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Römische Villa Haselburg Mystery Cache

Hidden : 10/14/2020
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Römische Villa Haselburg

Die Villa

Die römische Villa Haselburg oder das was noch davon als Freilichtmuseum übrig ist, ist frei zugänglich und jederzeit zu besichtigen. Es handelt sich hier um einen römischen Gutshof, der in der Zeit der Besiedlung um die Zeit 2. JH n. Chr. durch Römer erbaut wurde. Die Römer bewirtschafteten das Land durch die Gutshöfe, die zu mehreren hundert in Hessen erbaut wurden.

Es gibt durchaus weitere hunderte solcher Gutshöfe, die Villae Rusticae genannt werden. Sie befanden sich im Ried, Wetterau, Dieburger Senke, Groß-Umstädter Senke sowie in den Flusstälern Der Gersprenz und der Mümling.

Die Haselburg ist eine der größten Anlage dieser Art, die man bisher gefunden und erforscht hat. Sie misst eine Hoffläche von ca. 184x184m. Das größte Teil der Anlage war das Erstgebäude, an das ein Bad und Wirtschaftshof angelehnt waren.

Westlich befindet sich das Jupiterheiligtum mit einer Jupitergigantensäule. Dies ist gut zu erkennen, es beinhaltet einen Teil des Sockels und zwei Raumgrundmauern.

Fundstücke zeigten, dass um 130 n.Chr. das Erstgebäude entstand.

Die Haselburg selbst hat ca. 100 Jahre lang als solches existiert und wurde vermutlich im Verlauf des 3. Jh. N. Chr. Verlassen, als sich germanische Übergriffe auf das Grenzland häuften. Ab da verfiel die Haselburg und wurde auch zum Bau der umliegenden Häuser als Steinbruch genutzt.

Freigelegt wurde sie ab 1979, da hier Gasfernleitungstrassen gelegt wurden. Zum Glück wurde die Villa von den Baumaßnahmen weitgehend verschont.

Der Earthcache liegt von der Position an einem Haupteingang, der wenn man im Uhrzeigersinn die Anlage betritt auf das Hauptwohnhaus und den Wirtschaftstrakt führt. Weiter im Uhrzeigersinn erkennt man Reste des Badegebäudes mit einer Toilette, abschließend zum Jupiterheiligtum mit den beiden Räumen.

Umgeben ist die Haselburg mit einer Mauer, die zwischen 60-80cm dick ist. Bitte nicht diese Mauern betreten! An den jeweiligen Ecken erkennt man die Eckmauern, die sehr gut realisieren, wie groß das Gelände war. Diese Ecken sind teilweise rekonstruiert.

Wasser erlangte die Anlage über Kanäle von Quellen in der Umgebung. Die Anlage verfügt ebenso über einen Keller, aus dem ein Abwasserkanaldurch den Innenhof verlief. Dieses Abwasser wurde zu guter Letzt noch durch die Latrine geleitet, um dann schlussendlich aus dem Gebäude geleitet wurde.

Die Ausgrabungsstätte befindet sich auf einer Anhöhe, von der aus man einen weiten Blick über den Odenwald erhaschen kann.

(Infos von der Homepage haselburg.de, den Mitgliedern des Vereins, Wikipedia)

Das Hauptgebäude

Das Herrenhaus erkannte man an dem vorgelagerten Portikus im Innenhof, der dreiseitig offen war. Am Herrnhaus erkennt man mehrere Bauphasen. Mehrgeschossig war das Wohnhaus wohl nicht, aber anhand der dicken Mauern wird vermutet, dass eine erhebliche Raumhöhe hatte.

Das Jupiterheiligtum

Die beiden etwas abgelegenen Räume mit der Säule sind das Jupiterheiligtum, dessen Entdeckung ein seltener Glücksfall war. Ihr erkennt noch einen Teil der Jupitergigantensäule. Man konnte anhand eines Rekonstruktionsvorschlages von H.G. Frenz schätzen, dass die Gesamthöhe der Säule über 10m betrug.

Das Badehaus

Das Badehaus ist laut Wikipedia ungewöhnlich groß, es misst ca. 14x11m. als man das Haus betrat kam man erst in einen Umkleideraum, dem drei Räume folgten. Vermutlich wurden hier verschiedene Temperaturen angeheizt. Hier fällt das erste Mal das Wort Hypokaustum, auf welches ich zwecks der gestellten Frage hier nicht näher eingehen möchte.

Der Wirtschaftstrakt

Zu dem Wirtschaftstrakt gehörten ein Keller und ein Küchengebäude. Man fand im Keller einen zerborstenen Ofen, der wohl irgendwann durch die Decke gebrochen war, als der Verfall fortschritt. Momentan sind je nach Jahreszeit nördlich des Küchentraktes verschiedene Kräuter gepflanzt.

Mysterycache

Um diesen Mystery zu lösen beantwortet bitte folgende Fragen und findet das Final: 

Frage 1:

Jupiter-Giganten-Heiligtum: Welches Muster erkennst du in dem Säulenrest? 

a= 77 wenn "Schuppen" richtig ist

a= 83 wenn "waagrechte Striche" richtig ist

a= 72 wenn "kein Muster" richtig ist

Frage 2:

 Vervollständige den Satz, der auf der Infotafel auf dem Podest steht: Damals stand hier eine repräsentative _______  mit einem Grundriss, der sich von dem eines römischen bauernhofes unterschied. 

b= Buchstabenanzahl des fehlenden Wortes + 1 

Frage 3:

Noch ein Satz von der Infotafel: Bitte beende den Satz, wie er auf der Infotafel steht:

Die Anlage wurde _____ beim Bau einer Ferngasleitung entdeckt.

Du hast hier vier Zahlen. die zweite ist C

D ist die zweite Zahl minus die erste Zahl.

Frage 4:

 Was ist ein Portikus?

e= 332 wenn "Toilette" richtig ist

e= 943 wenn "Säulengang" richtig ist

e= 988 wenn "Graben" richtig ist

Frage 5:

Woher hat die Haselburg ihren Namen?

f= 21 wenn "Birken" richtig ist

f= 36 wenn "Haselsträucher" richtig ist

f=29 wenn "Hasen" richtig ist

 

Koordinaten des Finals:

N49.a 3 b c d, E8.e 2 f

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Dieser Mystery soll allen Interessierten einen Einblick in die Zeit der Römer im Odenwald gewähren.

Der Haselburgverein hat dem Cache zugestimmt, es fand eine Ortsbegehung statt inkl. Absprache, wichtig ist dem Verein:

BITTE NICHT AUF DIE MAUERN STEIGEN!

:) Viel Spass euch

 

 

Additional Hints (No hints available.)