Diese Letterbox soll euch über die Geschichte Rheinböllens informieren und euch ein paar interessante und schöne Plätze zeigen. Die gesamte Wegstrecke beträgt ca. 4 km und führt ausschließlich über befestigte Wege. In der Nähe der Startkoordinaten befinden sich ausreichend Parkplätze. Druckt euch das Listing und das Kreuzworträtsel aus. Achtet darauf, dass das Rätsel auch wirklich in der ganzen Breite ausgedruckt ist! Dann kann es losgehen!
Begebt euch zu den oben genannten Koordinaten und geht dann Richtung NO/O weiter, bis ihr auf eine geteerte Straße kommt, in die ihr rechts einbiegt. Mitte des vorletzten Jahrhunderts stellte sie das Ortsende von Rheinböllen dar. Nach ca. 400 m Gesamtstrecke (also von den Ausgangskoords aus gemessen) erreicht ihr rechts ein kleines Häuschen (links geht ein schmaler geteerter Weg ab). Darauf steht der Name der Straße, den ihr unter (6) in das Kreuzworträtsel eintragt. Wenn ihr in das Häuschen hineinschaut, seht ihr dort rechts eine ________ (4). Ihr geht weiter und stoßt auf die Simmerner Straße. Diese überquert ihr und geht nach links weiter. Dort entdeckt ihr ein Gasthaus, das früher „Zur Karlsburg“ hieß und damit an ein Gebäude aus der Ritterzeit erinnerte, von dem sich die Ruinenreste im Wald oberhalb der Rheinböllerhütte am Hang zum Hochsteinchen befinden. Hinter dem Gasthaus geht ein Weg ab, der zur Straße „Am Zollstock“ führt, dort geht ihr aber nicht hinein. Man vermutet, dass sich an der Einmündung in die Simmerner Straße die Zollstation befand. Der Zöllner verlangte damals an Straßenbarrieren Mautzahlungen für Waren, die vorbei transportiert wurden.
Gegenüber des Gasthauses liegt eingezäunt eine kleine Kapelle, die von der Unternehmerfamilie Puricelli an der Weggabelung nach Simmern errichtet worden war. Sie stammt aus dem Jahr _ _ _ _. Tragt die dritte Ziffer als Wort unter (11) ein.
Weiter geht’s hinein in die Poststraße. In dem Haus mit der Nr. 3 auf der linken Seite befand sich früher die Post. An der Kreissparkasse ist eine Steintafel angebracht. Ergänzt das fehlende Wort als (3): „…nach Belgien/___________...“
Geht nun die Bahnhofstraße in der Richtung weiter, in der ihr ein Fachwerkhaus seht. Biegt direkt an diesem Fachwerkhaus rechts ab. Dieser alte Weg vom Hunsrück zum Rhein wurde schon von Ausonius vor ca. 1700 Jahren genommen, als er mit seinen Fußtruppen von Treverorum an der Mosel quer über den Hunsrück zum Rhein marschierte. Viel später, im Jahr 1814 erhielt Rheinböllen den Besuch eines bedeutenden und erfolgreichen Feldherrn. Seine Bewunderer nannten ihn „Marschall vorwärts“. Er und seine begleitenden Admiräle konnten ein Jahr später mit der preußischen Armee den mächtigen französischen Feldherrn Napoleon in der Schlacht von Waterloo besiegen. Auf dem Weg Richtung Frankreich überquerten die Truppen den Rhein bei der Stadt Kaub und der Feldherr und seine Begleiter übernachteten in einem Haus, das auf der linken Seite in dieser Straße steht. Auf vielen Postkarten und alten Abbildungen von Rheinböllen wird dieses schöne Gebäude, eingedeckt mit grauem Hunsrücker Schiefer, abgebildet. Dort könnt ihr auch die Namen der berühmten Feldherren entdecken. Tragt den zweiten unter (21) ein.
