Kurzbeschreibung:
Entlang eines ca. eine Stunde langen Spaziergangs an der Dörspe taucht ihr ein in das Verhör des in Wiedenest geborenen Pastors Arnold Köster im Jahr 1942. Ihr entscheidet selbst, wie die Geschichte ausgeht. Ob Arnold Köster genauso entschieden hat wie ihr, erfahrt ihr, wenn ihr an einem der 4 verschiedenen Finals ankommt.
Der Startpunkt dieses Geocaches findet sich am Rand von Wiedenest und bietet auch Parkmöglichkeiten. In dem Cache geht es um Arnold Köster, der am 03.02.1896 in Wiedenest geboren wurde und Pastor während des 2. Weltkrieges war. An den Stationen des Caches lest ihr jeweils einen kleinen Auszug aus einer fiktiven Geschichte, die wir basierend auf den überlieferten Fakten der Ereignisse geschrieben haben. Am Ende jedes Abschnitts steht ihr vor einer Entscheidung, von der abhängt, wie und wo es weitergeht.. Es gibt vier unterschiedliche Finals, je nachdem was für Entscheidungen ihr getroffen habt. Eins der Finals ist nahe an dem, wie sich die Dinge wirklich ereignet haben. Alle Stationen sind entlang der Runde verteilt, die tatsächlich als Runde gegangen werden kann. Jenachdem welche Entscheidungen ihr getroffen habt, kann es kürzer sein zurück zu gehen,aber wir empfehlen trotzdem den Rundlauf. Die Abstände der Stationen sind natürlich ebenfalls von den Entscheidungen abhänging und liegen zwischen 150m und 1km.
Die erste Station ist virtuell. Ihr könnt sie hier sofort oder erst am Parkplatz lesen.
Jeder Handlungsstrang besteht aus der ersten virtuellen Station, drei weiteren Stationen und einem Final.
Viel Spaß!
Station 1: Einladung zum Verhör
Es ist der 02. Juli 1942, ein warmer sonniger Tag. Die Sonne scheint durch die Fenster und während deiner Morgenroutine gehst du in Gedanken die anstehenden Termine des Tages durch. Um 10:30 Uhr hast du ein Treffen mit Dr. Manfred Hofmann. Dafür musst du dich noch vorbereiten und anschließend die Predigt für den kommenden Sonntag überarbeiten…
Du setzt dich an den Frühstückstisch und bevor du dich der Tageszeitung widmest, greifst du nach den beiden Briefumschlägen die darauf liegen. Als du dir den unteren Umschlag genauer anschaust, stockt dir der Atem und ein kalter Schauer läuft dir den Rücken herunter. Es ist ein brauner, schmaler Umschlag… kommt jetzt das, was du befürchtest? Deine Hände zittern als du den Umschlag öffnest.
Sehr geehrter Herr A. Koester,
bitte finden sie sich am 04. Juli, um 9:30 Uhr in der Schulgasse 3 ein. Wir benötigen ihre Anwesenheit für die Beantwortung einiger Fragen.
H. Maier i. A. der Gestapo
Ein Verhör bei der Gestapo kann nichts Gutes verheißen. Dennoch kommt die Vorladung dazu nicht völlig überraschend. Schließlich bist du dir des Risikos bewusst, wenn du dich in deinen Predigten immer wieder Regime-kritisch äußerst. Es ist jedoch nicht abzusehen, welche Konsequenzen das Verhör mit sich bringen wird. Solltest du besser untertauchen? Damit würdest du jedoch deine Kirchengemeinde im Stich lassen, sowie deine Familie und die Aufmerksamkeit der Gestapo sicher noch mehr auf dich ziehen. Doch falls du zu dem Verhör gehst, wirst du entweder deine Glaubenssätze leugnen müssen, oder ehrlich deine Meinung sagen. Wenn du dich dafür entscheidest, könnte es sein, dass sie dich nicht mehr laufen lassen.
Du musst dich entscheiden:
Option 1:
Geh nicht zum Verhör und versuche zu verschwinden. (Station 2 - N 51°02.001 E 007°41.158)
Option 2:
Geh zum Verhör. (Station 3 - N 51°02.048 E 007°41.079)