Du machst gerne lange Wanderungen mit vielen Höhenmetern, am liebsten auf schmalen, verwunschenen Pfaden und wenn es mit Flora und Fauna zu vereinbaren ist auch gerne querfeldein? Dann bist du richtig beim ALBTAL.Abenteuer.Track! Aber Achtung, viele Wegstücke werden nicht gepflegt und es kann schon mal etwas rauher zugehen: Äste und Baumstämme, die den Weg versperren, meterhoher Farn, Brombeerranken, Matschlöcher, Geröllhalden, eine sehr dezente Markierung und spezielle Crosspassagen. Mehr dazu und auch den passenden Track (unbedingt herunterladen!!) gibt es bei
https://www.albtal-tourismus.de/Media/Touren/Albtal.Abenteuer.Track-Etappe-1

Los geht es direkt gegenüber des Bahnhofsgebäudes von Bad Herrenalb. Bereits nach wenigen Minuten hast du die Stadt hinter dir gelassen und tauchst in den Wald ein. Zunächst geht es noch eine Weile über breite und befestigte Fahrwege, parallel zum Wanderzeichen blaue Raute, bergauf. Nichts weist hier auf den abenteuerlichen Charakter der Strecke hin, die noch vor dir liegt. Aber dann: das Wegezeichen, dem du schon seit geraumer Zeit folgst, verlässt bei WP1 die Forststraße und führt rechterhand auf direkter Linie in einen Steilhang. Es geht mächtig bergauf, das Gelände ist unwegsam, immer wieder versperren querliegende Bäume den Weg. Auch wenn die Richtung in dieser steilen Schneise an der Bannwaldgrenze eigentlich klar ist, bist du froh, hin und wieder auf Markierungszeichen zu stoßen.
Oben am Sattel angekommen geht es auf der anderen Seite über wunderschöne Waldwege und Trails wieder bergab in Richtung Gaistal. Du querst den Bach und befindest dich nun wieder abseits jeglicher Wege. Die Route führt querfeldein durch Laubwald und steigt anschließend über Trails und teils zugewachsene Graswege im Talschluss des Gaistals wieder steil an. Nachdem du einen asphaltierten Weg gequert hast gilt es den steilsten Teil der Strecke im felsdurchsetzen Gelände mit Hilfe von Tauen zu überwinden. Noch ein paar weitere Meter ist Orientierungssinn gefragt, dann lichtet sich das Dickicht schlagartig und du stehst bei den Sonnenliegen auf dem Schweizerkopf.
Auf dem nächsten Wegstück bis zur Hahnenfalzhütte folgt der Trail dem Westweg ( rote Raute) über den Sattel. Der Weg ist breit und gut ausgebaut und es gibt zahlreiche Aussichtspunkte. Nach einer Rast an der Hahnenfalzhütte - hier kannst du deinen Wasservorrat auffüllen - geht es steil und sportlich bergab in Richtung Albquelle, anschließend über einsame und weltverlorene Graswege wieder hinauf in Richtung des nächsten Top-Aussichtspunkts an der Teufelsmühle. Auf dem letzten Teilstück der Etappe geht wieder parallel zur blauen Raute zuerst auf einem felsigen Pfad hinab zu den Teufelskammern, ab der Risswasenhütte ins Albtal und dort auf einem schönen Pfad entlang des Flüßchens wieder nach Bad Herrenalb.
Streckenläge ca 25 km, Aufstieg 1038 Höhenmeter
Update 6.6.21 H ist verschwunden, Zahl steht beim Wegpunkt
Viel Spaß!