Wallhecken in Lammertsfehn
In Lammertsfehn wurden die Grundstücke mit einen Wall umfriedet. Beidseitig des zu erstellendes Walles wurde ein Entwässerungsgragen ausgeboben. Von diesem gewonnen Boden wurde der Begrenzungswall des Grundstücks hergestellt. Der Begrenzungswall hatte zwei Funktionen: Er stütze die Grundstücke vor den ständigen Winden und diente als Hüteverwallung für das Vieh. Die Wälle wurden mit Bäumen und Buschwerk bepflanzt. Das Buschwerk wurde eingeknickt und verpflochten. Die für die Herstellung der Wälle erforderlichen Gräben dienten dienten gleichzeitig der Entwässerung der Grundstücke. Diese erstellten Gräben mussten auch eine Vorflut haben. Dafür nutzte man das Gefälle des Geländes, denn der Tiefpunkt in Lammertsfehn war das Ehetief. Zu diesem Tiefpunkt hin mussten die Gräben gebaut werden. Die Vorflutgräben hatten eine gleich bleibende Tiefe, da das Gelände zum Ehetief hinein Gefälle besaß und das Ehetief wiederum Gefälle zur Jümme hatte.
Funktion und Bedeutung
Wallhecken dienten als Feldbegrenzung, Schutzwehren gegen größere Wildtiere, als Landwehr gegen feindliche Angreifer und nebenbei als Brennholzlieferant. Eine weitere sehr wichtige Funktion ist der Windschutz gegen Austrocknung, gegen Abtrag der obersten Erdschicht und damit verbunden auch die Veränderung des Kleinklimas ähnlich derjenigen an einem Waldrand.
Betreten von Wallhecken
Als Geocacher sollte man keine Wallhecken betreten. Sie sind wertvoller Naturraum für viele verschiedene Lebewesen.
Hier ist auch genug Platz für TBs!
Jetzt hat Lammertsfehn auch endlich sein eigenes TB Hotel. Ok ich weiß, hier wird nicht viel abgeladen werden, aber gerade für mich ist es nicht schlecht eins in der Nähe zu haben, so kann ich meine eingesammelten TBs hier abladen und natürlich auch beobachten, wenn sie weiter ziehen. Ich hoffe das so keiner verloren geht.