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Bergbau am Forstmeistersprung im Steinachtal EarthCache

Hidden : 1/27/2021
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Bergbau am Forstmeistersprung im Steinachtal

 

Das Steinachtal - eines der schönsten Geotope.

Verbindet man die Begriffe ,,Steinachtal" und ,,Geolo­gie", so fällt der Blick unwillkürlich auf das Wahrzei­chen des Steinachtales, die Steinachklamm. Seit 2007 ist sie eines von ,,Bayerns schönsten Geotopen". Während ihres 18 Kilometer langen Laufs durch den Westfrankenwald durchqueren die Steinach und ihre Quellbäche darüber hinaus mehr als 40 Gesteinsfor­mationen. Dieser lebhafte Wechsel der Geologie macht das Steinachtal landschaftlich zu einem der schönsten Wiesentäler Nordostbayerns.

Ältere Gesteine aus dem Ordovi­zium und Silur unterlagern erst den Höhenzug westlich der Ruine Nordeck und stehen am Talausgang unweit des Unteren Hammers an. Prägendes Element des westlichen Talabschnittes ist der harte, oftmals felsbildende Diabas, der im Oberde­von untermeerisch in vulkanischen Eruptionen entstand. Bis zu 500 Meter mächtig, verleiht er dem unteren Steinachtal sein wildromantisches Gepräge. Das Tal bleibt bis zum Austritt der Steinach ins Vorland an der Fränkischen Linie ausgesprochen schmal. Die für typische Wiesentäler des Frankenwaldes prägenden Talauen stellen sich erst ein gutes Stück flussaufwärts ein. Steinachfelsen, Forstmeistersprung und die Burgruine Nordeck sind die markantesten Landmarken am Top der eindrucksvollen Diabasmassive.

(Quelle: www.stadtsteinach.de)

Die Pinge der Zeche "Carl Wilhelm" am Forstmeistersprung...

ist eines der besonders wertvollen Geotope. Zwischen dem Schurf und dem Felsen ergibt sich ein vollständiges Profil mit Diabastuff, Roteisen-Grenzlager, Kalkknollenschiefer und Flaserkalk.

Der Forstmeistersprung baut sich aus einer mächtigen Abfolge von Diabasen auf. Diese reichen vom Talgrund bis zum anstehenden Felsen (ebenso der Felsen bei der Ruine Nordeck).

Die Tiefe Pinge gehörte zur alten Zeche "Carl Wilhelm", von der Eisengehalte des Erzes von bis zu 66 Prozent überliefert sind. Ausserdem ließ sich aus dem Hämatit qualitativ hochwertiges Metall gewinnen, daher lohnte sich die mühsame Ausbeutung selbst kleinster Lagerstätten.

Das gewonnene Erz wurde in mehreren Schmelzen und Hämmern im Talgrund verarbeitet, so zum Beispiel im Waffenhammer. Auch die Ortsbezeichnungen "Unter-, Mittel-, Oberhammer" und "Hochofen" gehen auf den Eisenerz-Bergbau zurück.

(Quelle: Geopfad Schieferland)

 

 

Eure Aufgaben zum Lösen des Caches:

1. Welche Färbungen erkennst du an der Pinge "Carl Wilhelm"? (Stage 1)

2a)  Was ist die Besonderheit am "Schalsteinlager" (Stage 2)

2b) Welches Gestein färbt die Flaserkalke im Umfeld der Eisenerzlager rot? (Stage 2)

3. Was fällt an der Färbung des Gesteins im Verhältnis zur Pinge auf? (Stage 3)

4. Als Beweis eurer Anwesenheit fügt bitte ein Bild mit euch oder einem persönlichen Gegenstand entweder am Forstmeistersprung (für Cacher ohne Höhenangst) oder an der Pinge ca. 50m entfernt, eurem Log bei.

 

(lt. Earthcache Guidelines ist die Forderung eines Fotobeweises als Logbedingungen wieder erlaubt, Logs ohne Fotobeweis werden kommentarlos gelöscht)

 

Schickt uns Eure Lösungen per Mail oder über das Nachrichtencenter an unser Profil. Ihr dürft gleich Loggen, sollte was nicht in Ordnung sein, melden wir uns bei Euch.

 

                                                                               

 

 

Additional Hints (No hints available.)