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Gotteshäuser: ev. Kirche Lumda Traditional Cache

Hidden : 8/23/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Im Mittelalter war Groß-Lumda Filial der Mutterkirche Saasen in der exemten Großpfarrei Wirberg. Diese war dem Archidiakonat St. Stephan in der Erzdiözese Mainz zugeordnet. Mit Einführung der Reformation 1527 wurde das Kloster aufgehoben und die Kirchengemeinde Groß-Lumda wechselte zum evangelischen Bekenntnis. Seitdem gehörte der Ort zur neugebildeten Pfarrei Wirberg.[2]

Der steinerne mittelalterliche Vorgängerbau in Groß-Lumda wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts um ein Obergeschoss aus Fachwerk aufgestockt.[3] Um 1750 erhielt Groß-Lumda einen eigenen Friedhof und alle zwei Wochen fand am Sonntagnachmittag ein Gottesdienst in der Kapelle statt, während die Bewohner von Klein-Lumda nach wie vor zu den Gottesdiensten nach Nieder-Ohmen und ab 1843 nach Wirberg gehen mussten. Die Kapelle in Groß-Lumda war zu Beginn des 19. Jahrhunderts baufällig und wurde 1842 schließlich abgerissen.[4] Die Gemeinde begann 1847 mit einem Neubau, der am 18. Juni 1848 eingeweiht wurde. An den 8000 Gulden Baukosten beteiligte sich der Gustav-Adolf-Verein mit 1600 Gulden.[5]

Die große Glocke wurde 1861 umgegossen und 1917 an die Rüstungsindustrie abgeliefert. Eine neue Glocke von 1920 ereilte im Zweiten Weltkrieg dasselbe Schicksal und wurde 1951 ersetzt. Lumda wurde im Jahr 1903 an Grünberg angeschlossen, sodass Gottesdienste und Amtshandlungen von den Grünberger Pfarrern durchgeführt wurden. Anfang der 1930er Jahre folgte eine Innenrenovierung der Kirche, bei der hinter der Kanzelwand eine Empore eingebaut wurde, auf die die Orgel umgesetzt wurde. Seit 1973 war Lumda Filiale von Grünberg und rechtlich vom Kirchspiel Wirberg getrennt.[6] Lumda wurde 2001 mit Stangenrod/Lehnheim im Kirchspiel Grünberg pfarramtlich verbunden gehört seit 2017 wieder zum Kirchspiel Wirberg.[7]

 

Die von Nordwest nach Südost ausgerichtete Saalkirche aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk aus Basalt ist im Ortszentrum errichtet.

Die Saalkirche auf fast quadratischem Grundriss hat ein flaches Satteldach, dem im Nordwesten ein Dachreiter aufgesetzt ist. Vom Baustil her verbinden sich neuromanische mit klassizistischen Elementen.[9] Der Innenraum wird durch Rundbogenfenster belichtet, je drei an den Langseiten und drei an der nordwestlichen Giebelseite. Mittig in der symmetrisch konzipierten Nordwestseite ist ein rundbogiges Portal eingelassen, über dem ein Lünettenfenster angebracht ist. Das Fenster darüber ist größer als die beiden flankieren Rundbogenfenster. In den Giebeldreiecken befindet sich je ein Vierpassfenster.[4]

Der achtseitige Dachreiter weist rundbogige Schalllöcher auf, über denen kleine steile, gotisierende Ziergiebel zum verschieferten Spitzhelm überleiten. Die Glockenstube beherbergt zwei bronzene Glocken. Die ältere datiert von 1510 und trägt die lateinische Inschrift: „NOS CUM PROLE PIA BENDIC VIRGO MARIA MVX“ (möge uns die Jungfrau Maria mit ihrem liebevollen Nachkommen segnen 1510).[10] Die größere Glocke wurde 1951 von Rincker mit folgender Inschrift gegossen: „GEDENKET DES STERBENS RUF ICH EUCH ALLEN GEDENKET AUCH DERER DIE GEFALLEN“. Den krönenden Abschluss bilden Turmknauf, schmiedeeisernes Kreuz und Wetterhahn.[1]

(Quelle: Wikipedia)

Es sind einige wenige Parkplätze an der Kirche vorhanden, bitte stört die Nachbarn nicht, die Kirche muss nicht betreten werden.

Additional Hints (Decrypt)

Tryäaqre nhffra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)