
Zum Festungsbau in Landau wurden Unmenge Baumaterialien benötigt. Um die Mengen an Steinen aus dem Steinbruch in Albersweiler ins 7 km entfernte Landau zu transportieren, wurde eigens ein Kanal gebaut, der eine Breite von 13 Metern und eine Tiefe von fast 2 Metern hatte. Der Höhenunterschied von 20 Metern wurde durch 10 bzw. 11 Schleusen überwunden.

Auf den Transportschiffen wurden auch Holz aus dem Pfälzer Wald mitgenommen. Der zum Herstellen von Mörtel benötigte Kalk wurde an der kleinen Kalmit in Ilbesheim abgebaut, dort gebrannt und dann mit den Kähnen nach Landau transportiert. Für die großen Steinquader, wie man sie zum Festungsbau benötigte, hatte Vauban spezielle Lastkähne konstruiert. Sie waren 19 Meter lang und 4 Meter breit. Zwei Mann steuerten an Bug und Heck das Boot. Der Kanal endete in einem kleinen Hafengebiet am heutigen Landauer Westbahnhof.
Die Queich konnte für den Transport nicht genutzt werden, da sie nicht breit genug, zu stark mäandrierend war und unregelmäßige Wasserstände besaß.

Macht euch auf den Weg auf den ca. 1,5 km langen Spaziergang, der auch mit Kinderwagen machbar sein sollte.
Station 1 Einlassschleuse
Damit das Schleusenschott nicht nach unten rutscht, existiert ein Ritzel, das in ein Zahnrad greift. Wie viele „Zacken“ hat dieses Zahnrad?
A = __
Station 2 Albersweiler Kanal
Sobald ihr unter der Unterführung durch seid, geht nach rechts eine Brücke ab.
Wie viele senkrechten Stäbe und Pfosten sind an der Brücke auf der flussaufwärtigen Seite ?
B = __
Station 3 Untermühle
Wie viele PS hatte die Wasserturbine, die im Jahr 1892 das Dorf mit Elektrizität versorgte?
C = __
Station 4 Waschplatz
Wie viele Bänke sind hier aufgestellt?
D = __
Station 5 Brücke
Heben dem Bahnübergang gibt es einen kleinen Fußweg, der ein Geländer besitzt. Wie viele senkrechte Stäbe und Pfosten sind angebracht?
E = __
Final
Ihr findet das Final etwas abgelegener an folgender Stelle:
N49° 13.0(A*B+D)
E008° 01.(E*C-338)
Sehr umfangreiche Informationen zum Kanal gibt es hier: https://www.festungsbauverein.de/nutzungsgeschichte-des-landauer-kanals-19-06-2011/