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Die Sickinger in Sauerthal Mystery Cache

Hidden : 8/7/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


An den angegebenen Koordinaten ist natürlich nichts zu finden. Die Koordinaten zeigen auf den Ort an dem Franz von Sickingen, der letzte seines Geschlecht dieses Zweiges der Sickinger, verarmt am 25. November 1834 starb. Auf dem Friedhof wurde zu seinem Gedenken durch Konrektor Rossel des Wiesbadener Gymnasiums im Jahr 1845 ein Denkmal gesetzt, das die Inschrift trägt: "Er starb im Elend, 1834".

Das Geschlecht der Sickinger ist ein wichtiger Bestandteil des Ortes Sauerthal.

1291 wurde der Ort „Suerburn“ beim Verkauf von Rechten und Gütern der Grafen von Sponheim an die Pfalzgrafen erstmals erwähnt. Durch diesen Verkauf kam Sauerthal zum neugebildeten Unteramt Kaub, dessen Amtmänner sogar zeitweise auf der später errichteten Sauerburg residierten, während in Kaub nur der Zollschreiber verblieb.

Wann genau die Sauerburg errichtet wurde, läßt sich nicht mit Sicherheit bestimmen. Es ist aber spätestens 1355 geschehen, denn in jenem Jahr bat Pfalzgraf Ruprecht den Mainzer Erzbischof um Gestattung eines Burgbaus bei dem Dorf „Suerburn", um sich vor Übergriffen der benachbarten Burg Waldeck schützen zu können. Im Jahr 1505 verkaufte der Pfalzgraf Philipp die Herrschaft über Sauerburg, Sauerburg und den bereits 1361 als „Froneborne" bezeichneten Hof Sauerberg für 1000 rheinische Gulden als Erblehen an seinen Marschall Philipp von Cronberg. Den Crombergern folgten als Erben 1617 die Brömser von Rüdesheim. Von ihnen berichtete der Chronist Johann Scholl, daß sie „das fast verfallene Berghaus Sauerburg gar schön wieder gebaut, auch einen Brunnen darauf führen lassen." Doch diese Investition war nicht von langer Dauer. Schon kurz nachdem die Freiherrn von Metternich 1668 den Besitz geerbt hatten, befand sich die Burg wieder in schlechtem Zustand. Den Rest besorgten Truppen des französischem Königs Ludwig XIV., die sie 1689 verbrannten und teilweise schleiften. In diesem traurigen Zustand wechselte die Ruine häufig den Eigentümer, in den Jahren 1888 und 1907 sogar auf dem Weg der Zwangsversteigerung. Erst der Geheime Legationsrat Josef von Loehr ließ das malerische Gemäuer von 1909 bis 1912 wieder in bewohnbaren Zustand versetzen.

Es war also kein besonders wertvolles Erbe, das die Rechtsfreiherrn von Sickingen im Jahr 1692 antraten. Der Schieferabbau bei Sauerthal steckte noch in Anfängen, sodaß sie im wesentlichen ein Dorf mit 6 Einwohnern und einer Mühle ihr Eigen nennen konnten. Immerhin ließen die neuen Herren den mittlerweile verfallenen Sauerbrunnen säubern und neu fassen, denn sein Wasser wurde eine gewisse Heilkraft zugeschrieben, die schon in älteren Beschreibungen von Heilquellen ihren Niederschlag gefunden hatte. Als Inhaber des Patronats machten sich die mittlerweile zu Reichsgrafen aufgestiegenen Sickinger auch um die Kirche verdient. Seitdem die Burgkapelle den Zerstörungen von 1689 zum Opfer war, besaß Sauerthal nur eine provisorische Kapelle. Durch Spenden und die finanzielle Hilfe des Patronatsherrn konnte 1748/50 die noch heute stehende Dorfkirche erbaut werden. Da der Ort seelsorgerisch von Kaub aus betreut wurde, versuchten die Sickinger mehrfach, hier eine eigenständige Pfarrei zu errichten, und boten als Ausstattung noch 1818 neben einem Pfarrhaus, Garten und Wiesen auch entsprechende Einkünfte an. Doch wurde nur ein neues Filialverhältnis mit Ransel begründet, und Franz von Sickingen verzichtete 1824 auf seine Patronatsrechte. Bereits im Zusammenhang mit der Gründung des Rheinbunds 1806 hatten die Sickinger ihre reichsritterlichen Rechte verloren, und die Besitzung Sauerthal kam im neugeschaffenen Herzogtum Nassau zuerst zum Amt Kaub, 1816 zum Amt St. Goarshausen. Über die Entschädigungssumme und die Übernahme der Schulden des Grafen von Sickingen durch das Herzogtum kam es am 15. Dezember 1815 zu einem Vergleich. Nach weiteren Verhandlungen wurde am 17. Dezember 1825 einseitig durch Nassau eine Entschädigungsrente von 267,33 Gulden festgesetzt. Der hochverschuldete Graf lehnte dies ab.Reichsgraf Franz von Sickingen zu Sickingen blieb als letzter Sproß seines Hauses unverheiratet, und starb verarmt auf seinem Hof Fronborn, dem heutigen Hof Sauerberg.

Quellenangabe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerthal

https://www.vgloreley.de/printer.php?cs=6829

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Nach dieser geschichtlichen Exkursion über Sauerthal und die Sickinger nun zum Cache.

Es handelt sich hierbei um meinen ersten Mystery. Diesen habe ich als Kurz-Multi ausgelegt mit 2 Virtuellen Stationen und einem Final.

Zunächst muss das Puzzle-Rätsel gelöst werden um an die ersten Koordinaten zu kommen. Dieses ist als JPG unten zu finden.

Bitte den Checker benutzen. Im Checker sind noch 2 weitere Aufgaben hinterlegt um an die 2.Station und die Finalen Koordinaten zu kommen.

Vom Parkplatz bis zum Final sind es ca. 1,2Km. Die gesamt Strecke kann auch mit dem Auto abgefahren werden, aber dann verpasst man den schönen Gesamteindruck von Sauerthal. Außerdem können noch weitere Caches auf dem Weg eingesammelt werden.

Für die ersten 3 Finder gibt es in der Dose eine kleine Belohnung.

Nun viel Spass beim Puzzeln und suchen der Dose

Die erste Station findet ihr bei:

N 50° 05.NNN E 007° 49.EEE

 

Hier könnt ihr die Lösung prüfen: Die Sickinger in Sauerthal

 

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)