Passagierplätzen) im Dienste der Swissair. Man sprach damals von Grossflugzeugen oder gar Flugriesen. Diese Maschinen erlaubten erstmals Direktverbindungen nach London. Dank verbesserter Navigationsmethoden und radioelektrischer Schlechtwetterlandehilfen wurde ein Ganzjahres-Flugbetrieb Wirklichkeit und die Luftfahrt zu einem vollwertigen Verkehrsmittel. Furore machte aber insbesondere die Eröffnung der ersten Expresslinie der Swissair von Zürich über München nach Wien mit amerikanischen Schnellflugzeugen des Typs Lockheed „Orion“.

Das Flugplatzrestaurant war einladend konzipiert und wurde von einem renommierten Gastronomen (Karl Fürst) geführt. Auf der grosszügigen Terrasse konnte man das emsige Treiben auf dem Flugplatz gut mitverfolgen. In der „Gaststube“ prangte (heute unverändert vorhanden) ein grosses Mosaik von Giuseppe Scartezzini, welches den Mittelmeerraum darstellt.

Während dem zweiten Weltkrieg wurde rasch klar, dass eine vollständige Trennung zwischen Militär- und Zivilluftverkehr unvermeidlich sei und kurz nach Kriegsende wurde mit dem Bau eines Interkontintal-Flughafens im Raum Kloten-Oberglatt begonnen.

Am 14. Juni 1948 erfolgte die Aufnahme des regelmässigen Flugbetriebs in Kloten und am 17. November 1948 wurde die Zivilluftfahrt auf dem Flugplatz Wangen-Dübendorf definitiv eingestellt.

Nach dem Übergang des Zivil- zum Militärflugplatz in den Jahren 1948-49 erfuhr das Gebäude neue Nutzungsformen. Anbauten wurden vorgenommen und Neubauten in unmittelbarer Nähe errichtet. An der Westseite des Abfertigungsgebäudes verschwand das schützende Vordach mit der Post- und Güterumschlagsrampe. Im Hausinnern verschwand die Spindeltreppe vom Startdienst zum verglasten Übersichtshäuschen auf dem Dach. Das ehemalige Aufnahmegebäude musste für die neuen Benutzer umgebaut und umgestaltet werden. Die wichtigsten Änderungen waren:

– das Restaurant wurde in zwei Theoriesäle umfunktioniert

– aus der Küche entstanden Duschen und Garderobe

– der Kühlraum wurde zur Sauna umgebaut

– der Kiosk wurde zum Trophäenschrank

– für den Geografieunterricht der Piloten wurde ein Relief der Schweiz 1:200’000 aufgestellt

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Additional Hints (Decrypt)

Fvrur Fcbvyre. AVPUG üore qra Mnha!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)