Bergbau in Johannisthal (BiJ) - Start
An dieser Stelle startet der Themenpfad zur frühen industriellen Entwicklung in Johannisthal. Seine Einweihung war am 10.09.2011. An ca. 10 Tafeln werden interessante Fakten zum Bergbau in Johannisthal vermittelt. Um Euch Geocacher herzulocken, suchten wir die genannten Stellen im Gelände auf und haben einige Dosen versteckt. Dabei haben wir uns an die Anfänge vom Geocaching erinnert, wo es das Ziel war, unbekannte Stellen zu zeigen und Wissen zu vermitteln. Wir wollen damit gegen die „Statistik-Tradi“-Flut ankämpfen. Es geht häufig querfeldein. Die Tour ist nicht kinderwagen- oder fahrradgeeignet. Am Start könnt Ihr Euer Auto stehen lassen oder ihr fahrt noch etwas weiter zu den angegebenen Parkkoordinaten. Alle Caches können voneinander unabhängig gefunden werden und ihr könnt auch woanders beginnen. Wenn ihr alle Dosen finden wollt, plant einen halben Tag ein. Zum Lohn gibt es einen Bonus. Zum Finden dieser Bonus- Dose benötigt ihr 8 Zahlen, die in einigen Dosen versteckt sind.
In geologischer Hinsicht liegt das Abbaugebiet um Johannisthal im Zentralteil der Hohenbockaer Hochfläche, einer außerordentlich interessanten Glaziallandschaft, die das Relikt einer Stauchendmoräne der zweiten Elstereiszeit bildet. Die Inlandgletscher haben hier zu intensiven Aufstauchungen der tertiären Schichtenfolge geführt. Dadurch sind auf vergleichsweise engem Raum wirtschaftlich interessante Rohstoffe wie Ton, Braunkohle und Glassand in eine oberflächennahe Position gebracht worden, so dass sie für eine Nutzung leicht zugänglich waren. Sie bildeten in den 1860-er Jahren die Grundlage für eine erste Industrieansiedlung (Ziegelei, Glashütte). Moritz von Zehmen kaufte um 1865 von Herrn von Grävenitz auf Bernsdorf eine Fläche von 1500 Morgen. Er soll ihr den Namen Johannisthal zu Ehren seiner Tochter Johanna gegeben haben. Das "Unternehmen Johannisthal" brachte Moritz von Zehmen wirtschaftliche Verluste. Der Manufakturbetrieb konnte sich gegen die entstehenden, weitaus ökonomischer arbeitenden Großbetriebe nicht erwehren. Heute gibt es keinen Bergbau mehr in Johannisthal. Aber überall sind noch Zeugen dieser Zeit zu entdecken.

Weitere Informationen könnt Ihr Euch auf den Tafeln des Themenpfades erlesen. Und wer es ganz detailliert möchte, dem empfehlen wir das Heft 26 der Veröffentlichung des Museums der Westlausitz Kamenz. Dieses Heft bildete die Grundlage der hier genannten Fakten und gezeigten Bilder. (Wir verborgen es gern.)
Zu der Serie gehören die folgenden Dosen:
Name der Dose
|
Typ |
Link |
| BiJ - Blauer See |
Multi |
GC95QBP |
BiJ - Diogenes-Schacht
|
Multi |
GC95QC0 |
| BiJ - Gieser |
Multi |
GC95QCA |
| BiJ - Glashütte |
Tradi |
GC95QB9 |
| BiJ - Glassandabbau |
Tradi |
GC95QCQ |
BiJ - Glassandgruben Pohlinghäuser
|
Multi |
GC95QD3 |
| BiJ - Kohlberg |
Multi |
GC95QDE |
| BiJ - Ziegelei |
Tradi |
GC95QDP |
| BiJ - Bonus |
Mystery |
GC95QE9 |