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Bayreuther Schlösser 2 - LABCACHE Bonus Mystery Cache

Hidden : 11/13/2020
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


LAB-Cache-Bonus: 

Bayreuths Schlösser Teil 2

 

Ordensschloss St. Georgen-JVA

Der Erbprinz Georg Wilhelm aus dem Hause der fränkischen Hohenzollern des Fürstentums Bayreuth gründete die Vorstadt St. Georgen am See.

Lediglich von 1701 bis 1724 bestand das erste Schloss. Nachdem es baufällig geworden war, wurde es abgetragen. Vermutlich die schnelle Bauzeit und der hohe Anteil an verbautem Holz lies das Bauwerk verfallen, statt besser geeigneter massiver Steinkonstruktionen zu verwenden. Der Nachfolgebau, der sich in die Seitenflügel des Vorgängerbaus einfügt, wurde unmittelbar nach Abtragen der Vorgängersubstanz begonnen und 1727 fertiggestellt. Bauherr Georg Wilhelm starb 1726 noch vor der Fertigstellung.

Bis zum Ende der Ära der Markgrafen war das Ordensschloss Lustschloss und Austragungsort vieler großer Veranstaltungen.

Eine der Hauptattraktionen war der Brandenburger Weiher. Der ursprünglich zur Fischzucht angelegt wurde und zur Inszenierung von Seespielen diente. Zwischen 1695 bis 1722 wurden 6 größere Segelschiffe gebaut. Der Weiher wurde 1775 stillgelegt, heute erinnern an ihn nur noch Straßennamen und Geländeunterschiede im Straßenverlauf.

Während des Ersten Weltkriegs diente das Gebäude als Reservelazarett. Heute ist das Schloss Bestandteil der Justizvollzugsanstalt St. Georgen-Bayreuth.

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Herzogliches Schloss,

Poxreuth -Meyernberg

Johann Gottlob von Meyern, Sohn von Johann Anton Meyern, dem Thurn- und Taxis‘schen Post- und Botenmeister von Bayreuth. Er erwarb nach und nach die Grundstücke aus dem 1713 aufgelösten Gut Bockshof. Im Bayreuther Landbuch von 1398 ist die Siedlung noch unter Poxreuth (Bocksreut) erwähnt, so dass es sich offenbar um eine Rodung (“reuth”) einer Familie Bock handelt. Johann Anton Meyern, der sich von Kaiser Karl VI. vermutlich mit für viel Geld adeln ließ, übergab den Bockshof im Jahr 1752 für 3.500 Gulden an seinen Sohn Johann Gottlob. Dieser gestaltete 1753 den Hof zum Rittergut zu Meyernberg um. Daher stammt auch die Benennung des Ortsteiles Meyernberg. 1764 verkaufte er es wieder. Herzog Alexander II. von Württemberg war 1843 Eigentümer des Gutes und gestaltete dies dann zum „Herzoglichen Schloss“ um. 1866 überschrieb er es seiner Gemahlin Emilie, der „schönen Bäckerin“. Seit 1964 ist dort das Stadtgartenamt angesiedelt.

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Erlebnisschloss Pircken

– Markgräfliches Ministerhaus

Das Schlösschen wurde 1459 erstmals als ein Haus auf der „Pircken“ urkundlich erwähnt. Nach 1647 errichtete Erbprinz Erdmann August von Brandenburg-Bayreuth (1615–51) das Jagdschloss Birken.

Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth schenkte 1686 seinem Oberhofmarschall Hans Wilhelm von Erffa wegen eines Besoldungsrückstandes sein Jagdschloss Birken nebst Gut und den dazugehörigen Ländereien. 1687–92 Abriss des alten Jagdschlosses und Neubau des jetztigen Schlosses nach Plänen des markgräflichen Architekten Charles Philippe Dieussart. Die Stuckdecken des Treppenhauses und in den Repräsentationsräumen des 1. OG wurden zwischen 1689 und 1692 von dem Italiener Bernardo Quadri entworfen.

