Die Statue zeigt den Hl. Antonius von Padua (1766-Rokoko)
Er ist mit all seinen kirchlichen Attributen ausgestattet: er trägt seine bodenlange Franziskaner-Kutte, die vom Zingulum um die Hüften zusammengehalten wird. Um die Schultern trägt er einen kurzen Chormantel. In seinem Armen hält er das Jesuskind das er liebevoll betrachtet. Hinter seinem Hinterkopf hat er einen golden Heiligenschein.
Fürstin Antonia von Batthyany (3. Gattin des Fürsten Karl Josef Batthyany) ließ 1760 die wichtige Batthyany-Strasse errichten und zum Dank dafür errichtete und widmete die Gemeinde Trautmannsdorf ihr 1766 diese wunderbare Statue.
Die spätbarocke Statue wurde aus Mannersdorfer-Sandstein hergestellt.
Es gibt auch eine Legende zur dieser Statue:
In der Zwischenkriegszeit fiel ein Bub, Fredy Obstmeyer, in Gallbrunn in eine Kalkgrube. Obwohl man ihm die Augen sofort auswusch, warne sie cerätzt und er konnte nichts mehr sehen. Seine Tante führte ihn wohcenlagn auf dem leiterwagerl zu seiner Großmutter nach Margarethen. Unterwegs hielt sie beider Statue, die damals am Feldweg zwischen Gallbrunn und margarethen am "Äußeren hausfel" stand, immer wieder an und betete zum Heiligen Antonius. Einmal, als sie wieder auf dem Heimweg war und der bei der Bildsäule betete, reieb sich Fredy die Augen und rief: Tante, ich kann dich sehen!
War es Zufall oder fast ein Wunder? Die Augen des buben waren jedenfalls wieder gesund.