Art-Attack Löwenstedt

Löwenstedt
(dänisch: Lyngsted oder Lyngsæd, nordfriesisch: Jöömst, jütländisch: Lyngste) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.
Schnelle Fakten: Wappen, Deutschlandkarte ...
Geografie
Die Gemeinde liegt auf der Schleswigschen Geest. Westlich der Gemeinde befindet sich das Naturschutzgebiet Löwenstedter Sandberge, wo auf rund 16 Hektar Fläche die ursprüngliche Heidelandschaft der Region zu sehen ist.
Gemeindegliederung
Neben dem namensgebenden Dorf befinden sich ebenfalls Ostenau und Allmoor (dän. Almo) im Gemeindegebiet.
Nachbargemeinden
Das Gemeindegebiet grenzt an folgende benachbarte Gemeindegebiete:
Geschichte
Der Ortsname ist 1295 erstmals schriftlich dokumentiert worden und bezieht sich auf Heide (dänisch lyng). Der Name ist eine Zusammenfassung von lyng für Heide und altdänisch sæt für Niederlassung in der Bedeutung Niederlassung im/am Heidekraut. Auf Grund der Öffnung von /y/ zu /ø/ ist im Deutschen eine Umdeutung zu Löwe erfolgt. Ferner ist im Deutschen und zum Teil im Dänischen das Grundwort -sæt zu -sted umgedeutet worden (ähnlich bei Mildstedt). Der jütländische Dialekt im mittleren Schleswig (Viöler Dänisch) hat die frühere Form noch weitgehend bewahrt (Lyngste). Allmoor (Almo) wurde erstmals 1804 erwähnt, der Name beschreibt ein im Gemeineigentum befindliches unbestelltes Heide- oder Feuchtgebiet
Der Ort gehört historisch zum Kirchspiel Viöl innerhalb der Nordergoesharde des Herzogtum Schleswig.
1926 erhielt Löwenstedt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Flensburg–Husum und wurde 1928 Eisenbahnknoten, als die Strecke nach Bredstedt eröffnet wurde. Da die Bahnhöfe meist recht weit von den Ortszentren entfernt lagen, war das Verkehrsaufkommen geringer als erwartet. Die Nebenstrecke Bredstedt–Löwenstedt wurde schon 1942 demontiert; die Hauptstrecke wurde 1959 stillgelegt und anschließend zurückgebaut.
Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Viöl aufgelöst. Etliche ihrer Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Löwenstedt. Am 1. Dezember 1934 wurde Löwenstedt mit der Nachbargemeinde Ostenau zu einer neuen Gemeinde Löwenstedt zusammengeschlossen.
Überregionale Bekanntheit erlangte die Gemeinde im Jahr 2018, nachdem ein Dorfbewohner eine App entwickelt hatte, mit welcher sich die Straßenlaternen im Ortskern individuell anschalten lassen.
Wappen
Blasonierung: „Unter viermal eingebogenem blauem Schildhaupt in Gold ein oben links durch je einen abgewendeten schmalen blauen Bogen durchbrochener, schräglinker blauer Wellenbalken, begleitet oben von einem linksgewendeten grünen Heidestrauchzweig mit roten Blüten und unten von einer roten Torfschubkarre.“
Wirtschaft und Infrastruktur
Allgemeines
Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, vor allem durch Milchwirtschaft. Außerdem befindet sich eine Reihe von Gewerbebetrieben im Gemeindegebiet. Im Jahr 2008 wurde das ehemalige, 66,5 Hektar große Munitionsdepot der Bundeswehr von einem chinesischen Händler für Feuerwerksartikel erworben. Löwenstedt ist Pilotgemeinde für die am 1. Februar 2012 ebenda gegründete BürgerBreitbandNetz GmbH & Co. KG. Ziel der Gesellschaft war die Realisierung eines Glasfasernetzes im gesamten südlichen Nordfriesland. 2014 ist das Glasfasernetz in Betrieb gegangen.
Verkehr
Das Gemeindegebiet wird von der schleswig-holsteinischen Landesstraße 281 durchquert. Diese bindet die Gemeinde östlich in der Gemeinde Haselund an die Bundesstraße 200 und nach Goldebek an die Landesstraße 12 an.
Kultur
Löwenstedt gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Viöl. Im Dorf selbst steht eine Kapelle, die neben kirchlichen Zwecken auch als Begegnungsstätte genutzt wird. Ebenso besitzt die Gemeinde einen Reitclub und den Sportverein SV Blau-Weiß Löwenstedt, der im Frühjahr 1964 gegründet wurde. Außerdem ist die Gemeinde für ihre plattdeutsche Theaterspielgruppe „Junge Lüüd ut Löwenstedt“ bekannt, die 1985 ins Leben gerufen wurde.
In Löwenstedt steht auch ein bemalter Stromkasten, streng genommen sind es sogar zwei.
Zwar nur zwei kleine, aber dafür ja nicht weniger zeigenswert. Auf dem größeren, der beiden Kästen, stehen unten rechts drei Wörter.
Bildet aus dem Buchstabenwerten des mittleren Wortes eine GADE.
Wie genau das mit der GADE funktioniert habe ich, unter anderem, bei GC8YQTV oder bei GC93N8A erklärt.
Den Cache findet ihr dann bei:
N 54° 37.(G+D)(H-B)(O+A)
E 009° 10.(J+M)(K/F)(I+E)
Die Koordinaten könnt ihr hier überprüfen.