Biegt hinter diesem Haus links in den Weg und geht dann die Treppe hoch zur Kirche. Der Glockenturm ist das älteste noch erhaltene Gebäude in Rheinböllen und stammt aus der Zeit um 1200. Auf der Wiese vor den großen Fenstern steht eine Glocke. Sie ist ein Zeugnis der neueren Dorfgeschichte von Rheinböllen. Der zweite Weltkrieg hat auch Rheinböllen nicht verschont. Als der Krieg schon fast vorbei war, kämpften Hitlers Truppen in dieser Gegend noch gegen die Amerikaner, bis schließlich in die evangelische Kirche eine Bombe fiel und Kirchenraum, Orgel und Bänke im Feuer verbrannten. Nur der Glockenturm blieb stehen, weil er starke Mauern hatte. Die Glocke war schon vorher vom Glockenstuhl abmontiert worden, weil Hitler aus Glocken Kanonen gießen lassen wollte. Lange nach dem Krieg fand man die Rheinböller Glocke im Hamburger Hafen auf einem Sammelplatz wieder und brachte sie zurück. Leider hatte sie einen Sprung, sie konnte nicht mehr klingen. Die evangelische Kirchengemeinde hatte sie im Jahr _ _ _ _ (letzte Ziffer als Wort bei (7) eintragen) unter ihrem Pfarrer ____________ (10) gießen lassen.
Geht man von der Glocke aus rechts um die Kirche herum, so befindet sich an der Spitze (dem Chorraum) die Begräbnisstätte einer Familie mit einem Doppelnamen: ________ (8) - Puricelli.
Geht nun zum Eingang der Kirche und wandert Richtung Marktplatz. Auf der rechten Seite kommt ihr an einem großen, alten Gebäude mit grünen Fensterläden vorbei. Das ist das frühere Schulhaus. Wenn ihr von dort Richtung Norma schaut, werdet ihr an der Wand drei gusseiserne Ofenplatten sehen, die in der Rheinböllerhütte hergestellt wurden. Schaut euch die Bilder gut an, ihr werdet sie an späterer Stelle noch einmal brauchen.
Geht nun zum Marktplatz. Dort seht ihr auch das alte Rathaus, ein schönes Gebäude mit rot-braunem Backstein-Mauerwerk, einer doppelten Treppe und hohen Fenstern. Davor steht ein Brunnen. Unter welchem Bürgermeister entstand der Markplatz? Tragt den Nachnamen unter der Nummer (16) ein. Am Brunnen sind verschiedene Wappen angebracht, ein davon ist dreigeteilt. Der rechte Teil besteht hauptsächlich aus den Farben rot und ______ (9). Auf dem Platz befindet sich auch eine Marmorsäule, die euch verrät, in welchem Monat im Jahr 2009 Rheinböllen die Stadtrechte verliehen bekam: _________ (15).
Nun geht ihr wieder zurück zu dem Gebäude mit den grünen Läden. Geht an der Hausrückseite vorbei Richtung Kirche und dann die Treppe runter zur Bacharacher Straße. Überquert sie und geht in das gegenüberliegende Sträßchen hinein. Dort seht ihr das große, rote Gebäude der Puricellischen Stiftung. Dies ist die größte Hinterlassenschaft der Familie Puricelli in Rheinböllen. Ein großes Wohngebäude wurde früher als Kinderheim für Waisenkinder genutzt, dazu gab es einen Anbau mit einer Krankenstation und in der Mitte eine wunderschöne Kapelle. Heute wohnen dort alte und behinderte Menschen. Geht nun auf das Haus zu. Links oben seht ihr eine Marienfigur mit dem Jesuskind. Ihr geht weiter durch den Torbogen mit dem schweren Holztor in den schön angelegten Hof. Über dem Türportal der Kapelle ist ein in Stein gehauenes Bild, das zwei Frauen rechts und links und Maria mit dem Jesuskind in der Mitte zeigt. Darüber schweben zwei Engel, die eine _________ (18) in ihren Händen halten. Der ganze Gebäudekomplex wurde von Franziska Puricelli gestiftet, nachdem sie ihre jüngere Schwester Jenny, die sehr jung an _______________ (13) starb, gepflegt hatte. Diese Stiftung sollte dem Wohlergehen der Menschen in Rheinböllen dienen.
