
Die Dreifaltigkeitskirche ist die evangelisch-lutherische Kirche der schleswig-holsteinischen Gemeinde Hohenlockstedt.
Sie war in den Jahren 1961/65 nach Plänen des Münchener Architekten Olaf Andreas Gulbransson als moderner Kirchenbau errichtet. Gulbransson Pflanze die Kirche ohne Turm in der Tradition der Bettelmönchskirchen.
Wie in vielen seiner Kirchenbauten nutzt Gulbransson geometrische Formen wie zum Beispiel den breiten Dreiecksgiebel, das weit heruntergezogenem Dach sowie bei der Gestaltung des Innenraums das zwölf Meter hohe Altarmosaik von Arno Bromberger.
An der Westseite gliederte er eine Rundsakristei an. Die Orgel der Firma Kleuker wurde aus klimatischen Gründen tropenfest gebaut. Das von Hermann Jünger gestaltete Altarkreuz wurde im Mai 2011 gestohlen.
Die Kirche ist ein Kulturdenkmal in Hohenlockstedt.
Quelle: Wikipedia

Die Lutherrose ist ein Symbol der evangelisch-lutherischen Kirchen. Sie ging aus dem Siegel hervor, das Martin Luther ab dem Spätsommer 1530 für seinen Briefverkehr verwendete. Das Vorbild für dieses Siegel findet sich im Löwen- und Papageien-Fenster der Augustinerkirche des Augustinerklosters zu Erfurt, in dem Martin Luther zwischen 1505 und 1512 als Augustinermönch gelebt hat.
In Form eines goldenen Siegelrings wurde die Lutherrose im Sommer 1530 im Auftrag des Kurprinzen und späteren Kurfürsten von Sachsen, Johann Friedrich des Großmütigen, für Luther in einer Augsburger Goldschmiede angefertigt, als dieser sich während des am 20. Juni 1530 beginnenden Reichstags zu Augsburg aus Sicherheitsgründen in der zum wettinischen Teil Frankens gehörenden Veste Coburg aufhielt.[2] Auf der Rückreise vom Reichstag nach Kursachsen überreichte der Kurprinz Luther den kostbaren Siegelring am 14. September 1530 in Anerkennung für dessen herausragende Dienste als Geschenk.
Luther freute sich sehr über diese Geste des Kurprinzen, obwohl der über dem Handschuh zu tragende Ring für Luthers Hand zu groß geraten war. Lazarus Spengler schickte Luther eine Zeichnung des Siegelrings zu. Der berühmte kursächsische Hofmaler Lucas Cranach der Ältere verwendete die Lutherrose in den Folgejahren in zahlreichen Darstellungen und half so, diese als Symbol für Luthers reformatorische Christus- und Gnadentheologie weithin bekannt zu machen.
Am 15. September 1530 teilte Luther Philipp Melanchthon mit, dass Prinz Johann Friedrich ihn in der Veste Coburg besucht und ihm einen Siegelring geschenkt habe.