
Die Geschichte von Connewitz.
Gegründet wurde „Konowiza“ („Ort, wo die Pferde weiden“) bereits im 7. Jahrhundert. Im 13. Jh. legten die Dörfer Dölitz, Lößnig und Connewitz gemeinsam die etwa 4 km lange Mühlpleiße zum Betrieb ihrer Mühlen an, in denen neben Getreide auch Ölfrüchte und Gewürze gemahlen, Kupfer bearbeitet und ein Schleifwerk betrieben wurde.
An der Weggabelung nördlich des Dorfes wurde Ende des 15. Jh. ein hölzernes Kreuz errichtet, das bald durch eines aus Stein ersetzt wurde. Eine Kopie dieser Wegmarkierung findet man noch heute am Connewitzer Kreuz.
Zu Beginn des 19. Jh. entdeckten betuchte Leipziger Bürger die idyllische Lage des Ortes vor den Toren der Stadt und bauten in Connewitz ihre Landhäuser. Zu dieser Zeit benennt das „Lexikon von Sachsen“ den Ort als „eines von Sachsens schönsten Dörfern“.
Ab Mitte des 19. Jh. setzte eine rege Bautätigkeit ein, durch die sich die Ortschaft zunehmend weiter der Stadt annäherte. 1891 wurde Connewitz mit einer inzwischen stattlichen Einwohnerzahl von 10.400 eingemeindet.
Connewitz ist ein Stadtteil von Leipzig. Bis 1891 selbstständige Gemeinde, ist Connewitz heute gemäß der kommunalen Gliederung ein Ortsteil im Leipziger Stadtbezirk Süd. Mit einem großen Anteil am Leipziger Auwald ist Connewitz der waldreichste Ortsteil. Sowohl städtebaulich als auch wegen der sozialen Zusammensetzung der Bevölkerung ist Connewitz ein besonders vielgestaltiger Stadtteil Leipzigs.


Sehenswürdigkeiten
Die Paul-Gerhardt-Kirche in der Nähe des Connewitzer Kreuzes ist eine der beiden Kirchen der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Leipzig-Connewitz-Lößnig. Der an den Formen der deutschen Renaissance orientierte Bau des Architekten Julius Zeißig aus dem Jahre 1900 besitzt an seiner östlichen Eingangsseite einen 60 Meter hohen Turm. Der insgesamt 650 Besucher fassende Innenraum wird von einem hölzernen Tonnengewölbe mit ornamentaler Bemalung überspannt. In den 1954 geschaffenen Bildern der Kirchenfenster wird jeweils Bezug auf ein Lied des Kirchenlieddichters Paul Gerhardt genommen, dessen Namen die Kirche seit 1934 trägt.
Das UT Connewitz ist das älteste noch erhaltene Lichtspieltheater Leipzigs und eines der ältesten Deutschlands. Die erste Filmvorführung fand am 1. Weihnachtstag des Jahres 1912 statt. Der Name UT steht für Union-Theater: Die „Allgemeine Kinematographen Gesellschaft Union-Theater für lebende und Tonbilder m.b.H“ wurde 1906 gegründet, daraus entstand die seinerzeit erfolgreichste Kinokette Deutschlands „Union“, die unter dem Markenzeichen U.T. auftrat. 1985 wurde es für verschiedene Zwecke genutzt, u. a. für Jugendweihefeiern und Konzerte sowie als Treffpunkt für die DDR-Punkszene. 1992 wurde das UT Connewitz geschlossen. Im Jahr 2001 gründete sich der Verein UT Connewitz e.V. mit dem Ziel, das historische Kinogebäude als Kulturstätte wieder zugänglich zu machen und die Bausubstanz zu erhalten. Seitdem findet ein regelmäßiger Kulturbetrieb mit Konzerten, Kinovorführungen u. a. statt, der sich an ein alternatives Szenepublikum richtet.
Das Connewitzer Kreuz am südlichen Ende der Karl-Liebknecht-Straße ist eine 1536 als Leipziger errichtete Steinsäule mit Kreuzdarstellung. Seit 1994 steht an dieser Stelle eine Kopie. Das Original befindet sich im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.
Das Werk 2 ist ein Soziokulturelles Zentrum im Süden Leipzigs, das aus einem ehemaligen Betriebsgelände unmittelbar am Connewitzer Kreuz entstand. Es wird vom Werk 2 e. V. verwaltet und stellt für die Kulturszene der Stadt einen wichtigen Veranstaltungsort dar. Das Werk 2 beherbergt Werkstätten (Keramik, Glasbläserei, Grafikdruck), Büros, Gruppen und Vereine (Senioren Computer Club, Gesellschaft für Völkerverständigung e.V. etc.) sowie Künstlerateliers.
Die Südbrause in Connewitz ist heute eine gastronomische Einrichtung mit der Bezeichnung Cafe Suedbrause, die aus einem ehemaligen Volksbrausebad entstanden ist. Damit nimmt der Name Bezug auf die Lage in der Stadt und die Vorgeschichte. 1898 wurde eins am Connewitzer Kreuz mit der Bezeichnung Städtisches Volksbrausebad II Leipzig errichtet. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts etablierten sich in Deutschland die öffentlichen Volksbäder, die vor allem den ärmeren Bevölkerungsschichten die Möglichkeit zu regelmäßiger Körperpflege bieten sollten. Eine besondere Form waren die Volksbrausebäder – von Brausen, der älteren Bezeichnung von Duschen. Diese Einrichtungen besaßen „keinerlei Badegefäße und somit keine Gelegenheit zur Ablagerung von Unreinlichkeiten und Ansteckungsträgern“, waren also reine Duschbäder.
- Hochschulbibliothek, HTWK
Die HTWK (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur) wurde am 15. Juli 1992 gegründet. Sie entstand aus der Technischen Hochschule (gegründet 1977 aus der Hochschule für Bauwesen und der Ingenieurhochschule), der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler, der Fachschule für wissenschaftliches Bibliothekswesen sowie aus dem Institut für Museologie. Ihre ältesten Wurzeln gehen zurück auf die Zeichnungs-, Mahlerey- und Architektur-Academie zu Leipzig (gegründet 1764 von Adam Friedrich Oeser, zu dessen Studenten Johann Wolfgang Goethe zählte; heute fortgeführt durch die Hochschule für Grafik und Buchkunst), die 1838 gegründete Königlich-Sächsische Baugewerkenschule, die Städtische Gewerbeschule zu Leipzig (gegründet 1875 von Ludwig Nieper) und die Fachschule für Bibliothekstechnik und -verwaltung (gegründet 1914).
Die Deutsche Bundesbank (kurz: BBk) ist die Zentralbank Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Sie ist eine bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts und gehört zur mittelbaren öffentlichen Verwaltung. Die Zentrale der Bank am Standort Frankfurt am Main hat die Stellung einer Obersten Bundesbehörde (vgl. Bundesbankgesetz).
Du brauchst die Lösungen (1-5)aus dem LAB und der hier gestellten Aufgabe:
Suche den Namen an der Klingel, unten links an WP2 (UT Connewitz)
Welcher Beruf steht in Zeile 3 an WP3 (Connewitzer Kreuz)

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Quellen Angabe:
wikipedia, wikimedia, Martin Geisler, Atelier Hermann