Schaut nun wieder Richtung Torbogen, links davor sehr ihr eine Pergola-Überdachung, die an ein niedrigeres Haus grenzt. Dort war früher der Kindergarten. An der Wand hängt etwas, das euch bekannt vorkommen müsste. Eine Sache allerdings ist neu. Das dritte Wort des Satzes lautet _______ (14).
Geht nun die Bacharacher Straße rechts entlang, bis ihr auf der linken Seite die Hausnummer 30 seht. Gegenüber davon befindet sich ein kleines Gässchen, biegt dort ab. Schon nach wenigen Schritten werdet ihr an dem rosafarbenen Haus eine Steintafel entdecken. Tragt das zweite Wort aus der vierten Zeile unter (12) ein. Geht zur Bacharacher Straße zurück, überquert sie und folgt dem schmalen Weg hoch in die sogenannte „Henkersbitz“. Dort stand früher der Galgen. Biegt am Fußgängerschild links ab und geht danach rechts hoch zur katholischen Kirche. An dieser Stelle befand sich früher das Gericht. Bei den Ausschachtungsarbeiten für die Kirche fand man dort im Jahr 1886 Knochen und Schädel.
Das „Schloss“ des linken Türflügels der rotbraunen, neugotischen Backsteinkirche ist etwas seltsam. Am Messingbeschlag fehlt das ___________________ (2).
Geht nun erst weiter in Richtung SW/W und biegt an der Straße rechts ab. Ihr kommt an der Grundschule vorbei, überquert die Straße „Hinterster Graben“ und seid dann am alten Friedhof. An der Friedhofsmauer zum neuen Friedhof steht ein hohes altes Denkmal, das euch die Antwort (17) auf folgende Frage geben wird: In welchem Monat starb Heinrich Puricelli? Geht weiter nach rechts, dort steht ein alter Grabstein, der auf einen früheren Besitzer der Rheinböllerhütte hinweist. Er fällt auf, weil über dem Kreuz ein _______ (5) hängt. Wer soll hier stehen und lesen? Der _________ (20). In der Mitte des alten Friedhofs ist ein hoher, spitzer Stein (Obelisk). Wie heißt das letzte Wort darauf? ______________ (19)
Verlasst nun den Friedhof und geht wieder ein Stück zurück. Überquert die Straße an der Ampel und biegt danach in die zweite Straße, die rechts abgeht, ein. Wenn ihr diese am Anfang überquert, seht ihr dort ein Infoschild, auf dem das älteste Zeugnis der Rheinböller Ortsgeschichte erwähnt wird, ein _________________ (1).
Nun habt ihr alle Informationen, die ihr benötigt. Wie gut, dass gerade hier eine Bank steht, auf der ihr euch zum Berechnen niederlassen könnt.

ä = ae, ö = oe, ü = ue, ß = ss
Die Final-Koordinaten lauten:
N 50°00.(7.Wort-2.Buchstabe)(14.Wort-1.Buchstabe)(16.Wort-1.Buchstabe)
E 7°39.(21.Wort-4.Buchstabe)(4.Wort-5.Buchstabe)(10.Wort-3.Buchstabe)
Das Finale ist durch ein Zahlenschloss gesichert, dessen Code ihr durch das Lösungswort erhaltet.
Bitte den Stempel und das Stempelkissen im Behälter lassen und nicht tauschen!!!!
Der Weg zum Finale führt euch an den Startkoordinaten vorbei noch ein Stückchen weiter. Da die Finaldose sicher sein sollte, liegt sie auf einem Privatgelände. Die Nachbarn von gegenüber wissen Bescheid.