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Grundsätzlich besitzt Sandstein aus Quarzsand im Gesamtbild eine weiß bis hellgraue Farbe. Die Färbung von Sandstein kann jedoch sehr variieren. Grund dafür sind die mineralischen und organischen Beimengungen. So variieren die Farben von gelb bis brau, rot, grün und blau bis schwarz.
Farbe (gelb bis braun)
Gelblich bis bräunlich gefärbter Sandstein beruht auf Beimengungen von Limonit (Brauneisenstein), der hauptsächlich in Form von Schlieren oder in konzentriert angeordneten Ringen (Liesegangschen Fällungsringen) auftritt; seltener fein verteilt oder in kleinen Kugeln.
Farbe (rot)
Die rote Farbe des Sandsteins entsteht infolge von Hämatit, einem Eisenmineral, dass die Quarzsandkörper mit einer dünnen Haut umschließt. Durch Bedingungen wie Luft und Wasser, fangen diese Eisenminerale schnell an zu oxidieren und es sieht so aus, als ob der Sandstein "rostet".
Farbe (grün)
Der Sandstein verfärbt sich grün, wenn Beimengungen von Glimmer und im speziellen Glaukonit enthalten sind. Das Glaukonit geht aus der Umwandlung von Tonmineralen hervor. Die Farbe reicht von matt bis glänzend. Die Farbe kann auch mal ins Blaue übergehen.
Farbe (blau bis schwarz)
Für eine Verfärbung von blau bis schwarz sind zum einen Kohlenstoffe und Bitumen und zum anderen organische Einschlüsse von z.B. Pflanzenresten verantwortlich. Es entstehen dunkle Flitter (Späne), Überzüge oder Häutchen. Mit den Jahren verändert sich das Gestein auch an der Oberfläche in dei Farben grau bis schwarz. Grund hierfür sind allerdings Einflüsse aus der Atmosphäre, denn Verbindungen aus Schwefel, Stickstoff oder Ruß in der Luft setzen sich an der Oberfläche ab. Dies resultiert aus der Verbrennung von Kohle und Erdöl.
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