 

Unter Premierminister Erdmann Freiherr von Stein erlebt Schloss Birken 1724–39 seine Blütezeit. Während der Sommermonate ist Birken die ständige Residenz des markgräflichen Ministers. Im Audienzsaal des 1. OG empfängt er Hofbeamte, Gesandte und Bittsteller. Es werden große Hofjagden abgehalten. Im Barocksaal finden glanzvolle Feste statt.

 

Markgräfin Wilhelmine (1709–58) und Markgraf Friedrich (1711–63) sind oft zu Gast.

 

1740-1956 Baron von Steinsche Stiftung

1956-1975 Privater Wohnsitz der Familien von Hoesslin

Ab 1975 Privater Wohnsitz der Familie Peter Rothenbücher,

Ab 1979 Kunstversteigerungshaus P. Rothenbücher KG

Ab 2012

In den Wohn- und Geschäftsräumen wird die in 4 Generationen Rothenbücher gewachsene Kunstsammlung zur Geschichte der Bayreuther Markgrafen, ihrer Minister und Hofbeamten aufgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

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Schloss Colmdorf

Der Ort Colmdorf, damals Kolbendorf genannt, wurde erstmals im Landbuch A des Amtes Bayreuth von 1386 erwähnt. Bereits ab 1421 wurde es nur noch Colmdorf genannt. Der hölzerne Vorgängerbau des heutigen Schlosses stand etwas weiter südlich und wurde ab Mitte des 16. Jahrhunderts in den Urkunden erwähnt. Dieses Schloss aus Holz brannte 1620 ab. 1662 machte Markgraf Christian Ernst das Schloss seiner Gemahlin Erdmuthe Sophie zum Geschenk.

 

1754 erwarb es der markgräfliche Minister Freiherr von Reitzenstein und ließ es nach dem Abbruch 1754/55 durch den Hofbauinspektor Rudolf Heinrich Richter in seiner heutigen Form neu errichten. Bereits wenige Jahre später erwarb es Markgraf Friedrich zurück und schenkte es seiner zweiten Frau Sophie Caroline Marie von Braunschweig-Wolfenbüttel. Nach dieser wurde es auch Carolinenruhe genannt. In den folgenden Jahren bis 1886 wechselten die Besitzer häufig. 1886 kaufte es der Gärtner Johann Friedrich Popp. Dessen Nachkommen besitzen das Schloss noch heute.

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Schlossgut Grunau

Freiherr Georg Christoph Ludwig von Bülow erwarb vom Bayreuther Kammerherrn Freiherrn von Völderndorf 1799 das heutige Gut Grunau und errichtete um das Jahr 1820 das eigentliche Schlossgut Grunau. Die meisten der noch bestehenden Gebäude ließ Bülow bauen: ein lang gestrecktes erdgeschossiges Wohnhaus, dem ein zweisäuliger Eingangsportikus einen schlossartigen Charakter verleiht, mehrere Wirtschaftsgebäude, ein Haus für den Gärtner und verschiedene Barockgärten. Bülow vererbte diesen an seine Tochter Hedwig, die allerdings aus Geldnot das Gut Grunau im Jahre 1845 versteigern lassen musste.1925 erwarb die Familie Meyer-Viol das Anwesen. 1931 starb der Vater der Hausherrin, der bekannte Physiker Emil Warburg, auf Gut Grunau. Die Familie musste 1937 Deutschland verlassen, weil Lotte Meyer-Viol Halbjüdin war. Sie kehrte 1946 zurück und starb 1948.

1973 kaufte der ehem. OB Wild das Gut das bis heute in dessen Familienbesitz ist.

 

Öffnungszeiten und Führungen zu den Schlössern verät euch auch das WWW

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Nun zur Finalberechnung:

Final wurde am 20.01.2025 verlegt.

 

Das neue Final ist nur noch ein Petling.

 

Um den Bonus zu finden musst du dieses Labcacheabenteuer abschließen. Viel Spaß.

 

 https://adventurelab.page.link/JpTA

 

Für Bannerfreunde:

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Additional Hints (Decrypt)

Uvagra qena.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)