In Oberneuland gibt es mehrere Jahrhunderte alte „Kirchwege“, welche früher von den Oberneuländern für den Gang zur Kirche genutzt wurden. Einer dieser Wege ist dieser Fußweg „am Holdheim“. Er ist ein Feldweg, zum Teil auf privaten Grund, der für die Öffentlichkeit freigehalten wird.
„Holdheim“ ist ein altes Gut, welches 1809 von Senator Friedrich Abegg erworben wurde um dort einen Park und ein klassizistisches Herrenhaus zu errichten. Zusätzlich errichtete Abegg 1815 als Zugang zum Grundstück eine Allee aus Obstbäumen, die heutige Apfelallee. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung des Gutes als „Holdes Heim“, später „Gut Holdheim“. 1901/1902 ging das Gut an Carl Schütte, der das Anwesen dem Verein für Kinderheilanstalten übergab, damit ein Kindergenesungsheim gebaut werden kann. Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Gelände bis 1980 als Lungenheilanstalt. Von 1988 – 1999 nutzte die Internationale Japanische Internatsschule die Gebäude. Zunächst verfielen die Gebäude ungenutzt bis 2004, als alle Bauten außer dem alten Herrenhaus abgerissen wurden, um den diesem Kirchweg benachbarten Wohngebiet am Artur-Schnitger-Weg zu weichen. Ein Teil des Holdheimparks an der Ecke Apfelallee/An den Wühren wurde wiederhergestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Nachbarschaft dazu ist auch das klassizistische Herrenhaus von 1815 zu sehen, welches sich in Privatbesitz und befindet.
Neben dem Oberneulander Kirchweg „am Holdheim“ gibt es noch weitere öffentlich zugängliche Kirchwege zwischen Rilkeweg/Maßolleweg und Rockwinkler Heerstraße (in der Nähe von „Roha Arzneimittel“) sowie von der Rockwinkler Heerstraße (neben der „Dampfmühle“) zur Oberneulander Landstraße.
Dieser Cache befindet sich mitten im Kirchweg „am Holdheim“ und soll an den Kirchweg erinnern.
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