Sauerland Wandern #2 - Wald *Lenne*

Dieser Tradi gehört zum Wandermulti *Lenne* Extrem. Er soll bei der Wegfindung unterstützen und ist daher sehr einfach versteckt.
Die Wanderrunde wird in 2 verschiedenen Touren angeboten. Es gibt eine „Leicht“ und eine „Extrem“ Variante. Ich habe die Wegführung bei beiden Varianten angepaßt, da mir die Straße zum Parkplatz und die ersten Kilometer zu gefährlich erschienen. Die Wegführung jetzt gefällt mir viel besser und ist sehr nahe an der Golddorfroute gelegen. Nur die Aussicht und der Wanderweg ist einfach schöner.
Die leichte Variante ist eher eine gemütliche Tour, mit 130 Höhenmeter und einer Streckenlänge von 6,5 Km. Es gibt auch auf der kurzen Tour schöne Aussichten, Orte und Wege zu wandern. Allerdings sind keine Single Trails vorhanden. Das bleibt der Extrem Tour vorbehalten. Die Runde kann mit einem geländegängigen Kinderwagen gelaufen werden.
Die Extrem Variante ist etwas anspruchsvoller. Es geht sehr lange bergauf und nur am Ende des Anstieges gibt’s eine Bank zum Verschnaufen. Auf dieser Tour wird man mit sehr schönen Waldwegen, Trails und einem Aussichtspunkt (nur wenn man sich einen erhöhten Stand sucht) belohnt. Hier oben hat man seine Ruhe und kann die Wanderung und Einsamkeit genießen. Die anspruchsvolle Tour führt am Anfang und am Ende zu 100% über die leichte Runde und daher sind die Suchbilder fürs Finale und der Weg dahin gleich. Als Belohnung für die Bewältigung der Extremtour gibt es 2 Tradis und 2 Bonuscaches zusätzlich zu Finden. Diese Runde ist insgesamt 12,5 Km lang und dabei müssen 330 Höhenmeter erklommen werden.
Die beiden Bonusdosen liegen nicht nach dem letzten Wegpunkt, sondern irgendwo auf dem Wanderweg zwischen Punkt G - L. Bitte darauf achten!!

Allgemeines zur G-Route:
Unser Dorf soll schöner werden bzw. Unser Dorf hat Zukunft - so lauten die Namen der Wettbewerbe, an denen sich Orte bis zu 3.000 Einwohnern beteiligen können und dabei ihr Dorf herausputzen und von der schönsten Seite zeigen. Rund um Schmallenberg im Sauerland haben gleich zwölf Dörfer schon einen Goldtitel auf Bundes- oder Landesebene geholt. In diesen Orten hat der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) die sogenannten Golddörfer-Routen eingerichtet.
Die Golddorf Routen sind zu meist kürze Touren, die auch ungeübte Wanderer an einem Vormittag oder einem Nachmittag problemlos laufen können. Meistens geht es rund um das ausgezeichnete Dorf, damit man die schönsten Eindrücke genießen kann.

Besonderheiten des Ortes Lenne:
Lenne ist nicht nur der Name des Flusses, der auf 129 km Länge der Ruhr zufließt, sondern auch der Name eines Ortes – der natürlich an der Lenne liegt. Ganz im Osten der Saalhauser Berge, wo die Uentrop in die Lenne mündet, schmiegt sich der Ort in den Talkessel zu Fuße des Kähling (622 m). Die Geschichte des Ortes Lenne lässt sich bis ins 11. Jahrhundert zurück verfolgen. Schon unter den Gütern, die Erzbischof Anno von Köln im Jahre 1072 an das damals neugegründete Kloster Grafschaft schenkte, kommt ein Hof Leno vor. Eine Kirche capella in Lene wird 1221 zuerst urkundlich erwähnt. Sie war zu Ehren des Märtyrers Vincentius und anderer Heiligen geweiht, deren Reliquien sich in der Kirche befanden. Aus einem Protokoll von 1614 des Pfarrarchivs Lenne geht hervor, dass der Hof Wechter in Werpe, mit seinen Zubehorungen ein Erbgut der Kirche in Lenne ist. Noch bis zum Jahr 1870 bezog die Pfarrkirche in Lenne von diesem Hof in Werpe den Wachszins von drei Pfund Wachs. Im Verlauf des 13. Jahrhunderts hat sich die Trennung von Grafschaft und Lenne vollzogen, denn Lenne ist ab hier schon eine selbstständige Pfarrei. 1817 leben in der 16,7 km⊃2; großen Gemeinde Lenne, bestehend aus den Orten Lenne, Milchenbach und Hundesossen, 390 Einwohner. Von 1834 bis 1836 wird die Brücke über die Lenne gebaut. 1843 wird Lenne in das neue Amt Kirchhundem eingegliedert. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung wird die Gemeinde Lenne am 1. Januar 1975 aufgeteilt. Lenne und Hundesossen werden der Stadt Schmallenberg zugeordnet. Milchenbach wird in die Stadt Lennestadt eingegliedert. Schmucke Fachwerkhäuser, wie sie im Schmallenberger Sauerland so typisch sind, und die sehenswerte spätromanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert prägen das Ortsbild. Lenne darf sich mit dem Titel Landesgolddorf (1997) bzw. Bundessilberdorf (1998) schmücken.
Viel Spaß auf der Wanderung wünscht
Joerg73